Lehrgangsplan für Ausbildung Teil 1, Ausbildung Teil 2 und Prüfung

Ausbildung Teil 1 – Lehrgangsplan:

Ausbildung Teil II und Prüfung – Lehrgangsplan:

Änderungen des Ablaufs können jederzeit aus verschieden Gründen (z.B. Wetter, Gegebenheiten vor Ort) notwendig werden.

Motorikprüfung:

„Befahre eine anspruchsvolle Piste in zwei unterschiedlichen Korridorbreiten („S3“ bis „S5“ und „M8“ bis „M13“). Demonstriere jeweils situationsangepasst dominante Dreh- oder Kantbewegungen. Achte dabei auf jeweils gleichbleibendes Tempo. Das Tempo kann mittel oder sportlich kontrolliert gewählt werden.“


(T11-2Wiki)

Skilehrer Level 1 - Fragen- und Antwortenkatalog

40 Multiple Choice Fragen aus dem unten abgebildeten Katalog werden gestellt, bis max. 6 Fehler ist bestanden. 
Bitte beachte, dass die Reihenfolge der einzelnen Antwortmöglichkeiten in der Theorieklausur vom Fragenkatalog abweichen kann. 
 
X = richtige Antwort;     0 = falsche Antwort 
 
001.     Durch welche Merkmale ist eine Kurvenbahn beschrieben? 
X          Kurvenradius 
0          Kurvenfrequenz 
X          Kurvenwinkel

002.    Bei schnellem Aufrichten erfolgt die größte Belastung der Ski… 
X          am Anfang der Hochbewegung 
0          während der Hochbewegung 
0          am Ende der Hochbewegung
 
003.    Warum bewegt man den Körperschwerpunkt beim Kurvenwechsel nach vorne? 
X          m Rücklage zu vermeiden 
0          um die Ski zu beschleunigen 
X          um eine permanent mittige Belastung sicherzustellen 

004.    Wann werden die Ski kurzzeitig stärker belastet?
 
0          Abbremsen einer Hochbewegung 
X          Beschleunigen einer Hochbewegung 
X          Abbremsen einer Tiefbewegung 

005.     Durch was kann die Belastung der Ski verändert werden?
 
0          Pflugstellung, Parallelstellung 
X          Kantbewegungen, KSP-Verlagerungen, Drehbewegungen 
0          Kurvenradius, Kurvenwinkel 

006.     Merkmale guter Skifahrer sind unter anderem:
 
X          Bewegungen werden aus den Beinen initiiert 
X          Druckaufbau so früh wie möglich auf der Innenkante des Außenskis 
X          Der Körperschwerpunkt bewegt sich zum Kurvenwechsel nach vorne in die neue Kurvenrichtung 

007.     Aus welchen Teilen setzt sich die Kurvenlage zusammen?
 
X          Skistellung, Körperstellung, Skilage, Körperlage 
0          Innenlage 
0          Vorlage oder Rücklage 

008.     Die bewegungsbereite Position ist gekennzeichnet durch:
 
X          leichte Beugung von Fuß-, Knie- und Hüftgelenken 
0          leichte Schrittstellung 
X          Arme befinden sich seitlich vor dem Körper 

009.     Vorausdrehen bedeutet:
 
X          Oberkörper und Arme drehen vorab in die neue Fahrtrichtung 
0          Die Bewegung wird mental durchgeführt 
0          Knie und Oberschenkel drehen vorab in die neue Fahrtrichtung 

010.     Welche Bewegungsmerkmale nutzen Kinder?
 
X          Kinder beugen vor allem im Knie- und Hüftgelenk 
X          Kinder haben ihren Schwerpunkt weiter hinten als Erwachsene 
0          Kinder initiieren ihre Bewegungen hauptsächlich über das Sprunggelenk 

011.     Welche Bewegungen ermöglichen Richtungsänderung
? 
0          Stockeinsatz 
X          Drehbewegungen aus den Beinen 
X          Kantbewegungen mit Körperschwerpunkt Verlagerung 

012.     Wie wählt man in steilem Gelände die sicherste Fahrspur?
 
0          kleiner Radius, kleiner Winkel und geringes Tempo 
0          großer Radius, großer Winkel und hohes Tempo 
X          kleinerer Radius, großer Winkel und geringes Tempo 

013
.     Wofür kann die Kurvenuhr verwendet werden? 
0          zum Aufzeichnen der Anzahl der gefahrenen Kurven kleiner Radius, kleiner Winkel und geringes Tempo 
X          zur Verbildlichung von Kurvenwinkel und Bewegungstiming 
X          zur Einteilung einer Kurve in verschiedene Teilbereiche wie Kurveneinfahrt, -scheitel und –ausfahrt 

014.     Was ermöglicht man durch Regulationsmechanismen? 
X          Belastung des Außenskis zu gewährleisten 
0          Sicherheitsabstände können besser eingehalten werden 
X          stabiles Gleichgewicht beizubehalten 

015
.     Wie verändert man die Fahrtechnik im Tiefschnee? 
X          fahren mit Belastung auf beiden Ski 
X          fahren mit weichen und fließenden Bewegungen 
0          fahren mit starker Rücklage 

016
.     Wann ist der Kantendruck am größten? 
X          bei großer Belastung und geringer Auflagefläche 
0          am Ende der Hochbewegung 
0          bei großer Belastung und großer Auflagefläche 

017
.     Welche Aktionen bieten sich für das Bremsen in Pflugstellung an? 
X          beide Skienden stärker nach außen schieben 
0          Hände auf die Knie stützen 
X          beide Knie verstärkt  nach innen drücken 

018
.     Kurvenlage ist abhängig von… 
0          Skitaillierung 
X          Geschwindigkeit 
X          Kurvenradius 

019
.     Welche Begriffe spielen bei der „Steuerqualität“ eine Rolle? 
X          Rutschen, Driften, Schneiden 
0          Linienwahl, Korridor, Tempokontrolle 
X          Hauptbewegungen, Belastung- und Druckregulation 

020
.     Um das Gleichgewicht zu erhalten, muss ich mich beim Schussfahren an einer Geländekante… 
X          nach vorne bewegen 
0          ruhig verhalten 
0          aufrichten 

021
.     Welche Aussagen gelten für das Fahren in steilem Gelände? 
X          Reguliere nach vorne in die neue Kurvenrichtung 
X          Richte dich nicht zu stark auf 
X          Kante die Ski möglichst früh auf 

022
.     Zu den Kurvenkräften zählt auch die Zentrifugalkraft, auch Fliehkraft genannt. Welche Aussagen gelten? 
0          Die Fliehkraft hängt direkt von der Hangneigung ab 
X          Je größer die Masse, desto größer die Fliehkraft 
0          Höheres Tempo beim Kurvenfahren lässt die Fliehkraft kleiner werden 

023
.     Was verändert u.a. die Belastung der Ski beim Kurvenfahren? 
X          Aufkantwinkel der Ski 
0          Hangneigung 
X          Geschwindigkeit 

024
.     Die Kurvensteuerung in paralleler Skistellung ist gekennzeichnet durch… 
X          Kurvenlage 
X          Vollziehen der Richtungsänderung 
0          Belastungswechsel 

025
.     Was legt das Bewegungstiming fest? 
0          wie weit eine (Teil-)Bewegung vollzogen wird 
X          wann eine Aktion räumlich oder zeitlich begonnen bzw. beendet wird 
0          wohin man sich mit dem Körper oder Körperteilen bewegt 

026
.     Man spricht von geschnittener Kurvensteuerung, wenn… 
0          vornehmlich auf dem lnnenski gefahren wird 
X          die Skienden in der Spur der Skispitzen fahren 
0          die Ski in der Schwungsteuerung flach über den Schnee geführt werden 

027
.     Der Bewegungsumfang ändert sich, wenn eine Aktion… 
X          mehr oder weniger großräumig vollzogen wird 
0          schnell oder langsam ausgeführt wird 
0          früh oder später in der Kurvenfahrt beginnt 

028
.     Wann kanten wir die Ski vorwiegend über das Becken oder den ganzen Körper auf? 
0          bei Kurven mit kurzen Radien und hoher Frequenz 
X          bei hoher Kurvengeschwindigkeit, dabei ist das Innenbein stärker gebeugt als das Außenbein 
0          im Bruchharsch oder in der Buckelpiste 

029
.     Ziel beim Schussfahren ist, dass 
X          keiner der beiden Ski stärker belastet wird. 
0          der etwas vorgeschobene Ski stärker belastet wird. 
0          einer der beiden Ski stärker belastet wird. 

030
.     Was geschieht beim Kurvenwechsel? 
X          Änderung der Drehrichtung 
X          Kant- und Belastungswechsel 
X          Kurvenlagewechsel, Schrittwechsel 

031
.     Druck ist Kraft pro Auflagefläche. Welche Aussagen stimmen? 
X          Druck wird erhöht durch Aufkanten der Ski 
X          Druck wird verringert durch schnelles Beugen der Beine in der Kurvensteuerung 
X          Druck wird erhöht durch Verlagern des KSP über einen Ski 

032
.     Auf eisiger Piste gilt: 
X          Halte mittlere Position 
0          mehr Belastung auf dem Innenski 
X          Vermeide Überdrehen 

033
.     Wie kann man die Fahrspur in der Buckelpiste wählen?
 
X          über die Buckel 
X          um die Buckel 
X          Springen von Buckel zu Buckel 

034
.     Welche Aussagen gelten für kleine Kinder? 
X          Kinder fahren mit grobkoordinierten Bewegungen 
0          Kinder nehmen mehr Vorlage ein als Erwachsene 
X          Kinder drehen die Ski stark mit dem Rumpf und ihrem ganzen Körper 

035
.     Wann kann ein Vorausdrehen des Oberkörpers zur Kurveneinfahrt sinnvoll sein? 
0          beim Fahren mit geschnittener Kurvensteuerung 
X          bei schwierigen Schneeverhältnissen z.B. Bruchharsch 
X          um Pflugkurven zu erlernen 

036
.     Stemmschwünge sind… 
0          Übungen eines dynamischen Konditionstrainings 
X          erleichtern den Umkantvorgang des Außenskis 
X          sind ein kraftsparendes Mittel in schwerdrehbarem Schnee 
 
037.     Skigymnastik ist sinnvoll… 
0          zur Vorbereitung auf die Heimfahrt 
X          als Aufwärmung vor körperlicher Belastung 
X          als Vorbereitung auf einen Skiurlaub 

038
.     Grundregeln des Unterrichts sind 
X          Vom Leichten zum Schweren 
0          von der großen zur kleinen Richtungsänderung 
X          vom Bekannten zum Unbekannten 

039
.     In welcher Weise sollte demonstriert werden? 
0          übertrieben langsam 
X          mit deutlicher Herausstellung der Bewegungselemente 
0          immer in Grobform 

040
.     Unterrichtsverfahren sind 
X          Induktives Verfahren 
X          Deduktives Verfahren 
0          Traditionelles Verfahren 

041
.     Geländeformen sollten möglichst häufig als Unterrichtsmittel eingesetzt werden: 
0          Weil dadurch Buckelpisten möglichst früh mit hohem Tempo befahren werden können 
X          Weil durch sie der Unterricht abwechslungsreicher gestaltet werden kann 
X          Weil sie das Erreichen des Lernziels wesentlich erleichtern können 

042
.     Zur Planung des Skiunterrichtes gehört vor allem… 
X          die Startsituation zu klären. 
0          möglichst viele verschiedene Bewegungsaufgaben vorzubereiten 
X          zum Lernziel passende Aufgaben vorzubereiten 

043
.     Die Sicherheitserziehung im Skiunterricht … 
X          ist ständige Aufgabe des Skilehrers im Skiunterricht 
0          wird nur an Gefahrenstellen durchgeführt 
0          kann bei besseren Fahrern entfallen 

044
.     Welcher Begriff gehört zu den natürlichen Geländehilfen? 
0          Rutschschaukel 
X          Kante 
0          Dach 

045
.     Welcher Begriff gehört nicht zu den künstlichen Geländehilfen?
 
0          Tretorgel 
0          die Wellenbahn 
X          die Buckelpiste 

046
.     Die falsche Geländewahl zeigt sich…
 
X          am Nichtgelingen der geforderten Fahrhilfen 
X          durch Ängstlichkeit der Schüler 
0          wenn Schüler sehr motiviert sind 

047
.     Welche Voraussetzungen sind für den Unterrichtserfolg im Skilauf besonders bedeutungsvoll? 
0          Bekleidung 
X          Geländewahl 
X          Festsetzung der Lerninhalte nach Können 

048
.     Unter „freiem Üben“ versteht man… 
0          das Üben der Skiläufer außerhalb der Skischule 
X          das in einem Unterrichtsverlauf eingeplante Üben mit Ortsbestimmung ohne besondere Unterrichtsmaßnahmen des Lehrers 
0          das freie Fahren im Gelände 

049
.     Erwachsene lernen am besten… 
0          durch die Gestaltung des Unterrichts mit vielen Wettkämpfen 
0          allein durch freies Fahren 
X          durch den Einsatz verschiedener gezielter Unterrichtsmaßnahmen 

050
.     Schülerdemonstrationen sind in der Regel… 
0          nutzlos 
0          verwirrend 
X          anregend 

051
.     Wie stelle ich Aufgaben im Skiunterricht? 
X          Kurz, prägnant, verständlich 
0          Ausführlich, detailliert, präzise 
X          Positiv, konstruktiv, lernzielbezogen 

052
.     Wie organisiere ich den Skiunterricht erlebnisreich? 
X          Ich nutze verschiedene Sozialformen zur Durchführung einer Aufgabe. 
0          Ich verändere die Abstände der Schüler zueinander beim Schlangefahren bei jeder Aufgabe. 
X          Ich verpacke die Aufgaben eines (Halb-)Tages in eine Geschichte. 

053
.     Situative Technik orientiert sich an bestimmten Vorgaben: 
X          Gelände, Schnee, Ausrüstung, Schüler 
0          Es ist alles erlaubt 
0          Das Kanten soll optimiert werden 

054
.     Was heißt situativer Unterricht? 
0          Der Schüler bestimmt alles 
X          Die jeweilige Unterrichtssituation ist zu berücksichtigen 
0          Jeder kann am Skiunterricht teilnehmen 

055
.     Erziehung zur Handlungsfähigkeit bedeutet: 
0          Vermittlung von verschiedenen Techniken 
0          Verhaltensformen in der Gruppe 
X          Lernen selbständigen Lösens von Situationen 

056
.     Warum sollten beim Unterricht mit Kindern individuelle Bewegungsausführungen weitgehend toleriert werden? 
0          weil die Lehrerdemonstrationen von Kindern nicht verstanden werden 
X          weil unterschiedliche Lernvoraussetzungen verschiedene Lösungsmöglichkeiten bedingen 
X          weil der unterschiedliche Körperbau von Kindern kaum Normierungen zulässt 

057
.     Was bedeutet Style? 
0          Fahren besonders eleganter Techniken 
X          Individuell gestaltete Bewegungserlebnisse (z.B. in Park und Pipe, Geländeformen) 
X          Befahren von Park & Pipe 

058
.     Durch welche Aufgaben kann man u.a. das Skidrehen verbessern? 
X          durch Pflugdrehen 
X          durch Ganzkörperdrehen 
0          durch mehr Fersenbelastung 

059
.     Durch welche Maßnahmen wird ein gutes Gruppenklima geschaffen? 
X          durch aufbauende Korrektur 
0          durch Berücksichtigung ausreichender Erholungspausen 
X          durch Schülermitbestimmung 

060
.     Kinder lernen vor allem durch… 
X          spielerische Aufgaben 
0          Bewegungserklärungen 
0          Bewegungsanalysen 

061
.     um altersgemäßen Kinderskiunterricht zu gestalten, ist es besonders wichtig…
 
X          die Übungen dem Entwicklungsstand der Kinder anzupassen. 
0          den Kindern genau zu erklären, welche Technikmerkmale die einzelnen Übungen verbessern werden. 
X          die konditionellen und koordinativen Voraussetzungen der unterschiedlichen Altersstufen zu kennen. 

062
.     Warum sollte man beim Demonstrieren gelegentlich auch auf die Schüler zufahren?
 
0          damit man während der Fahrt kommentieren kann 
X          damit die Schüler den Bewegungsablauf auch von vorne sehen 
0          um den Unterricht aufzulockern 

063
.     Der Lehrer sollte im Stoff fortschreiten… 
0          erst wenn eine Fahrhilfe perfekt erlernt ist 
0          wenn eine Fahrhilfe im Wettkampf angewendet werden kann 
X          wenn eine Aufgabe etwa in der Grobform beherrscht wird 

064
.     Welches methodische Hilfsmittel findet vorrangig Anwendung im Kinderskilauf? 
0          die Bewegungsanweisung 
X          die Bewegungsaufgabe 
0          die Bewegungserklärung 

065
.     Was ist die Grundlage der Sicherheitserziehung? 
X          Erzeugen von reflektierter Mitverantwortung 
0          Androhung von Bestrafung 
X          Vermittlung von Wissen und Können 

066
.     Wir unterscheiden zwischen Bewegungsanweisungen und Bewegungsaufgaben. Was sind Bewegungsaufgaben? 
0          „Umfahrt die Stangen mit großem Abstand“ 
X          „Umfahrt die Stangen“ 
0          „Umfahrt die Stangen nur mit paralleler Skistellung“ 

067
.     Welche Unterrichtsmaßnahmen fördern Selbständigkeit und das Eigentraining? 
X          Hang frei befahren lassen und Selbstbeurteilung einfordern 
0          in Kursformation eine Abfahrt durchführen 
X          freies Üben einplanen 

068
.     Was erzeugt ein Aufkanten der Ski? 
X          Sprunggelenke und Knie kurveneinwärts abkippen 
0          Verkanten 
X          Hüfte zur Kurvenmitte hin verlagern 

069
.     Was soll man beim Schleppliftfahren zu zweit auf jeden Fall vermeiden? 
X          vom Partner weg nach außen neigen 
X          auf den Bügel setzen 
0          in offener Skistellung fahren 

070
.     Welche didaktisch-methodischen Aspekte für gesundheitsbewusstes Fahren sind zutreffend? 
X          Ganzkörperkippen und Ganzkörperrotation nutzen 
X          Verzicht auf Techniken mit „Druckspitzen“ 
0          Vorrang für die Forderung „statische Arbeit statt dynamische Arbeit“ 

071
.     Emotionale Komponenten beim Skiunterricht sind 
X          Angst, Versagen, Blockaden 
X          Freude, Spaß 
0          Müdigkeit 

072
.     Allgemeine Bewegungsempfindungen werden erschlossen durch… 
X          Körpergefühle 
0          Verstandesleistungen 
X          Lauf- und Fahrgefühle 

073
.     Schwerpunkte der Unterrichtsorganisation sind 
X          Sicherheit 
X          Intensität 
0          Zeitdauer 

074
.     Die Organisationsform/Betriebsform „Einzelunterricht“ ist besonders geeignet für… 
0          Begegnung 
0          Selbsterfahrung 
X          schnellen Lernfortschritt 

075
.     Wie lautet das letzte Lernziel in der blauen Lernebene? 
X          Springen auf kleiner Schanze, ersten Pistentricks 
0          Erste Pflugkurve(n) 
0          Rhythmische Pflugkurven 

076
.     Welche Merkmale gehören im Gegensatz zu den „Feinkoordination“ zur „Variablen Verfügbarkeit“? 
0          größtenteils fehlerfreie Bewegungsmuster 
X          ausgeprägten Bewegungspräzision 
X          Fähigkeit zur Antizipation von auftretenden Störungen 

077
.     Typische Konzentrations- und Ermüdungsfehler sind?
 
X          Unkontrolliertes Rutschen 
X          Rücklage und Beschleunigung 
0          Abfahrt an einem Stück 

078
.     Welcher Lernebene ist das Lernziel „Pflugkurven mit Belastungswechsel“ zuzuordnen? 
0          Lernebene Grün 
X          Lernebene Blau 
0          Lernebene Rot 

079
.     Beim Unterricht mit Kindern sollte beachtet werden, dass 
X         eine leicht verständliche, bildhafte Sprache verwendet wird 
0         mit Bewegungsanweisungen gearbeitet wird 
X         mit Aufgabenstellungen gearbeitet wird 

080
.     Für den Kinderskilehrer ist es am Wichtigsten 
X         einen sicheren Skiunterricht zu organisieren. 
0         Spaß zu haben. 
0        den Kindern möglichst viel beizubringen. 

081
.    Welche Aussage(n) ist/sind richtig? 
0        Kinder haben ihren Körperschwerpunkt beim Fahren weiter vorne als Erwachsene 
X        Kinder drehen stark mit dem Rumpf 
X        Kinder fahren mit gestrecktem Außenbein 

082
.     Wie viele Lernebenen beinhaltet die DSLV Schneesportphilosophie? 
0         2 Lernebenen 
0         3 Lernebenen 
X         4 Lernebenen 

083
.     „Position stabilisieren und sichern“ ist ein wichtiger Inhalte der 
0         der Lernebene Grün 
0         der Lernebene Blau 
X         der Lernebene Rot 

084
.     In der Lernebene Blau lernt der Schüler unter anderem 
X          Rhythmische Pflugkurven 
O         Parallele Kurven mit variabler Spuranlage 
X          Schrägfahren und Seitrutschen 

085
.     Die richtige methodische Reihung der Lernebenen ist: 
O         Grün, Rot, Blau, Schwarz 
X          Grün, Blau, Rot, Schwarz 
O         Gelb, Blau, Rot, Schwarz 

086
.     Informationen über Material, Gelände und Sicherheit im Skilauf sind Bestandteil 
X          in Lernebene Grün 
O         in Lernebene Blau 
O         in Lernebene Rot 
 
087.     Wer holt bei einem schweren Unfall, z.B. offener Unterschenkelbruch, in einem Erwachsenenkurs Hilfe? 
0          der Skilehrer 
0          ein guter Schüler der Gruppe 
X          zwei gute Schüler der Gruppe 

088
.     Welche Maßnahme muss bei einem Unfall auf der Piste zuerst getroffen werden? 
0          Benachrichtigung der Bergwacht 
X          Absicherung der Unfallstelle 
0          Versorgung des Verletzten 

089
.     Erste Hilfe bei einem Sonnenstich ist: 
0          kurze Lagerung im Schatten, äußerlich und innerlich Flüssigkeit zuführen 
X          einige Zeit im Schatten bleiben, Kopf mit nassen Tüchern kühlen 
0          Lagerung mit dem Kopf nach unten 

090
.     Erste Hilfe bei plötzlicher Bewusstlosigkeit … 
0          Medikamente mit heißem Tee verabreichen 
X          sofern Atmung und Kreislauf vorhanden, Verunfallten in stabile Seitenlage bringenregelmäßige Kontrolle, Notruf absetzen 
X          sofern kein Puls und keine Atmung, gilt Reanimationspflicht 

091
.     Erste Hilfe bei Schnittwunden ist… 
X          sofortiges Anlegen eines keimfreien Wundverbandes 
0          sofortiges Abbinden oberhalb und unterhalb der Wunde 
0          Versorgung mit feuchtkalten Umschlägen 

092
.     Die Kursteilnehmer sollten bei einem Unfall… 
0          weggeschickt werden 
0          zuschauen 
X          zu Hilfemaßnahmen veranlasst werden 
 
093.     Wann ist mit erhöhter Gefahr durch UV-Strahlung zu rechnen? 
0          Nach Neuschnee in tiefen Lagen 
0          Nur ab 2.500 m Höhe 
X          Bei Nebel bereits in mittleren Höhenlagen 

094
.     Welche Situationen im Winter lassen den Schluss zu, dass mit erhöhter Lawinengefahr zu rechnen ist? 
X          Ergiebiger Neuschneefall 
0          Tiefe Nachttemperaturen 
X          Mildes Wetter 

095
.     Welche Bodenbeschaffenheit begünstigt einen Lawinenabgang? 
X          Grashänge 
X          Hänge mit Büschen 
0          Hänge mit wechselndem Gefälle 

096
.     Für die Beurteilung der Lawinengefahr sind entscheidend: 
X          Gelände 
X          Schneedecke 
0          Fahrkönnen 

097
.     Wenn man einen lawinengefährdeten Hang queren will, sollte man… 
X          eine Querung möglichst hoch und einzeln vornehmen 
0          die Spur möglichst am Fuß des Hanges anlegen 
0          eine Querung hoch und schnell mit geschlossener Gruppe vornehmen 

098
.     Schwimmschnee ist… 
X          eine durch aufbauende Metamorphose oder Tiefenreifbildung entstandene Schicht, die zu erhöhter Lawinengefahr führt 
0          eine Sulzschneeschicht, in die man tief einsinkt; die Lawinengefahr ist relativ gering 
0          eine dünne Schicht an der Oberfläche, die wenig mit dem Untergrund verbunden ist. 

099
.     Eine Beschäftigung mit alpinen Gefahren … 
0          erübrigt sich, solange man auf Pisten bleibt 
X          hat große Bedeutung, weil man durch die Aufstiegshilfen in hochalpines Gelände vorstößt 
X          ist für jeden Wintersportler zum Eigenschutz und für Hilfeleistungen von Bedeutung 

100
.     Lawinengefahr besteht… 
0          nur bei Nassschnee über 30 cm Höhe 
0          primär bei Temperaturen über 0 Grad 
X          bei einer Vielzahl von Bedingungen, die vornehmlich durch die klimatischen Verhältnisse im Laufe des Winters bestimmt werden 

101
.     Der Kameradenhilfe bei einer Lawinenverschüttung ist eine entscheidende Bedeutung einzuräumen, 
X          weil der Zeitfaktor entscheidend für die Überlebenschance ist. 
0          weil die eigenen Kameraden auf den Geborgenen sofort beruhigend einwirken können und die Schockgefahr mindern. 
0          weil der Erfolg bei Einsatz von technischen Hilfsmitteln und Hunden ungewiss ist. 

102
.     Abrisse von Lockerschneelawinen sind: 
X          punktförmig 
0          linienförmig 
0          flächenhaft 

103
.     Schneebretter bilden sich vornehmlich durch: 
X          Windverfrachtung 
0          Sonneneinstrahlung 
0          Temperatureinwirkung 

104
.     Welche Schneeart bildet eine gute Gleitschicht für die darüber liegende Schneedecke? 
0          Firnschnee 
0          feinkörniger Altschnee 
x          Schwimmschnee 

105
.     Welche Hanglagen sind besonders lawinengefährdet? 
0          Westhänge 
0          Südwest- bis Nordwesthänge 
X          Nordwest- bis Südhänge 

106
.     Schwimmschnee ist zu finden… 
0          unterhalb großer Wächten 
X          innerhalb der Schneedecke 
0          überall bei Schneefall unter -10 °C Temperatur 

107
.     Bei welcher Hangneigung muss im Allgemeinen mit Lawinenabgängen gerechnet werden? 
0          Hänge unter 15 Grad Neigung 
X          Hänge zwischen 25 Grad und 45 Grad Neigung 
0          Hänge über 45 Grad Neigung 

108
.     In welcher Weise erfolgt der Abriss eines Schneebretts? 
0          punktförmig 
X          linienförmig 
0          fingerförmig 

109
.     Wie wird das alpine Notsignal gesendet? 
0          Mit akustischen Zeichen: 3x kurz, 3x lang, 3x kurz usw. 
X          Mit 6 Zeichen in der Minute, eine Minute Pause usw. 
0          Mit 3 Zeichen in der Minute, eine Minute Pause usw. 

110
.     Wie ist das Antwortzeichen auf alpine Notsignale? 
0          Einen Arm nach oben, einen Arm nach unten strecken 
X          3 Zeichen in der Minute, eine Minute Pause usw. 
0          6 Zeichen in der Minute, eine Minute Pause usw. 

111
.     Wie verhalte ich mich bei plötzlichem Nebeleinfall auf der Piste? 
0          Abwarten, bis die Sicht besser wird 
X          Von Pistenmarkierung zu Pistenmarkierung fahren oder gehen 
0          Hinter anderen Skiläufern herfahren 

112
.     Bei welcher amtlichen Institution kann sich der Skilehrer über die aktuelle Lawinensituation informieren? 
0          Wochenzeitung 
X          Polizeistationen 
X          Telefonansage des Wasserwirtschaftsamtes/Lawinenwarnzentrale 

113
.     Welche Kriterien zur Beurteilung einer Schneeart im Hinblick auf die Befahrbarkeit sind von Bedeutung? 
X          Schnee trocken oder nicht 
X          Höhe der Schneeschicht 
X          Dichte der Schneeart 
 
114.     Das Einbügeln des Wachses … 
0          ist ausschließlich eine Spezialität der Rennläufer 
X          fördert die Haftung des Wachses, weil der Belag durchtränkt wird 
0          ist bei heutigen Hartwachsen schädlich, weil es die Skieigenschaften verändert 

115
.     Die richtige Präparierung der Kante garantiert… 
0          gleichmäßigen Kantengriff im Pulverschnee 
0          gleichmäßigen Kantengriff bei Bruchharsch 
X          gleichmäßigen Kantengriff auf eisiger Piste 

116
.     Der Kantenzustand ist entscheidend… 
0          für die Spurtreue im Tiefschnee 
0          nur für das gute Gleiten 
X          für die Umsetzung aller Fahreigenschaften der Ski 

117
.     Welche Skilänge sollte dem Anfänger im alpinen Skilauf empfohlen werden? 
0          möglichst über Körpergröße 
0          Kurzski (1 m Länge) 
X          niemals über Körpergröße 

118
.     Welche Reihenfolge ist bei der Alpinskipräparation zu beachten? 
X          Reinigen – Ausbessern – Feilen – Kantenfinish – Wachsen 
0          Reinigen – Feilen – Ausbessern – Wachsen – Kantenfinish 
0          Reinigen – Wachsen – Feilen – Kantenfinish 

119
.     Welcher Abstand  ist bei alpinen Wettkämpfen maximal zulässig zwischen Skibelag und Schuhsohle? 
0         Spielt keine Rolle 
X         50 mm 
0         65 mm 

120
.     Die Skigeometrie hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Welchen Radius haben moderne Slalomski? 
X          ca. 12 – 14 m 
0          ca. 18 –  20 m 
0         über 20 m 

121
.     Welche(n) Vorteil(e)  bringt ein gut gewachster Alpinski? 
0          er rostet nicht 
X          er dreht leichter 
X          der Belag wird gepflegt 

122
.     Das Wachsen der Ski beeinflusst vorteilhaft: 
0          Kantengriff und Laufruhe der Ski 
X          Drehbarkeit, Alterungsverhalten, Technik 
0          Dämpfungsverhalten, Auslösewert der Bindung 

123
.     Unter „Heißwachsen“ versteht man: 
0          den Wachsauftrag mit Tubenwachs 
X          den Wachsauftrag mit dem Bügeleisen 
0          den Wachsauftrag mit Trockenwachs 

124
.     Anfängern im Erwachsenenalter sind kürzere Ski insbesondere dann zu empfehlen, wenn Sie… 
X          konditionell schwach sind 
X          ängstlich sind 
0          schneller fahren wollen 
 
125.     Wie heißt der aktuelle DSLV Lehrplan? 
0          „Skifahren einfach“ 
X          „SKI FAHREN und unterrichten“ 
0          Skilehrplan „praxis 

126
.     Der Deutsche Skilehrerverband ist… 
0          der Dachverband für alle Verbände, die Übungsleiter ausbilden 
0          ein Mitgliedsverband des Deutschen Sportbundes (DSB) 
X          ein Mitgliedsverband des Deutschen Verbandes für das Skilehrwesen (DVS) 

127
.     Die abgelegte Prüfung für den Skilehrer Level 1 dient… 
X          zum professionellen Unterrichten in einer Skischule 
X          als Vorbereitung bzw. Voraussetzung zur Qualifikation Level 2 
0          zur Anmeldung für die Staatliche Skilehrerprüfung 

128
.     Der Deutsche Skilehrerverband ist… 
X          ein berufsorientierter Interessenverband 
0          Mitglied im Internationalen Skiverband (FIS) 
X          Mitglied im Internationalen Skilehrerverband (ISIA) 

129
.     Die Prüfung „Skilehrer Level 1“ ist eine Qualifikation des Deutschen Skilehrerverbandes. Als solche … 
X          verpflichtet sie zur Sorgfalt gegenüber den Schülern in gleicher Weise, wie dies bei einem Staatl. gepr. Schneesportlehrer der Fall ist. 
0          hat sie in Bezug auf Haftungsfragen keinerlei Auswirkung und entbindet von allen Regressansprüchen. 
0          berechtigt sie zur Führung von Hochtouren. 

130.     Mit welcher Ausbildungsstufe kann eine Skischule im Deutschen Skilehrerverband geführt werden? 
0          Sportlehrer 
X          Staatlich geprüfter Schneesportlehrer 
0          Verbandsskilehrer 

131.     An welcher Stelle soll ein Skilehrer „liften“, wenn er eine Gruppe führt? 
X          grundsätzlich immer am Ende der Gruppe 
0          grundsätzlich am Anfang der Gruppe, um seinen Schülern beim Aussteigen zu helfen 
0          in der Mitte der Gruppe, damit er die Übersicht behält 

132.     Darf man im Hochgebirge mit seinen Schülern eine Skitour unternehmen? 
X          nein 
0          es kommt auf das Wetter und die Schneeverhältnisse an 
0          es hängt von der Anzahl der Schüler ab 

133.     Die FIS-Pistenregeln beziehen sich 
0          auf die Anlage von Pisten 
0          auf die Pistenwahl durch den Läufer 
X          auf das Verhalten der Skifahrer 

134.     Bei Durchführung des Unterrichts in Orten, die nicht zum eigenen Skischulbereich gehören, ist es üblich… 
0          sich auf dem Gemeindeamt zu melden 
0          im Fremdenverkehrsbüro vorzusprechen 
X          in der ansässigen Skischule vorzusprechen 

135.     Sicherheitsbindungen werden eingestellt… 
X          im Sportgeschäft 
0          von einem erfahrenen Skilehrer zu Unterrichtsbeginn 
0          vom Liftpersonal 

136.     Die schwierigen Pisten sind markiert mit… 
0          roten Schildern 
0          blauen Schildern 
X          schwarzen Schildern 

137.     Der Aufstieg auf einer Abfahrtsstrecke 
0          kann beliebig erfolgen 
0          kann mit angeschnallten Skiern unter Leitung eines geprüften Skiausbilders beliebig erfolgen 
X          darf nur am Rand der Piste erfolgen 

138.     Wie verhält sich der Skilehrer, wenn er mit einer Gruppe von der Seite in die Piste einfährt? 
0          Er braucht keine Rücksicht zu nehmen, da die geschlossene Gruppe Vorfahrt hat 
0          Er fährt zügig in den Hang ein, damit jeder sieht, dass eine geschlossene Gruppe kommt, der auszuweichen ist 
X          Er hält am Pistenrand, orientiert sich nach oben und fährt weiter, wenn die Strecke frei ist 

139.     Welche Umweltempfehlungen für Skilehrer und Skischüler sind zutreffend? 
0          Fahre durch Jungwaldbestand und erfreue dich an verschneiten Bäumen und Stauden 
X          Fahre nicht über schneefreie Hangstellen und schone die Vegetationsdecke 
X          Verzichte auf Zweige als Markierungshilfe 

140.     Welche Umweltprobleme können durch den alpinen Skilauf/Langlauf entstehen? 
X          Verkehrsbelastungen 
X          Schädigung der Fauna und Flora 
0          Beschädigung der PKW durch Skitransport 

141.     Welches Transportmittel ist am umweltfreundlichsten? 
0          PKW 
X          Bahn 
0          Bus 

142.     An welchen Stellen ist das Fahren abseits der Piste erlaubt? 
X          nur in den ausgewiesenen Bereichen 
0          durch den Wald 
0          oberhalb der Baumgrenze 
 
 

Ausbildungs- und Prüfungsordnung

Skilehrer Level 1 – Ausbildungs- und Prüfungsordnung

§ 1 Art und Zweck der Prüfung, Berechtigung
(1) Die Prüfungen zum „Skilehrer Level 1“ werden vom Deutschen Skilehrerverband (DSLV) angeboten und durchgeführt.
(2) Der Skilehrer Level 1 darf durch einen Staatlich geprüften Schneesportlehrer zur eigenständigen Erteilung von Skiunterricht eingesetzt werden. Über die bestandene Prüfung wird den Ausbildungsteilnehmern ein Zeugnis ausgestellt.
(3) Mit dem Zeugnis über die bestandene Prüfung wird die Berechtigung zur Führung der Qualifikation „Skilehrer Level 1“ verliehen. Mit der Aufnahme als Mitglied im DSLV erhält der Absolvent einen entsprechenden Ausweis.

§ 2 Organisation der Ausbildungsrichtungen
(1) Die Ausbildung und Prüfung zum Skilehrer Level 1 ist wie folgt gegliedert:
• Ausbildung (§ 5);
• Prüfung (§ 7);
Die Ausbildungs- und Prüfungslehrgänge erstrecken sich über mindestens 7 Tage, wobei ein Tag mindestens 8 Unterrichtsstunden à 60 Minuten umfasst.
(2) Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) ist mit der Ausbildung und der Prüfung betraut. Er kann die Durchführung der Ausbildungs- und Prüfungslehrgänge jeweils einem seiner Bezirke, gegebenenfalls auch in Kooperation mit weiteren Ausbildungsträgern, übertragen, die Gewähr für eine gleichbleibend hohe inhaltliche Qualität der Lehrgangsangebote bieten. Der DSLV hat in diesem Fall durch regelmäßige Kontrollen die Qualität des Lehrgangsangebots sicherzustellen.
(3) Ausbilder und Prüfer im Rahmen der Ausbildungs- und Prüfungslehrgänge bzw. Betreuer im Rahmen des Praktikums kann nur sein, wer die staatliche Prüfung in der jeweiligen Ausbildungsrichtung erfolgreich abgelegt hat. Der DSLV kann den Einsatz eines Ausbilders im Hinblick auf Aufsicht und Verantwortung mit Auflagen verbinden. Insbesondere kann die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen sowie eine mehrjährige einschlägige Berufspraxis nach Ablegung der staatlichen Prüfung in der betreffenden Ausbildungsrichtung zur Auflage gemacht werden.

§ 3 Allgemeine Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung
(1) Für die Zulassung zur Ausbildung ist allgemein erforderlich:
• Vollendung des 16. Lebensjahres;
• Nachweis einer Erste Hilfe Ausbildung über mindestens 9 UE (Unterrichtseinheiten), nicht älter als zwei Jahre zu Ausbildungsbeginn Level 1;
• Theoretisches Selbststudium zur inhaltlichen Vorbereitung auf die Ausbildung über mindestens 16 UE (Unterrichtseinheiten);
• ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift.
(2) Zur Ausbildung kann nicht zugelassen werden, wer
• nicht im Besitz der Fähigkeit ist, öffentliche Ämter zu bekleiden oder Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen (§ 45 Strafgesetzbuch);
• auf Grund einer rechtskräftigen Verurteilung wegen eines Verbrechens oder Vergehens für die Ausübung eines Lehrberufs ungeeignet erscheint;
(3) Als Einstiegsniveau der Teilnehmer wird das souveräne Befahren von schwarzen Pisten in paralleler Skistellung, sportlich kontrolliertem Tempo und variabler Spuranlage (mit Sicherheitsreserven) vorausgesetzt.

§ 4 Erlass von Ausbildungsteilen
Durch den Nachweis eines 50-stündigen Unterrichtspraktikum in einer Profi-Skischule des Deutschen Skilehrerverbandes kann auf schriftlichen Antrag des Teilnehmers der Ausbildungslehrgang Teil 1 erlassen werden. Über den Antrag entscheidet der DSLV. Dem Antrag ist ein Praktikumsnachweis mit Angaben zum Zeitraum und Lehrinhalt sowie mit Unterschrift des Skischulleiters der jeweiligen Profi-Skischule im DSLV beizufügen.

§ 5 Ausbildung
(1) Inhalte, Verfahren und Ausbildungsmodalitäten der Ausbildung ergeben sich aus Anlage 1 zu dieser Verordnung.
(2) Ausbildungsgrundlage ist der offiziell gültige Skilehrplan des DSLV.

§ 6 Allgemeine Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
Für die Zulassung zur Prüfung ist allgemein erforderlich:
• Nachweis der vollumfänglichen Teilnahme an der Ausbildung Skilehrer Level 1.

§ 7 Prüfung
(1) Inhalte, Verfahren und Prüfungsmodalitäten der Prüfung ergeben sich aus Anlage 1 zu dieser Verordnung.
(2) Die Prüfung Skilehrer Level 1 besteht aus Prüfungen der motorischen Fertigkeiten, der methodisch-didaktischen Fertigkeiten und des theoretischen Wissens.
(3) Die Prüfungsaufgaben in der Motorik werden grundsätzlich von zwei Prüfern bewertet. Die Zahl der Prüfer kann erhöht werden, wenn dies nach den besonderen Umständen zur besseren Beobachtung einzelner Teile der Prüfungsaufgabe zweckmäßig ist. Innerhalb einer Prüfungsaufgabe können Teilaufgaben auch nur von einem Prüfer bewertet werden. In diesem Fall ist die Note aus mindestens zwei von zwei verschiedenen Prüfern bewerteten Teilprüfungsaufgaben als Durchschnittsnote zu bilden.
(4) Die Prüfungsaufgabe in der Methodik besteht, soweit die Anlage 1 nichts anderes bestimmt, aus einer Lehrprobe. Die Prüfungsaufgabe in der Methodik wird grundsätzlich von einem Prüfer bewertet.
(5) Prüfungsvorsitzender und Prüfer werden jeweils vom Deutschen Skilehrerverband eingesetzt. Der Prüfungsvorsitzende …
• überwacht den Ablauf der Prüfung im Ganzen;
• entscheidet über die Zulassung zur Prüfung und den Ausschluss von der Prüfung;
• stellt das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung fest und unterzeichnet die Prüfungszeugnisse.
(6) Als Prüfer können ausschließlich Mitglieder im Ausbilderteam des Deutschen Skilehrerverbandes eingesetzt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können bei den Zweitprüfern entweder auf die Vorsitzenden der jeweiligen Bezirke im DSLV oder auf einen vom Prüfungsvorsitzenden nominierten Staatlich geprüften Skilehrer mit aktueller Fortbildung zurückgegriffen werden.

§ 8 Ordnungsmaßnahmen, Ausschluss von Ausbildung und Prüfung
(1) Die Ausbildungs- und Prüfungsteilnehmer sind verpflichtet, den der Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit dienenden Anweisungen der Person, die den Lehrgang leitet (Lehrgangsleiter) nachzukommen.
(2) Ausbildungsteilnehmer, die ihren Verpflichtungen trotz Ermahnung nicht nachkommen, können mit folgenden Ordnungsmaßnahmen belegt werden:
• Verwarnung durch den Lehrgangsleiter oder den Ausbilder;
• Ausschluss von dem betreffenden Lehrgang durch den Lehrgangsleiter;
• Ausschluss von der gesamten Ausbildung oder Prüfung durch den Prüfungsvorsitzenden.
(3) Vor der Verhängung einer Ordnungsmaßnahme ist dem Ausbildungs- oder Prüfungsteilnehmer Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Ordnungsmaßnahmen sind schriftlich zu vollziehen und aktenkundig zu machen.
(4) Die Regelung des Abs. 2 findet entsprechend Anwendung in Fällen, in denen ein Ausbildungs- oder Prüfungsteilnehmer
• den ordnungsgemäßen Ablauf der Ausbildung oder Prüfung stört oder zu stören versucht;
• durch sein Verhalten eine Gefahr für sich oder andere darstellt;
• an einer Krankheit leidet, die die Gesundheit anderer ernstlich gefährden oder den ordnungsgemäßen Ablauf der Ausbildung oder Prüfung beeinträchtigen würde.

§ 9 Bekanntmachung der Lehrgänge, Versagung der Zulassung zu einem Lehrgang
(1) Der DSLV veröffentlicht Lehrgänge, die von ihm durchgeführt werden, im Magazin SnowSport und auf seiner Website.
(2) In der Bekanntmachung bzw. Ausschreibung sind festzulegen: Anmeldefrist, -anschrift, -unterlagen sowie die Ausbildungs- und Prüfungsgebühren.
(3) Die Meldefrist endet drei Wochen vor Lehrgangsbeginn. Können aus Kapazitätsgründen nicht alle Ausbildungsteilnehmer berücksichtigt werden, so ist der Zeitpunkt des Eingangs der Anmeldung maßgeblich. Darauf ist bei der Ausschreibung hinzuweisen.

§ 10 Prüfungsblätter
Die von den Prüfern festgesetzten Einzelnoten sind in die Prüfungsblätter einzutragen und von den Prüfern zu unterzeichnen. Diese Prüfungsblätter sind vom Deutschen Skilehrerverband zu den Prüfungsakten zu nehmen.

§ 11 Bewertung der Prüfungsleistungen, Notenbildung
(1) Bei der Bewertung der Prüfungsleistung durch den einzelnen Prüfer werden ausschließlich folgende Noten erteilt:
sehr gut, Note 1 = eine Leistung, die den Anforderungen in besonderem Maße entspricht,
gut, Note 2 = eine Leistung, die den Anforderungen voll entspricht,
befriedigend, Note 3 = eine Leistung, die im Allgemeinen den Anforderungen entspricht,
ausreichend, Note 4 = eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen entspricht,
mangelhaft, Note 5 = eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können,
ungenügend, Note 6 = eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.
Die Bewertung einer Prüfungsleistung mit einer Zwischennote ist nicht zulässig.
(2) Ist eine Note aus mehreren Einzelbewertungen oder aus voneinander abweichenden Bewertungen mehrerer Prüfer zu ermitteln, so ist die Notensumme durch die Zahl der Prüfungsleistungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Gewichtung zu teilen. Dabei zählt, soweit nicht im Einzelfall etwas anderes bestimmt ist, jede Note einfach. Die Note wird auf zwei Dezimalstellen berechnet; die dritte Dezimalstelle bleibt unberücksichtigt. Es ergibt sich so ein errechneter Zahlenwert; für diesen gilt:
sehr gut: bei einem Notenschnitt von 1,00 bis 1,50 einschließlich,
gut: bei einem Notenschnitt von 1,51 bis 2,50 einschließlich,
befriedigend: bei einem Notenschnitt von 2,51 bis 3,50 einschließlich,
ausreichend: bei einem Notenschnitt von 3,51 bis 4,50 einschließlich,
mangelhaft: bei einem Notenschnitt von 4,51 bis 5,50 einschließlich,
ungenügend: bei einem Notenschnitt über 5,51.

§ 12 Unterschleif und Beeinflussungsversuch
(1) Versuchen die Prüfungssteilnehmer das Ergebnis einer Prüfungsaufgabe durch Unterschleif, Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zum eigenen oder fremden Vorteil zu beeinflussen, so ist die betreffende Prüfungsleistung mit „ungenügend“ zu bewerten. In schweren Fällen erfolgt der Ausschluss von der Prüfung; die Prüfung ist nicht bestanden. Als Versuch einer Täuschung gilt schon das Bereithalten nicht zugelassener Hilfsmittel nach Ausgabe der Prüfungsaufgaben, es sei denn, die Ausbildungsteilnehmer weisen nach, dass der Besitz weder Vorsatz noch auf Fahrlässigkeit beruht.
(2) Wird ein Tatbestand nach Abs. 1 Satz 1 erst nach Aushändigung des Zeugnisses bzw. der Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang festgestellt, so ist die betreffende Prüfungsleistung nachträglich mit „ungenügend“ zu bewerten und das Gesamtprüfungsergebnis entsprechend zu berichtigen. In schweren Fällen ist die Gesamtprüfung als nicht bestanden zu erklären. Ein unrichtiges Prüfungszeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls in berichtigter Fassung neu auszustellen.

§ 13 Rücktritt und Abbruch
(1) Im Fall eines Rücktritts von der Teilnahme nach der Zulassung zu einem Lehrgang, aber vor dessen Beginn, gilt die Zulassung als nicht erfolgt. Bei einem Rücktritt nach Lehrgangseröffnung gilt der Lehrgang als nicht erfolgreich absolviert. Sofern für den Rücktritt Gründe maßgebend sind, die der Ausbildungsteilnehmer nicht zu vertreten hat, kann der bis zum Rücktritt tatsächlich besuchte und abgeschlossene Lehrgangsteil anerkannt werden. Der Prüfungsvorsitzende kann das Nachholen des versäumten Lehrgangsteils zum nächstmöglichen Zeitpunkt in einer geeigneten Lehrgangsmaßnahme genehmigen.
(2) Vom Ausbildungsteilnehmer nicht zu vertretende Gründe für den Rücktritt sind unaufgefordert in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Eintreten des Rücktrittsgrunds nachzuweisen. Im Fall von Erkrankung oder Verletzung ist der Nachweis durch ärztliches Zeugnis zu erbringen; von diesem Erfordernis kann im Einzelfall nach Entscheidung des Prüfungsvorsitzenden abgewichen werden.
(3) Wird eine Teilprüfung nicht angetreten, so gilt sie als nicht bestanden.
(4) Kann ein Lehrgang oder die Prüfung aus unabwendbaren, insbesondere witterungsbedingten Gründen vom Veranstalter nicht zu Ende geführt werden, so müssen die nicht abgelegten Lehrgangsteile bzw. Prüfungsaufgaben zum nächstmöglichen Termin nachgeholt werden.

§ 14 Wiederholung der Prüfung
(1) Wer die gesamte Prüfung bzw. Prüfungsbereiche nicht bestanden hat, kann diese wiederholen. Die Wiederholung der Prüfungsbereiche motorische Fertigkeiten und methodisch-didaktische Fertigkeiten ist frühestens nach vier Wochen an einem der nächsten Prüfungstermine möglich. Die Wiederholung des Prüfungsbereiches theoretisches Wissen ist an einem der nächsten Prüfungstermine möglich.
(2) Das Verfahren bei einer Wiederholungsprüfung ist dasselbe wie bei der ersten Prüfung. Die Ergebnisse bestandener Prüfungsbereiche werden angerechnet.

§ 15 Anerkennung anderer Befähigungsnachweise
Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) entscheidet über die Anerkennung anderer Befähigungsnachweise.

§ 16 In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten, Anpassungen
(1) Diese Verordnung tritt am 01.07.2019 in Kraft.
(2) die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Skilehrer Level 1 vom 23.07.2013 tritt am 30.06.2019 außer Kraft.
(3) Folgende Anpassungen wurden beschlossen: 04.06.2019: § 2 (1), § 3 (3), § 4, § 5 (2), § 9 (1), § 15 und Anlage 1

Grainau, den 04.06.2019

gez. Wolfgang Pohl                                       gez. Max Holzmann
Präsident                                                        Vorstand/Ausbildung

Anlage 1 zur Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Skilehrer Level 1:

1. Ausbildungsinhalte
Die Ausbildung Skilehrer Level 1 umfasst die Bereiche der motorischen und methodisch-didaktischen Fertigkeiten sowie des theoretischen Wissens. Die Grundlage der Ausbildung ist der offiziell gültige Skilehrplan des DSLV und die DSLV Schneesport Philosophie. Der Schwerpunkt in der Ausbildung liegt auf der Unterrichtsfähigkeit, dem Lehren in den Lernebenen grün und blau. Dazu gehört in der Metho­dik das passende Vermitteln, das sichere Organisieren und das richtige Aufgaben stellen. In der Motorik gehört dazu das stabi­le und kontrollierte parallele Skifahren mit dem dazugehörigen technischen Verständnis.

1.1. Ausbildungsbereich motorische Fertigkeiten
Merkmale des optimalen Kurvenfahrens und deren Bewegungsvoraussetzungen, Hauptbewegungen und Bewegungsvariablen. Training des skitechnischen Könnens sowie der möglichen Prüfungsaufgaben. Schulung der Bewegungen für das optimale Kurvenfahren.

1.2. Ausbildungsbereich methodisch-didaktische Fertigkeiten
Lehren von motorischen und methodisch-didaktischen Fertigkeiten mit Schwerpunkt in den Lernebenen grün und blau sowie Unterrichtstraining bezogen auf die Themen der Prüfungslehrproben.

1.3. Ausbildungsbereich theoretisches Wissen
Theoretische Grundlagen im alpinen Skilauf insbesondere mit den Schwerpunkten Aufgaben (A) – Organisieren (O) – Vermitteln (V) im Bereich Unterricht mit Kindern, Technik und Bewegungslehre, Unfallkunde/Erste Hilfe/Versorgung/Abtransport von Verletzten sowie Organisation/Sorgfalts-/Aufsichtspflichten/Rechtsfragen, Materialkunde, Berggefahren/Schnee- und Lawinenkunde und Tourismuskunde.

2. Prüfungsinhalte
Die Prüfung Skilehrer Level 1 umfasst eine Prüfung im Bereich der motorischen und methodisch-didaktischen Fertigkeiten sowie des theoretischen Wissens. Die Entscheidung über die Auswahl der Prüfungsaufgaben trifft der Deutsche Skilehrerverband. Diese Entscheidungen werden den Prüfungsteilnehmern vor der Abnahme der einzelnen Prüfungsaufgaben bekanntgegeben. Die Prüfung untergliedert sich in folgende Prüfungsbereiche und Prüfungsaufgaben:

2.1. Prüfungsbereich methodisch-didaktische Fertigkeiten
Die Lehrprobenprüfung erstreckt sich auf eine Prüfungsdauer von 15 min. oder auf zwei Teil-Lehrproben mit jeweils 7,5 min.

2.2. Prüfungsbereich motorische Fertigkeiten
Eine Technikfahrt zur Überprüfung des motorischen Eingangsniveaus gemäß Niveauspiegel Ski Alpin des DSLV.

2.3. Prüfungsbereich theoretisches Wissen
Klausur mit 40 Multiple Choice Fragen

3. Bewertung
(1) Die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 2.1. (methodisch-didaktische Fertigkeiten) entspricht der Note der Lehrprobe bzw. der Durchschnittsnote der beiden Teil-Lehrproben, die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 2.2. (motorische Fertigkeiten) entspricht der Note der Technikfahrt und die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 2.3. (theoretisches Wissen) errechnet sich aus dem Ergebnis der Klausur (0-1 Fehler = Note 1, 2-3 Fehler = Note 2, 4-5 Fehler = Note 3, 6 Fehler = Note 4, 7-8 Fehler = Note 5, mehr als 9 Fehler = Note 6).
(2) Die Prüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsbereiche gemäß den Nummern 2.1. (methodisch-didaktische Fertigkeiten), 2.2. (motorische Fertigkeiten) und 2.3. (theoretisches Wissen) jeweils mindestens mit der Note „ausreichend“ absolviert wurden.

(T11-4Wiki)

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