Camp Freestyle

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Kurzbeschreibung
Freestyle ist ein elementarer Bestandteil des Snowboardens. Das Camp „Freestyle“ vermittelt Euch technisch und methodisch den Einstieg in die Welt des Freestyles. Wir bewegen uns dabei sowohl auf der Piste (Slopestyle) als auch im Easy Fun Park (Boxen und Kicker). Ihr erarbeitet Euch die Motorik, um selber steil zu gehen, aber auch die Basics souverän zu demonstrieren. Präsent ist aber auch der methodische Teil, um künftig Eure Schüler sicher und motiviert ans das Thema Freestyle heranzuführen.
Das Camp vermittelt Euch also nicht nur die Basistechniken, sondern gleichzeitig auch die Methodik, um das Thema Freestyle angstfrei zu erarbeiten und weiterzugeben.

Lehrgangsziel
Mit der Teilnahme am Camp Freestyle erhält der Snowboardlehrer tiefere motorische und methodische Einblicke in den Bereich Freestyle. Auf persönlicher Ebene kann mit dem Camp Freestyle  in der Gruppe mit Gleichgesinnten „gejibbt“ werden als auch bereits konkret für die levelspezifischen Freestyleprüfungen trainiert werden. Dabei schwingt natürlich auch die Methodik mit. Inhalt des Camps ist auch, wie ihr künftig in eurer Schneesportschule freestylespezifische Angebote ausschreiben und betreut.
– Erarbeiten und Verbessern der Demonstrationsfähigkeit für Basistricks auf der Piste und im Easy Fun Park
– Erarbeiten einer methodischen Kompetenz für das Unterrichten im Pistenfreestyle und Easy Funpark

Zulassungsvorrausetzung
Der Lehrgang ist grundsätzlich für jeden offen, der Interesse am Thema Freestyle hat. Der Lehrgang setzt das fahrerische Niveau des Snowboardlehrer Level 1 voraus.

Lehrgangsinhalte

Kernthema Sliden Kernthema Springen
– Slides auf der Piste
– Frontside to Frontside (Backside to Backside)
– Buttertricks
– Easy Boxen
– 50/50
– BS Boardslide (FS Boardslide)
– einfacher Ollie
– Pop Ollie
– Park Kicker
– Straight mit Grabvarianten
– 180 (360)

Ausrüstung
Aktuelles Snowboardmaterial bestehend aus Softboots, Ratschenbindung und Freestyle-/Freeride-/Allmountainboard (empfohlen sind Boards mit weichem Flex und/oder in «Rockerbausweise») gängiger Hersteller sowie Schutzausrüstung (Helm, Rückenprotektor, «Crashpant»).
Unvorteilhaft und nicht empfohlen sind: alpine Snowboardausrüstung (Hardboots, Plattenbindung, Raceboard) sowie ältere Freestyleboards mit Softboot-Step-In-Systemen

Übersicht Praxis

Station 1 (1 Halbtag): Slide & Butter Tricks
Station 2 (1 Halbtag): Ollietricks
Erarbeiten einer Methodik zum Unterrichten von Slide- & Buttertricks

Verbessern der Demonstrationsfähigkeit
– Slides aus Seitrutschen
– Slides aus der Schussfahrt
– Butter Tricks

Erarbeiten einer Methodik zum Unterrichten von Ollie & Pop-Ollie

Verbessern der Demonstrationsfähigkeit
– Ollie aus dem Stand
– Ollie aus der Schussfahrt
– FS – FS
– BS – BS
– Ollie Variationen beim Kurvenfahren, über Hindernisse und Geländeformen

 

Station 3 (1 Halbtag): Box & Rail Station 4 (1 Halbtag): Kicker Springen
Erarbeiten einer Methodik zum Unterrichten Easy Boxen

Verbessern der Demonstrationsfähigkeit
– Besichtigung der vorhanden Obstacles
– Park Rules
– Easy Box 50/50
– Easy Box BS Boardslide
– geeignete Hilfestellung

 

Erarbeiten einer Methodik zum Unterrichten von Sprüngen über Kicker und Schanzen

Verbessern der Demonstrationsfähigkeit
– Besichtigung der vorhanden Obstacles
– Park Rules
– Straight Jump
– Sprünge mit Grab
– Sprünge mit weiteren Styleelementen

Übersicht Theorie
Die theoretischen Grundlagen werden in den einzelnen Stationen mit bearbeitet.
Zusätzlich wir der Niveauspiegel Motorik vorgestellt, der die Grundlage für die Benotung bei Prüfungen darstellt.

Methodik/Didaktik
Die Grundlage für die Methodik bilden die Lernebenen Blau und Rot und Schwarz aus der DSLV Schneesportphilosophie. Die freestylespezifischen Lernziele dieser beiden Lernebenen werden im Verlauf des Lehrgangs gemeinsam erarbeitet.

Technik
Die DSLV-Fahrphilosophie dient während des Lehrgangs als grundsätzliches Strukturierungsinstrument. Begrifflichkeiten wie Tools/Turis, Grundmerkmale werden als System genutzt und angewendet.

Literatur
Zur Vorbereitung und zum Selbstudium wird der DSLV Lehrplan “ Snowboarden einfach“ empfohlen (S.94 – 99, S. 124 -139, S.171 – 189) oder auch das Buch „Snowboard“ aus der Reihe Outdoor Praxis (S.89 – 125).

Allgemeine Hinweise
Für den Lehrgang wird je nach lokaler Möglichkeit für den Samstagabend ein gemeinsamer Abend durch den Ausbilder geplant.

Camp Technik

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Lehrgangsbeschreibung
Camp „Technik“ hört sich vielleicht in erster Linie „trocken“ an. Aber nein, in diesem Camp werdet ihr sehr viel beim Boarden sein und wir werden Euch zur Seite stehen um Eure Bewegungen und Bewegungsabläufe zu verbessern und mit mehr Flow auf den Pisten unterwegs zu sein.

Lehrgangsziel
Das Ziel des Camp „Technik“ ist es in erster Linie Euer persönliches Fahrkönnen weiter zu entwickeln. Wir zeigen Euch verschiedene Möglichkeiten auf, welche Bewegungen und Bewegungsabläufe ihr in bestimmten Situationen durchführen könnt um am besten das Gelände zu bewältigen.

Lehrgangsinhalt

Das Camp und die darin verwendeten Strukturen und Begrifflichkeiten orientieren sich am DSLV-Lehrplan Snowboarden einfach als auch an der zur Saison 16/17 erschienen Schriftenreihe Besser Unterrichten Snowboard
Station 1 Training Technikaufgaben der verschiedenen Levels mit anschließenden Beispielsprüfungsfahrten inkl. Benotung

In dieser Station möchten wir Euch zeigen, wie die Anforderungen in den unterschiedlichen Levels aussehen und Ihr könnt für Euch feststellen, wo ihr fahrtechnisch steht.

Außerdem stellen wir Euch den Niveauspiegel Motorik vor, der uns als Grundlage für die Benotung dient.

Station 2 Verbessern des persönlichen Fahrkönnens: Geschnittenes Kurvenfahren

Welche Bewegungsabläufe können aus dem Rennlauf / Boardercross ins „normale Carven auf der Piste“ sinnvollerweise übernommen werden?

 

Station 3 Anwenden und Anpassen von verschiedenen Technikformen in verschiedenen Situationen

Unterschiedliche Situationen (z.B. Piste, Material usw.) erfordern eine Anpassung der Technik. Wir zeigen Euch, wie Ihr Bewegungen anpassen könnt, um Eure Ziele zu erreichen.

Literatur
Das Camp und die darin verwendeten Strukturen und Begrifflichkeiten orientieren sich am DSLV-Lehrplan Snowboarden einfach als auch an der zur Saison 16/17 erschienen Schriftenreihe „Besser Unterrichten Snowboard“.

Camp besser unterrichten

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Die Camps „Besser Unterrichten“ sollen all denen, die noch kreativer in Ihrem Snowboardunterricht werden möchten, die Möglichkeit geben, Aufgabenrepertoires selber zu entwickeln oder zu erweitern. Damit werdet ihr zu Unterrichts-Profis für alle Bereiche des Snowboardens.
Lernwissenschaftlich gilt es als erwiesen, dass das was selber gemacht bzw. selber entwickelt wurde, am Besten im Gedächtnis verankert wird und dadurch besser abrufbar bleibt. Deshalb halten wir das Camp im Workshop-Charakter: Alle arbeiten gemeinsam am selben Ziel.

Lehrgangsziel
Das Ziel ist mit der Bezeichnung des Camps klar: Besser Lehren. Der Weg zum diesem Ziel ist folgendermaßen gekennzeichnet. Wir Ausbilder greifen als Profis ein snowboardspezifisches Ziel aus den vier Levels auf. Zum Einstieg und zu eurer Motivation leben wir euch dazu den Unterricht vor. Aufbauend auf dieser Unterrichtssequenz geht es dann darum, Varianten oder gar neue Formen für guten Unterricht zu entwickeln, der auf dieses Ziel hinarbeitet. Durch die aktive Einbindung der Teilnehmer in den Entwicklungsprozess lassen sich die Ergebnisse auch für die Zeit nach dem Camp sichern, somit kann jeder für seinen eigenen Unterricht profitieren. Es macht die Sache aber auch anspruchsvoll, da es über den reinen Konsum einer Fortbildung für euch als Teilnehmer hinausgeht.

Lehrgangsinhalte
Das Vorgehen orientiert sich dabei am grundlegenden Konzept von Unterrichtsplanung und der DSLV-Unterrichtsphilosophie. Wir haben ein Ziel, dass meist durch den gebuchten Kurs des Teilnehmers bzw. durch die Kursstruktur eurer Schneesportschule festgelegt ist. Wir überlegen uns, wie wir dieses Ziel unter den gegebenen Rahmenbedingungen optimal erreichen. Dabei ist zu beachten, dass einige Rahmenbedingungen vorgegeben sind (Wetter, Teilnehmer) andere (Gelände, Unterrichtsmethoden, Einsatz von aktivierenden Hilfsmitteln) aber von uns geschickt angepasst werden können.

Wenn wir effektiv unterrichten möchten, ist genau das der Spannungsbogen, in dem wir uns motiviert ausleben können und dafür den Dank unserer Schüler erhalten. Eine win-win-Situation: Der Schüler lernt, der Lehrer lehrt begeisternd. Genau das macht Snowboarden als sogenannte Funsportart ein Sportleben lang so spannend.

Das begeisternde Lehren ist zum Beispiel davon gekennzeichnet, dass wir uns starke Bilder überlegen, welche die snowboardspezifische Technik transportieren und diese Bilder mit aktivierenden Hilfsmitteln den Teilnehmer motiviert üben lassen. An den zwei Tagen können wir also zu ganz eigenen Geschichten für das Lehren des Snowboarden kommen und haben dazu passend gleich die Hilfsmittel parat. Alles selber entwickelt und somit für einen maximalen Einsatzbereich unter den verschiedensten Rahmenbedingungen nutzbar. Viel Erfolg dabei.

Übersicht Praxis/Theorie
Die Praxis ist nach in vier Halbtagesstationen gegliedert. Die Inhalte der Station sind wie folgt geplant

Das Camp und die darin verwendeten Strukturen und Begrifflichkeiten orientieren sich am DSLV-Lehrplan Snowboarden einfach als auch an der zur Saison 16/17 erschienen Schriftenreihe Besser Unterrichten Snowboard und Besser Unterrichten Snowboard Kinder
Station 1 Snowboardunterricht mit Kindern im Vorschulalter
„Für den Snowboardunterricht müssen Kinder mindestens acht Jahre alt sein. Jüngeren ist es nicht möglich das Board zu handlen und es gibt auch keine Snowboards für Dreijährige. Außerdem sollten die Kinder zuerst das Skifahren erlernen und dann das Snowboarden…“
HALT-STOP! Es ist an der Zeit umzudenken! Unqualifizierte Aussagen zum Snowboarden im Vorschulalter sollten unbedingt missachtet werden und ein Umdenken muss passieren! Wie das geht? Am besten mit wissenschaftlich gestützten Konzepten wie man mit den Kleinsten einen Snowboardunterricht erfolgreich gestalten kann!
In dieser Halbtagesstation erarbeiten wir uns gemeinsam eine Möglichkeit für den Unterricht mit Kindern von 3-6 Jahren und stellen Euch unser Konzept vor, dass wir im „Besser Unterrichten für Kinder“ erstellt haben.
Station 2 Einsatz methodischer Hilfsmittel in der Lernebene Rot und Blau
Der Einsatz methodischer Hilfsmittel zieht im Snowboardunterricht verschiedene Vorteile mit sich:
–        Sie sorgen für Abwechslung
–        Sie können Bewegungserklärung vereinfachen
–        Aufgaben sind leichter zu verstehen
–        Verschiedene Bewegungsabläufe können „erzwungen“ werden
–        Usw.
Wir werden gemeinsam mit Euch Übungen mit Hilfsmittel entwickeln und finden, die Euren Unterricht vereinfachen und noch interessanter gestalten.
Station 3 Verbessern des Persönliches Fahrkönnens im Bereich des Demonstrativen Fahrens
Ein grundlegender Baustein in der Methodik ist es, unseren Schülern Bewegungen auf dem Snowboard zu zeigen (Vormachen – Nachmachen). Demonstrative Bewegungen unterscheiden sich logischerweise erheblich von funktionellen Bewegungen.
Die Demonstrationsfähigkeit wird mit Übungen aus mehreren Lernebenen vom Anfängerunterricht über fortgeschrittenes Kurvenfahren bis hin zu Freestyle-Elementen wiederholt und trainiert.
Station 4 Teamweises Vorbereiten eines zugelosten Lernziels aus den LE Blau und Rot; Vorstellen und Anwenden des Niveauspiegels Methodik.
Dazu greifen wir uns ein Teilziel heraus und arbeiten dazu am Hang eine Sequenz aus. Alles unter der Berücksichtigung der Inputs aus den ersten 3 Stationen. Die Teillernziele orientieren sich an der aktuellen Schriftenreihe Besser Unterrichten Snowboard.Im Anschluss erfolgt eine Präsentation der Sequenz in der Gruppe.

Literatur
Das Camp und die darin verwendeten Strukturen und Begrifflichkeiten orientieren sich am DSLV-Lehrplan Snowboarden einfach als auch an der zur Saison 16/17 erschienen Schriftenreihe „Besser Unterrichten Snowboard“

Camp "freeride" (Splitboard Festival) - Snowboard

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Das Camp inkl. Ü/HP gehört zum Fortbildungsprogramm des Deutschen Skilehrerverbandes und bietet die Möglichkeit, sich speziell mit diesem Thema zu befassen. Das Camp findet in Kooperation mit dem Splitboard Festival statt und kann nur direkt beim Anbieter gebucht werden.
Dieses Camp bietet für alle Levels ein Optimum an Verbesserung des persönlichen Fahrkönnens und das nötige Hintergrundwissen. Das Camp bietet in 2,5 Tagen eine optimale Mischung aus Fahrtechnik abseits der präparierten Pisten, Aufstiegstechniken und Tourenplanung, LVS Training, umfangreiches Know How zur Splitboardtechnik und Abfahrtstechnik im Backcountry.

Zulassungsvoraussetzung:
• Sicheres Befahren von Pisten jeglichen Schwierigkeitsgrades
• Erfahrungen im Fahren abseits der Piste
Abgesehen davon kann der Lehrgang von jedem Interessenten besucht werden, der sich beim Snowboarden auf der Piste und im Gelände verbessern möchte.

Lehrgangsziel
Das 2,5-tägige Camp dient primär der optimalen Vorbereitung für das Aufsteigen mit einen Splitboard.  Es wird verstärkt daran gearbeitet, das vorhandene Gelände zu lesen und zu nutzen. Damit wird eine spielerische und sportliche Art des Snowboardens gefördert. Material kennenlernen und sich im Bereich Splitboard weiterentwickeln. Verschiedene Stationen werden angeboten: Tagestouren, LVS Trainingsstation, Offpist-Fahrtraining.

Inhalt
Das Camp bietet in drei Tagen eine optimale Mischung aus Fahrtechnik abseits der präparierten Pisten, Aufstiegstechniken und Tourenplanung, umfangreiches Know How zur Splitboardtechnik und Abfahrtstechnik im Backcountry. Das Üben und Festigen spezieller Freeride-Techniken mit gleichzeitigem Verbessern des persönlichen Fahrkönnens im anspruchsvollen Gelände stehen im Vordergrund. Mit gewonnener Sicherheit werden Rinnen und Powderhänge souverän gemeistert.
Besonders der Aufstieg unterscheidet eine Splitboard-Tour vom Variantenfahren. Sowohl die Art des Aufstieges (ohne Lift), als  auch die Ruhe und Einsamkeit abseits des Skigebietes, sorgen für ein besonderes Naturerlebnis. Auf den Touren werden Aufstiegs- und Abfahrtstechniken erlernt und gefestigt. Außerdem gilt es, verschiedene Geländesituationen (Buckelpiste, Tiefschnee, steile Pisten etc.) optimal zu bewältigen.

Ausrüstung:
• Helm
• Splitboard (große Auswahl an Gratis Testboards)
• LVS-Gerät, Sonde, Schaufel (große Auswahl an Gratis Testmaterial)
• Stöcke stehen auch zum gratis Verleih zur Verfügung
• Funktionsbekleidung kann auch getestet werden
• Rückenprotektor empfohlen

Übersicht Praxis:

Dauer

Inhalte Praxis

Inhalte Theorie

Bemerkungen

0,5 Tag Material Test und Einweisung in Splitboardtechnik DSLV Fahrphilosophie
1 Tag Splitboard -Tour (Siehe Programm Splitboard Festival) Geländeinterpretation und Spuranlage
1 Tag Splitboard – Tour (Siehe Programm Splitboard Festival) Geländeinterpretation und Spuranlage

Inhalte Theorie:
LVS Workshop, Materialkunde Splitboard

Literatur:
Der DSLV empfiehlt  als Begleitliteratur für die theoretische Vorbereitung in den Ausbildungslehrgängen: „Snowboarden einfach“ – DSLV Lehrplan und „Praxis Outdoor Snowboard“ Bruckmann Verlag

Camp Ausbildungsmentor

folgt …