Schneesportunterricht in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Corona Einreise Verordnung vom 14.01.2022 (gültig bis 03.03.2022)
15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung (gültig bis 09.02.2022)
Corona-Verordnung Baden-Württemberg (gültig bis 09.02.2022)
Corona-Schutz-Verordnung Nordrhein-Westfalen (gültig bis 09.02.2022)
Corona-Notfall-Verordnung Sachsen (gültig bis 06.02.2022)
Niedersächsische Corona-Verordnung (gültig bis 02.02.2022)

Update am 18.01.2022 – Österreich und Italien wieder Hochrisikogebiet
Damit gelten wieder die bekannten Vorgaben des Robert-Koch Institutes und der aktuell gültigen Corona Einreise Verordnung.

Update am 17.01.2022 – Fachliche Vorgaben für Genesenennachweise
Ab dem 15.01.2022 gilt laut RKI, das ein Genesenennachweis im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung aus fachlicher Sicht folgenden Vorgaben entsprechen muss:
a) Die Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion muss durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt sein
UND
b) das Datum der Abnahme des positiven Tests muss mindestens 28 Tage zurückliegen
UND
c) das Datum der Abnahme des positiven Tests darf höchstens 90 Tage zurückliegen.
Die Dauer des Genesenenstatus wurde von 6 Monate auf 90 Tage reduziert, da die bisherige wissenschaftliche Evidenz darauf hindeutet, dass Ungeimpfte nach einer durchgemachten Infektion einen im Vergleich zur Deltavariante herabgesetzten und zeitlich noch stärker begrenzten Schutz vor einer erneuten Infektion mit der Omikronvariante haben.

Update am 19.12.2021 – Neue Vorgaben für die Einreise nach Österreich, Italien und in die Schweiz
Die Sorge vor einer Ausbreitung der Omikron-Variante bringt neue Einreisebestimmungen in unsere südlichen Nachbarstaaten.

Einreise nach Österreich:
Ab Montag, 20.12.2021 ist für die Einreise ein 2G-Nachweis erforderlich. Zusätzlich muss ein aktueller PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder eine Booster-Impfung vorliegen. Diese neue Regelung gilt für die Einreise aus allen Ländern mit Ausnahme der Virusvariantengebiete. Die Einreise ohne Impfung oder Genesung ist zu Urlaubszwecken de facto nicht möglich. Auch für die Einreise aus beruflichen Zwecken wird ein 2G-Nachweis benötigt. Bitte beachtet:
– Ausnahmen gelten für Kinder unter 12 Jahren, sie benötigen keinen 2-G-Nachweis und keinen PCR-Test
– Ausnahmen gelten auch für Kinder im schulpflichtigen Alter ab 12 Jahren, sie können mit einem negativen PCR-Test einreisen
– Achtung: Für allein reisende Minderjährige gilt grundsätzlich die Testpflicht

Als vollständig geimpft gilt:
– Doppelte Impfung: gültig für 270 Tage ab dem Zeitpunkt der Zweitimpfung
– Bei Johnson & Johnson beträgt die Gültigkeit 270 Tage ab dem 22. Tag nach der Impfung. Achtung, ab 3.1.2022 ist eine Einmalimpfung mit Johnson & Johnson nicht mehr ausreichend, es braucht eine Auffrischung
– Sind Genesene geimpft, gilt schon die erste Dosis für 270 Tage ab dem Zeitpunkt der Impfung

Als Genesen-Nachweis gilt:
– Eine überstandene Infektion mit Sars-Cov-2 berechtigt für 180 Tage ab Genesung zur Einreise

Als Test zusätzlich zu 2G gilt:
– PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist. Der Test muss von einer autorisierten Stelle bestätigt sein. Wenn ihr schon eure Booster-Impfung erhalten habt, benötigt ihr keinen zusätzlichen PCR-Test

Für Durchreisen ohne Zwischenstopp benötigt ihr keine Nachweise über Tests, Impfung oder Genesung. Bitte beachtet, dass ihr im Rahmen der Durchreise nur dringende Stopps einlegen dürft, zum Beispiel zum Tanken oder Toilettengang.

Für alle Reiserückkehrer von Österreich nach Deutschland, die das 12. Lebensjahr überschritten haben, gilt eine Nachweispflicht in Form eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (https://www.einreiseanmeldung.de/#/). Die Regelung gilt für die Rückreise mit allen Verkehrsmitteln und aus allen Ländern, unabhängig davon, ob es sich um Risikogebiete handelt oder nicht.

Einreise nach Italien:
Die Einreise nach Italien ist aus allen EU- oder Schengen-Staaten mit dem digitalen COVID-Zertifikat der EU (sog. EU-Green Pass) möglich. Bitte beachtet:
– Nachweispflicht: Nachweis einer vollständigen Corona-Schutzimpfung mit einem von der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) anerkannten Impfstoff, der nicht älter als 9 Monate sein darf, oder der Nachweis, in den letzten 6 Monaten von einer Covid-19-Infektion genesen zu sein.
– Testpflicht: Nachweis eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder eines negativen Antigentests, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
– Anmeldepflicht: Vor der Einreise ist das digitale Einreiseformular (Digital Passenger Locator Form – https://app.euplf.eu/#/form) auszufüllen.
– Minderjährige bis 17 Jahren (nicht vollendete 18 Jahre), die mit einem Elternteil reisen, das aufgrund einer Impfbescheinigung oder Genesungsbescheinigung von der Isolationspflicht befreit ist, sind ebenfalls von der Isolation befreit.
– Kinder über 6 Jahren müssen für die Einreise in jedem Fall den Nachweis eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder eines negativen Antigentests, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorweisen.
– Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Für alle Reiserückkehrer von Italien nach Deutschland, die das 12. Lebensjahr überschritten haben, gilt eine Nachweispflicht in Form eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (https://www.einreiseanmeldung.de/#/).  Die Regelung gilt für die Rückreise mit allen Verkehrsmitteln und aus allen Ländern, unabhängig davon, ob es sich um Risikogebiete handelt oder nicht.

Einreise in die Schweiz:
Für die Einreise in die Schweiz gelten besondere Bestimmungen. Mit wenigen Ausnahmen müssen alle Einreisenden ein Einreiseformular und ein negatives Testresultat vorweisen. Bitte beachte, falls Du aus Deutschland einreist:
– Ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 h) ist vorzuweisen. Vier bis sieben Tage nach der Einreise ist ein zweiter Test erforderlich. Dabei kann es sich um einen PCR-Test oder Antigen-Schnelltest handeln. Das Testergebnis muss der zuständigen kantonalen Stelle gemeldet werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 16 Jahren
– vor Grenzübertritt ist ein Einreiseformular auszufüllen (https://swissplf.admin.ch/formular)
– Kinder unter 18 Jahren, die sich aufgrund ihres Alters nicht impfen lassen können und die in Begleitung von vollständig geimpften Erwachsenen (Eltern, Geschwister, Großeltern oder anderen Betreuungspersonen) reisen, kann die Einreise ebenfalls gewährt werden.

Für alle Reiserückkehrer aus der Schweiz nach Deutschland, die das 12. Lebensjahr überschritten haben, gilt eine Nachweispflicht in Form eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (https://www.einreiseanmeldung.de/#/). Die Regelung gilt für die Rückreise mit allen Verkehrsmitteln und aus allen Ländern, unabhängig davon, ob es sich um Risikogebiete handelt oder nicht.

Update am 09.12.2021 – DSLV plädiert für eine Ausnahmeregelung bei Kindern unter 12 Jahren
Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) ist der Berufsverband der professionell tätigen Schneesportlehrer und der gewerblichen Schneesportschulen in Deutschland. Unser überwiegender Tätigkeitsbereich liegt aus nachvollziehbaren Gründen in Bayern. Zusätzlich zu unseren Aufgaben als Ausbildungsverband für Ski-, Snowboard- und Skilanglauflehrer, die auch eine Fachsportlehrerausbildung zum Staatlich geprüften Skilehrer und Staatlich geprüften Snowboardlehrer in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Technischen Universität München umfasst, liegt unser Fokus auf:
– sämtlichen Belangen rund um die Ausübung von Wintersport,
– auf der Vermittlung der jeweiligen Sportarten u.a. in 200 Schneesportschulen, die sich sowohl aus Gebirgs- als auch aus Reise-Skischulen zusammensetzen,
– auf der Unterstützung von 15.000 ausgebildeten Lehrkräften in ihrer Schneesportlehrertätigkeit.

65% aller Gäste in den gewerblichen Schneesportschulen sind unter 12 Jahren und insbesondere die langjährige, enge Kooperation mit vielen Kindergärten und öffentlichen Schulen bei der Vermittlung der Schneesportarten liegt uns ganz besonders am Herzen. Aus unserer Sicht ist es von enormer Bedeutung, dass unsere Kinder die winterliche Natur erleben können, sich dort sportlich bewegen und dabei Erfahrungen sammeln, die durch nichts anderes in ihrer individuellen Entwicklung zu ersetzen sind. Neben der Bewegung geht es dabei weiter um die so wichtigen Themen wie die Achtung und den Respekt gegenüber der Natur sowie der Umwelt. Diese Schwerpunkte könne unserer Ansicht nach nur durch das persönliche Erleben im Bewusstsein der jungen Menschen verankert werden.

In der Pandemie waren und sind unsere Kinder aus Sicht vieler Experten sehr häufig die Leidtragenden. Sie kommen psychisch an ihre Grenzen und der physische Ausgleich durch Bewegung und Sport in der Freizeit und in den Ferien war und ist ebenfalls deutlich eingeschränkt. Auch die Schneesportschulen und der DSLV haben ihre Negativerfahrungen im letzten Winter gemacht, als auf Grund der Schließung von Skigebieten in Deutschland überhaupt kein Schneesport und keine Unterrichtsangebote an viele tausend Kinder möglich waren.

Wir haben uns deshalb sehr gefreut, als wir in diesen Tagen aus den Medien erfahren haben, dass sich das bayerische Kabinett für die 2G-Strategie in bayerischen Skigebieten entschieden hat und damit in Bayern der Wintersport wieder draußen unter freiem Himmel sicher und verantwortungsbewusst möglich sein wird. Uns ist dabei sehr wohl bewusst, dass es in den kommenden Wochen und Monaten oberste Prämisse sein muss, die vierte Welle der Pandemie zu brechen. Diese gemeinsame Herausforderung unterstützen wir vollumfänglich und mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Der DSLV hat hierzu insbesondere schon im September entschieden, Aus- und Fortbildungslehrgänge nur unter der 2G-Voraussetzung durchzuführen. Den professionellen Schneesportschulen des DSLV hat der DSLV empfohlen, dass zum Schutz ihrer Gäste ebenfalls nur vollständig gegen Corona geimpfte oder von Corona genesene Lehrkräfte eingesetzt werden und somit auf Seiten der Schneesportlehrer ein 2G-Standard gewährleistete werden soll.

Der DSLV und seine 200 Schneesportschulen haben daher bislang alles dafür getan, unter Beachtung des sehr sinnvollen 2-G Standards eine für die Gäste attraktive und für die Schneesportschulen betriebswirtschaftlich darstellbare Kurssaison 2021-22 anbieten und realisieren zu können. Demgegenüber stellt sich jedoch die derzeit aktuelle 25%ige Kapazitätsbeschränkung beim touristischen Reisebusverkehr auf Grundlage von § 4 Abs.1 u. Abs.2 Nr. 1 in der 15.BayIFSMV als extrem problematisch dar:

–    Dies Regelung bedeutet insbesondere für die Reiseskischulen, die gerade nicht direkt in einem Skigebiet ansässig sind und deshalb mit dem Reisebus in nahegelegene bayerische Skigebiete fahren müssen, die Busse nur zu 25% auslasten zu können und folglich nur ¼ der vorhandenen Bussitze mit Gästen besetzen zu dürfen.

–    Aus nachvollziehbaren – insbesondere betriebswirtschaftlichen Gründen – ist dies für die Reiseskischulen nicht mehr kalkulatorisch darstellbar. Denn die Busfixkosten bleiben für die Reiseskischule gleich, diese kann die Buskosten aber nur noch auf ¼ der Teilnehmer umlegen, was die Kursangebote am Markt schlicht inakzeptabel und nicht mehr marktfähig werden lässt.

–    Erschwerend kommt hinzu, dass aufgrund der o.g. Regelung bereits verschiedene Busunternehmen ihren Reise-Skischulen, mit welchen sie in der Vergangenheit kooperiert haben, angekündigt haben, dass sie unter den gegebenen gesetzlichen Regelungen nicht mehr für Reise-Skischulen diesen Winter fahren werden.

Insbesondere für die Reise-Skischulen würde dies – nach der bereits ausgefallenen Wintersaison 2020-21 – auch für die Wintersaison 2021-22 quasi einen „Lockdown durch die Hintertür“ und damit ein faktisches Berufsverbot für Reise-Skischulen und ihre Schneesportlehrer bedeuten. Dabei würde ein solcher „Lockdown durch die Hintertür“ aus unserer Sicht zu dem bedenklichen Ergebnis führen, dass der ÖPNV unter dem Standard 3G realisiert werden darf, während der Reisebusverkehr für Skischulen „bestraft“ und nur mit 2G+ und 25%-Kapazitätsminderung umzusetzen wäre.

Dies obwohl hinsichtlich der Buchungslage in den Reise-Skischulen aufgrund der 2G Regel (anstelle der 2G+ Regel) in den Skigebieten in den letzten Tagen wieder ein erfreulicher Aufschwung an Kursnachfragen und Kursbuchungen zu verzeichnen ist. Dieser Aufschwung wird jedoch durch die aktuelle Rechtslage von § 4 Abs.1 u. Abs.2 Nr. 1 in der 15.BayIFSMV abgewürgt und konterkariert.  Dass es sich hier nicht um bedauerliche Einzelfälle handelt, zeigen die Zahlen. In Bayern gibt es 125 gewerbliche Schneesportschulen, die mit Reisebussen ihre Gäste morgens ins Skigebiet fahren und nachmittags wieder zurück. Im Bereich der Kinder- und Jugendskikurse sind das alleine in den Weihnachtsferien insgesamt an die 50.000 Kinder zwischen 6 und 15 Jahren. Hinzu kommen die Skivereine in Bayern mit einem ähnlichen Angebot für junge Vereinsmitglieder in einer vergleichbaren Größenordnung.

Wir können die Kapazitätsbeschränkungen für einzelne Bereiche vom Grundsatz her nachvollziehen, sehen aber die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtungsweise beim Zweck der Reisebusfahrt und plädieren daher für,
– eine Ausnahmeregelung für Busfahrten zum Zwecke der Sportausbildung bzw. Sportausübung ohne Kapazitätsbeschränkungen,
– FFP2 Maskenpflicht für alle Businsassen (gem. §2 der 15.BayIFSMV),
– 2G-Voraussetzung für alle Businsassen inkl. Sonderregelung für Kinder gemäß §4 Abs.7 der 15.Bay IFSMV.

Wir sehen uns in der gesellschaftlichen Verantwortung, insbesondere die Kinder und Jugendlichen in Bewegung zu halten. Schon jetzt sind die Folgen der massiven Bewegungseinschränkungen bei gleichzeitiger Erhöhung der häuslichen Bildschirmzeiten deutlich erkennbar. Wir sollten deshalb alles daransetzen und gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, damit vor allem unsere Kinder nicht nur passiv im persönlichen Lockdown-Modus verharren, sondern sie im wahrsten Sinn des Wortes wieder „aktiv“ etwas für ihre Gesundheit und ihr psychisches Wohlbefinden tun können.

Update am 08.12.2021 – Ende des bundesweiten Lockdowns für Geimpfte und Genesene in Österreich
Im Kampf gegen die Pandemie musste die österreichische Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern einen harten Lockdown für 20 Tage verhängen, um die dramatischen Infektionszahlen in Österreich zu senken und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Nach einer erfolgreichen Sommersaison musste deshalb auch die Tourismus und Freizeitwirtschaft, Gastronomie sowieVeranstalter und Reisebranche heruntergefahren werden. Die von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen zeigen Wirkung und auch die Impfquote konnte erhöht werden! Umso wichtiger ist, dass der Lockdown für Geimpfte und Genesene mit 12. Dezember 2021 endet und der österreichische Tourismus wieder Fahrt aufnehmen kann.
Zusammenfassung der Regelungen ab 12.12.2021

Update am 06.12.2021 – neue Regelungen in Baden-Württemberg
In der neuen Corona-Verordnung sind ein paar neue Regelungen enthalten, die für die gewerblichen Schneesportschulen von Bedeutung sind:
– In dem bisher 3-stufigen Warnsystem wurde die vierte Stufe „Alarmstufe II) ergänzt.
– Für Seilbahnen und Skilifte gilt in der Alarmstufe und in der Alarmstufe II 2G. In der Warnstufe gilt 3G im Freien und in geschlossenen Räumen muss ein negativer PCR-Test von Ungeimpften nachgewiesen werden. In der Basisstufe gibt es im Freien keine Beschränkung und in geschlossenen Räumen gilt 3G.
– Für den Sport in Sportstätten und Sportanlagen (z.B. Loipe) gilt im Freien in der Alarmstufe II 2G, in der Alarmstufe 3G mit PCR-Test für Ungeimpfte, in der Warnstufe 3G und in der Basisstufe gibt es keine Einschränkungen.
– Geboosterte Personen, also genesene und geimpfte Personen, die ihre Auffrischimpfung erhalten haben, sind von der Testpflicht bei 2G+ ausgenommen.

Update am 02.12.2021 – Dein Winter. Dein Sport – Appell der Wintersportverbände
Gemeinsame Stimme mit Fokus auf den Sport: Verbände fordern deutschlandweit praxistaugliche Regelungen für den Wintersport und setzen sich für Kinder und Jugendliche ein
Auf unsere Pressemitteilung vom 29.11.2021 haben wir u.a. mit vielen Interviewanfragen eine beachtliche Resonanz erzielt. Auch die Veröffentlichung unseres Statements auf den Social-Media-Kanälen des DSLV war dazu erfreulich groß und das Feedback durchwegs positiv. Am 01.12.2021 haben die Wintersportverbände in Deutschland über ihre gemeinsame Initiative „Dein Winter. Dein Sport“ einen öffentlichen Appell verschickt, der unmittelbar vor den bevorstehenden Entscheidungen in dieser Woche nochmals unsere Position sowie die damit verbundenen Forderungen verdeutlicht und eine noch größere Verbreitung erzielen wird. Ferner hat der Verband Deutscher Seilbahnen (VDS) am kommenden Freitag einen Gesprächstermin in der Staatskanzlei in München, bei dem auch der Appell der Wintersportverbände als Grundlage dient. Ergänzend dazu hat der DSV unserem gemeinsamen Appell an seine politischen Kontakte in den deutschen und bayerischen Ministerien gesandt. Hoffen wir, dass die politischen Entscheidungen dem Wintersport und allen damit verbundenen Dienstleitern ermöglichen, ihre Tätigkeiten im Winter 2021-22 unter akzeptablen Bedingungen durchführen zu können.

Update am 29.11.2021 – Deutscher Skilehrerverband (DSLV) plädiert für 2G in Skigebieten
Für die deutschen Ski- und Snowboardschulen, für die knapp 15.000 Lehrkräfte und nicht zuletzt für alle deutschen Wintersportler:innen ist es ein Schock, welche Corona-bedingten Einschränkungen nach einer Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung seit dem  24. November 2021 gelten. Nach dem Lockdown in der ersten Welle fiel bereits der Spätwinter 2020 aus, dann die komplette Schließung im Winter 2020-21 und nun wieder ein Vorgehen, das die Wintersportler:innen und die gesamte Branche rund um den Wintertourismus unverhältnismäßig hart trifft. „Frustration, Unverständnis und Enttäuschung machen sich in der gesamten Branche breit“, beschreibt Wolfgang Pohl, der Präsident des Deutschen Skilehrerverbandes (DSLV) die aktuelle Situation. Die Ski- und Snowboardschulen haben sich nach der Zwangspause wieder gewissenhaft auf den bevorstehenden Winter vorbereitet: Alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen im Rahmen des Ski- und Snowboardunterrichts wurden ergriffen und alle Lehrkräfte inhaltlich vorbereitet. Das Interesse der Gäste und die Buchungslage in den gewerblichen Schneesportschulen sowie in den Aus- und Fortbildungslehrgängen des DSLV war bisher sehr erfreulich. Und jetzt wieder eine Entscheidung und ein Vorgehen, das sehr an den vergangenen Winter erinnert und die gesamte Wintersport-Branche verunsichert und mit großen Sorgen zurücklässt: Rücktritte, Stornierungen und eine ungewisse Zukunft der betroffenen Unternehmen sind die unmittelbare Folge.

Der Deutsche Skilehrerverband und seine 200 gewerblichen Ski- und Snowboardschulen wehren sich klar und unmissverständlich gegen die neuerlichen Entscheidungen der Bayerischen Staatsregierung und bringen dafür kein Verständnis mehr auf. „Wir lassen uns dieses Vorgehen, die unverhältnismäßigen Entscheidungen und die unhaltbaren Vorverurteilungen des Wintersports als „Partytourismus“ durch die Regierung und insbesondere durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder nicht mehr gefallen“, kündigt Peter Hennekes, Hauptgeschäftsführer des Verbandes an: „Bevor in der Politik vorschnell geurteilt wird und pauschale Aussagen in der Öffentlichkeit kommuniziert werden, wäre es ratsam, sich mit denen zu beraten, die sich im Wintersport-Tourismus auskennen und über langjährige Erfahrungen verfügen. Das ist allerdings seit Ausbruch der Pandemie nie geschehen und die wenigen Volksvertreter, die versucht haben, in der Sache zu einer differenzierten Betrachtung zu kommen, sind schlicht nicht gehört worden. Wir sind sofort bereit für einen Dialog, um praxistaugliche Lösungen zu erarbeiten.“

Nun werden große Sportarenen hinsichtlich ihrer zugelassenen Kapazität mit Seilbahnen, Sesselliften und Schleppliften in einen Topf geworfen. Der Aufenthalt in geschlossenen Räumen der Gastronomie ohne Maske am Tisch über einen längeren Zeitraum und ohne Besucherbegrenzung bspw. wird toleriert, eine acht- bis zwölfminütige Fahrt mit einer Seilbahn bei geöffneten Fenstern und unter durchgehender FFP2-Maskenplicht unter 2G-Vorgaben soll dagegen nicht zugelassen sein. Dabei ist die sportliche Betätigung in der Natur unter freiem Himmel so wichtig für die Menschen, für ihren Ausgleich zum Alltag, für ihre Gesundheit und für das persönliche Wohlbefinden. Nicht zu vergessen unsere gesellschaftliche Verantwortung für Kinder und Jugendliche: Alleine in den gewerblichen Ski- und Snowboardschulen in Deutschland werden jeden Winter über 160.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 16 Jahren betreut und unterrichtet. Hinzu kommen noch die vielen tausend Kinder und Jugendlichen in den Skivereinen und Rennmannschaften. Der Schnee, die Bewegungserfahrungen, das Zusammensein mit anderen Kindern ist ein mit nichts zu vergleichendes Erlebnis, das Kinder für ihr ganzes Leben prägt. Genau das wird durch die aktuellen Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung massiv eingeschränkt, weil die Eltern, die Kindergärten und die Schulen sich vor lauter Unsicherheit und Restriktionen zurückziehen. „Genau das Gegenteil muss passieren: Ein verlässlicher und planbarer Rahmen für die Ski- und Snowboardschulen, die Skigebietsbetreiber, die Gastronomie am Berg und für die Verleihstationen, mit dem die Unternehmen gewissenhaft und verantwortungsvoll arbeiten und die Gäste sich im Gegenzug darauf verlassen können“, sagt Norbert Haslach, Vorstand im Deutschen Skilehrerverband.

Der Deutsche Skilehrerverband und die gewerblichen Ski- und Snowboardschulen in Bayern fordern von der Bayerischen Staatsregierung folgende Regelungen ab dem 15. Dezember 2021:

  • 2G-Nachweis für die Gäste von Bergbahnen, in Schneesportschulen und im Skiverleih
  • Kinder unter 12 Jahren sind von dem 2G-Nachweis befreit
  • Keine Kapazitätsbeschränkung für Seilbahnen, Sessellifte, Schlepplifte und andere Aufstiegshilfen
  • FFP2-Maskenpflicht für alle Gäste ab 7 Jahren außer auf der Piste und in der Loipe
  • Unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Entschädigung für die betroffenen Betriebe im gesamten Wintersport-Tourismus

Gerade die Kinder und Jugendlichen benötigen nicht nur in Schule und Kita unsere volle Aufmerksamkeit, sondern auch in ihrer Freizeit, in ihrer Entwicklung und in ihren Bewegungs-möglichkeiten. Der Sport und die Bewegung unserer Kinder muss viel mehr im Fokus unserer Initiativen stehen und bei den Entscheidungen berücksichtigt werden.

Unser Wunsch, stellvertretend für alle Wintersportler:innen und die gesamte Wintersport-Branche, ist, dass wir in unseren Ski- und Loipengebieten einen sicheren und gesunden Winter erleben können und die Wintersportler:innen sich verantwortungsbewusst und solidarisch zum Wohle der Gesellschaft verhalten.

Update vom 14.11.2021 – Österreich wird zum Hochrisikogebiet
Seit 14.11.2021 gilt Österreich (mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee) als Hochrisikogebiet. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern. Auf Grundlage der seit 09.11.2021 geltenden Coronavirus-Einreiseverordnung gelten damit die folgenden Regelungen:

Wegen der zunehmenden weltweiten Verbreitung von leicht übertragbaren SARS-CoV-2-Varianten (insb. der Delta-Variante) gilt eine generelle Nachweispflicht. Die bedeutet, dass Personen ab 12 Jahren grundsätzlich bei Einreise nach Deutschland über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen müssen. Die generelle Nachweispflicht gilt unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten. Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Risikogebiete (Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet) aufgehalten haben, gilt damit ab sofort:

  • Anmeldepflicht:
    Reisende nach Voraufenthalt in einem Risikogebiet sind verpflichtet die digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de auszufüllen und die erhaltene Bestätigung bei Einreise mit sich zu führen. Neue Risikogebiete erscheinen jeweils am Tag des Inkrafttretens um 0:00 Uhr in der digitalen Einreiseanmeldung. Die Bestätigung wird durch den Beförderer und gegebenenfalls zusätzlich durch die Bundespolizei im Rahmen grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung kontrolliert.
  • Spezielle Nachweispflicht:
    Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen einen Test-, Impf- oder Genesenennachweise mit sich führen und im Falle der Inanspruchnahme eines Beförderers diesem den Nachweis zum Zwecke der Beförderung vorlegen. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet ist ausschließlich ein Testnachweis möglich. Die Nachweise müssen über das Uploadportal der Digitalen Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de hochgeladen werden. Reisende sollten dafür den individuellen Link auf der Anmeldebestätigung (PDF-Dokument) nutzen.
  • Quarantänepflicht:
    Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause – oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort – begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage.
  • Beendigung der Quarantäne:
    Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Uploadportal der Digitalen Einreiseanmeldung übermittelt wird. Für den Upload der Nachweise sollte der individuelle Link auf der Anmeldebestätigung (PDF-Dokument) genutzt werden. Die Quarantäne kann jeweils ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Nach Voraufenthalt in Hochrisikogebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden („Freitestung“ ab Tag fünf nach Einreise möglich). Geimpfte und Genesene können die Quarantäne ab dem Zeitpunkt beenden, an dem der Impf- oder Genesenennachweis über das Einreiseprotal übermittelt wird. Erfolgt die Übermittlung vor Einreise (wird dringende empfohlen), muss die Quarantäne nicht angetreten werden.

Ferner gilt in Österreich seit 08.11.2021 in vielen Bereichen inklusive Wintertourismus die 2G-Regel. Das heißt, dass ihr in Beherbergungsbetrieben, in der Gastronomie und in Seilbahnen (ab 15.11.) geimpft oder genesen sein müsst. In Seilbahnen und einigen anderen Bereichen gilt zusätzlich FFP2-Maskenpflicht.

Wir weisen alle Profi-Schulen darauf hin, diese Regeln bei der Durchführung von schulinternen Aus- und Fortbildungen bzw. Kursangeboten in Österreich zu beachten und einzuhalten. Aus aktueller Beurteilung ist nicht damit zu rechnen, dass sich diese Einstufung sowie die Regeln für den Tourismus kurzfristig ändern werden, da aus der Erfahrung es längere Zeit dauert, bis sich die Infektionslage in den jeweiligen Ländern wieder beruhigt und die Einstufung als Risikogebiet zurückgenommen wird.

Als Reaktion auf die außer Kontrolle geratenen Corona-Infektionszahlen führt Bayern eine flächendeckende 2G-Regelung ein. Sie soll vom 16. November an bayernweit gelten. Sobald uns dazu Genaueres vorliegt, werden wir euch umgehend informieren. Wir gehen jedoch davon aus, dass die 2G-Regeln, die für die Seilbahnen in Österreich ab morgen gelten, auch in Bayern und anderen Bundesländern kommen werden bzw. bereits beschlossen wurden. Wir müssen uns also umgehend darauf vorbereiten, dass der Skischulbetrieb gemäß dieser Vorgabe möglich ist und alle Lehrkräfte bei der Nutzung von Seilbahnen den Status geimpft oder genesen erfüllen müssen.

Wir wissen, dass die aktuelle Situation für die Profi-Schulen ganz bestimmt nicht einfach ist. Aber denkt bitte daran, dass alle Maßnahmen, die wir beachten und einhalten müssen, letztendlich besser sind, als wenn wir unsere Dienstleistung überhaupt nicht anbieten können.

Update vom 10.09.2021 – Aktuelle Lage und Ausblick
Aktuell ist die Lage der Pandemie wohl noch nicht besorgniserregend, doch die Infektionszahlen steigen bundesweit wieder und die Experten sehen Deutschland bereits am Beginn der vierten Welle. Insgesamt ein ähnliches Gefühl wie am Ende des vergangenen Sommers, als viele von uns auch schon das Ende der Pandemie gesehen haben und wir einen zuversichtlichen Blick auf den Winter 2020-21 hatten. Dass es dann ganz anders kam, haben wir Schneesportlehrerinnen und Schneesportlehrer in den vergangenen Monaten schmerzlich erfahren. Unsere Hygiene- und Schutzkonzepte für die Aus- und Fortbildungslehrgänge im DSLV blieben genauso ohne praktische Anwendung wie jene in den Schneesportschulen. Der Lockdown traf die wintertouristische Branche und den gesamten Wintersport sehr hart. Der Verband unternimmt alles ihm Mögliche, damit sich diese Situation im kommenden Winter nicht wiederholt.

Unser gemeinsames Ziel ist, dass in der Wintersaison 2021-22 in geöffneten Skigebieten bzw. auf Loipen Schneesport und Schneesportkurse wieder möglich sind bzw. angeboten werden dürfen. Die Grundlage dafür sind in den jeweiligen Verordnungen zu finden und in den betreffenden Bundesländern meist unterschiedlich. Es ist nicht immer einfach, als verantwortliche/r Inhaber/in einer gewerblichen Schneesportschule diese landesspezifischen Regelungen im eigenen Unternehmen umzusetzen, aber es bleibt euch definitiv nicht erspart. Die jeweiligen Links zu den Regelungen in den relevanten Bundesländern findet ihr am Ende. Wir bedauern, dass es sowohl innerhalb Deutschlands als auch mit den Alpenländern keine gemeinsamen, einheitlichen Regelungen gefunden werden konnten. Darauf hat der Verband immer wieder hingewiesen, leider ohne Erfolg. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als im Laufe des Winters regelmäßig die jeweils aktuellen Regelungen in den Zielgebieten zu prüfen und unsere Maßnahmen entsprechend anzupassen.

Wir müssen akzeptieren, dass wir hinsichtlich der Pandemie noch nicht „über den Berg sind“ und dass wir im kommenden Herbst und Winter nochmals gemeinsam Anstrengungen unternehmen müssen, um unser Wissen und unsere Erfahrungen aus den vergangenen Monaten so zu nutzen, dass wir einer Strategie folgen, die das Ziel „Schneesport unterrichten zu dürfen“ in den Fokus stellt.

Am Beispiel der 14. Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung in Bayern (BayIfSMV), die am 01.09.2021 in Kraft trat und bis 01.10.2021 gültig sein wird, möchten wir euch die einzelnen Punkte der Verordnung verdeutlichen. Am Ende seid ihr als Unternehmer für die Umsetzung und Einhaltung der Regeln verantwortlich. Dazu stellt die jeweils gültige Fassung der Verordnung die Grundlage dar und ihr habt regelmäßig die aktuell geltenden Regeln mit eurer Umsetzung abzugleichen und anzuwenden:

Allgemeine Verhaltensregeln:
Jeder wird angehalten, wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und auf ausreichende Handhygiene zu achten. In geschlossenen Räumlichkeiten ist auf ausreichende Belüftung zu achten. Wo die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen nicht möglich ist, wird unbeschadet von § 2 der BayIfSMV empfohlen, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen.

Maskenpflicht:
In Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

Geimpft, genesen, getestet (3G):
In § 3 der BayIfSMV wird ab einer Inzidenz von 35 angeordnet, dass Anbieter, Veranstalter und Betreiber zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise verpflichtet sind, die für den Zutritt, Nutzung, Teilnahme an/zu außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Bergbahnen, Bus- und Bahnreisen u.ä. erforderlich sind.Von getesteten Personen ist ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund
– eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
– eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
– eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, zu erbringen, der im Übrigen den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung entspricht.

Getesteten Personen stehen gleich (gilt grundsätzlich auch für die Ferienzeit zumindest in Bayern):
– Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
– Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen,
– noch nicht eingeschulte Kinder.

Kontaktdatenerfassung:
Grundsätzlich sind außerhalb der Bereiche Gastronomie, dem Beherbergungswesen, bei Tagungen, Kongressen, Messen, kulturellen Veranstaltungen, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, vergleichbaren Kulturstätten sowie zoologischen und botanischen Gärtensowie Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe unabdingbar ist, nur Kontaktdaten bei einer Teilnehmerzahl von mehr als 1.000 Teilnehmern zu erfassen.

Infektionsschutzkonzepte:
Im Bereich des Handels, der Märkte und Einkaufszentren, der Dienstleistungen und des Handwerks mit Kundenverkehr sowie u.a. für Sportstätten und Sportveranstaltungen, Freizeiteinrichtungen jeder Art, die Gastronomie, das Beherbergungswesen, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, die außerschulische Bildung, hat der Betreiber oder Veranstalter ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten. Dies gilt nicht, wenn eine Veranstaltung oder Versammlung weniger als 100 Personen umfasst. Die zuständige Behörde kann allgemein oder im Einzelfall die Erstellung eines Infektionsschutzkonzepts verlangen. Soweit nichts Abweichendes geregelt ist, sind die Infektionsschutzkonzepte der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde nur auf Verlangen vorzulegen.

Hinsichtlich der weiteren Entwicklung finden sich trotz aller Beteuerungen in den §§ 16,17 BayIfSMV der gesamte Katalog weiterer Beschränkungen und ausdrücklich auch erneute Kontaktbeschränkungen bei entsprechender Auslastung der Krankenhäuser und Intensivstationen. Wie hoch die darin genannten Schwellen letztendlich liegen werden, kann derzeit nicht vorhergesagt werden. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Bayern ermittelt und veröffentlicht diese auf seiner Homepage:
https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm#kennzahlen

Der DSLV wünscht allen Profi-Schulen eine erfolgreiche Vorbereitung sowie einen aktiven und gesunden Winter 2021-22.