Fortbildung kids on snow und beweg dich schlau! mit Felix Neureuther

DSLV-Programm für „kids on snow“- Schulen Beweg dich schlau! mit Felix Neureuther

– neuer Meilenstein für „kids on snow“- Schulen
– neues Gütesiegel „kids on snow“ und Beweg dich schlau! mit Felix Neureuther
– besonderer Mehrwert für Profi-Schulen durch inhaltliches Kurskonzept und entsprechende Vermarktung mit Image- und Prestigegewinn
– Verantwortung gegenüber der gesellschaftlichen Entwicklung der Bewegungsarmut unserer Kinder und Förderung der Gehirnentfaltung
– angepasste Inhalte, Aufgaben und Übungen auf allen Lernebenen und Lernzielen

„Bewegung macht schlau!“ – speziell der Skisport bietet ideale Voraussetzungen dafür, da keine künstlichen Situationen geschaffen werden müssen, sondern natürlich gegeben sind. Neue Herausforderungen durch sich ständig wechselnde äußere Verhältnisse, wie Schnee, Gelände oder Geschwindigkeit, fördern eine abwechslungsreiche Bewegung und eine dadurch einhergehende geistige Leistung.

Draußen sein und die Natur wahrnehmen, bietet Überraschungen, lässt ständig neue Situationen erleben und aktiviert mentale Vorgänge, die als exekutive Funktionen bezeichnet werden. Eigeninitiative und selbstgesteuertes Lernen werden durch ständig neue Aufgaben und Wiederholungen gefördert. Das Training der koordinativen Fähigkeiten (Differenzierungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, Gleichgewichtsfähigkeit, Umstellungsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Kopplungsfähigkeit) verknüpfen Denken mit Bewegungen und optimieren die Denk- und Gedächtnisprozesse im Gehirn.

Mit diesem neuen Kursprogramm möchten wir den professionellen Kinderskischulen einen besonderen Mehrwert bieten. Zusätzlich gewinnen Sie nicht nur ein Vermarktungsinstrument sondern auch an Image und Prestige.

Kernbotschaft: Aufgaben und Training im Schnee und während des Skiunterrichts so gestalten, dass die exekutiven Funktionen sowie das koordinative Anforderungsprofil angesprochen und gefördert werden!

Felix Neureuther: „Uns verbindet das Engagement, Kinder zum Bewegen und vor allen Dingen in den Schnee zu bringen – denn welcher Sport ist cooler als Skifahren? Aus dem Leistungssport weiß ich, dass Leistungen nur mit entsprechender Brainfitness möglich sind. In einer Zeit, in der sich Kinder immer weniger bewegen, bekommt gerade dieser Aspekt eine immer größere Bedeutung. Wir haben die einmalige Chance, Schwerpunkte im Kinderskikurs neu zu bewerten und herauszustellen. Das eröffnet uns Chancen und Perspektiven im wichtigsten Bereich unserer Gesellschaft, nämlich den Kindern.“

Felix Neureuther möchte mit dem Projekt Beweg dich schlau! mit Felix Neureuther Kinder dazu anregen, wieder mehr Sport zu treiben. Der DSLV überträgt dieses Konzept in den Schnee!

T10-3Wiki

Fortbildung Rettung und Erste Hilfe für Schneesportlehrer in der Praxis

Fortbildung Rettung und Erste Hilfe für Schneesportlehrer in der Praxis

Inhaltsbeschreibung:

Auch bei einer guten Planung des Schneesportunterrichts kommt es immer wieder zu Unfällen, welche leicht bis schwerwiegend ausfallen können. Jeder Schneesportlehrer sollte in solchen Situationen „sattelfest“ sein und souverän dem Verunfallten helfen können.  

Ist das wirklich so? Kann bzw. traut sich das jeder Schneesportlehrer zu? Es stellt sich auch die Frage, was muss ich als Schneesportlehrer beachten und/oder was darf bzw. muss ich machen? 

Diese offenen Fragen werden durch die neu geschaffene Fortbildung beseitigt und zudem dient sie als Ergänzung zu den bereits erlernten Erste-Hilfe-Kenntnissen, hier allerdings mit dem Schwerpunkt „Unfälle im Schneesportunterricht“. Hilfestellungen im Umgang mit den Behörden und Rettungsorganisationen (Bergwacht; Skiwachtwerden ins rechte Licht gerückt und besprochen. 

Workshop Thema 1: (Vormittags im Ausbildungszentrum in Grainau an der Kreuzeckbahn/Alpspitzbahn)

Im ersten Workshop der Fortbildung wird der rechtliche Bereich kurz beleuchtet. Was passiert wenn ich nicht helfe? Was passiert wenn ich helfe und es läuft was schief? Zudem wird kurz auf eine Zusammenarbeit bzw. Unterstützung der zuständigen Behörden eingegangen. 

Zudem wird eine Musterabarbeitung vorgestellt, welche nicht bzw. noch nicht als Download zur Verfügung gestellt werden kann. 

Praxisthema 1: (auf der Piste; Nachmittags)

Im ersten Teil der Praxis werden typische sowie auch atypische Unfallszenarien durchgespielt und nach einem nicht abschließenden Muster abgearbeitet.  

Des Weiteren wird die praktische Zusammenarbeit mit Behörden und Hilfsorganisationen (Bergwacht; etc.) dargestellt und besprochen.   

Workshop Thema 2:(Vormittags im Ausbildungszentrum in Grainau an der Kreuzeckbahn/Alpspitzbahn)

Im zweiten Workshop wird speziell der Erste-Hilfe-Teil mit Bezug auf Skiunfälle trainiert. 

Praxisthema 2: (auf der Piste; Nachmittags)

Im zweiten Teil der Praxis wird ein Unfallszenario hervorgerufen, welches durch die Teilnehmer (Gruppenweise) abgearbeitet wird. 

Der genaue zeitliche Ablauf wird von den Ausbildern am ersten Ausbildungstag bekannt gegeben.

Material:

  • Körperlanger Allmountain- oder RS-Ski (Radius 15-21m, Taillenbreite 70-88mm) 
  • Verwendung eines SL-Carvers istnicht empfehlenswert! 
  • Helm 
  • Optional Rückenprotektor 
  • Erste-Hilfe-Paket (siehe DSLV-Shop)
  • Lehrplan 

Fortbildung Einstieg ins Tiefschneefahren und Schulung der Sicherheitsaspekte

Einstieg ins Tiefschneefahren und Schulung der Sicherheitsaspekte

Inhaltsbeschreibung:

Der Lehrgang richtet sich an Skilehrer aller Level, die sich sowohl im Bereich Motorik als auch Unterrichtsfähigkeit beim Skifahren abseits der Piste verbessern wollen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Training der motorischen Fähigkeiten. Begleitend wird ein Einblick in den Bereich des Risikomanagements für das Skifahren im pistennahen Bereich gewährt. 

Der Lehrgang findet im Nahbereich von Aufstiegsanlagen statt. Kurze Aufstiege zu Fuß sind möglich. Längere Aufstiege mit Fellen sind nicht vorgesehen. 

Am Vorabend des ersten Lehrgangstages erfolgt die theoretische Einweisung in das Risikomanagement. (Pflichtteilnahme)

Themenschwerpunkt:

Die besondere Herausforderung beim Tiefschneefahren ist die Skiführung  und die Tendenz einen mehr oder weniger ausgeprägten Drehwiderstand entgegen zu setzen. Außerdem ist sie gerne sehr ungleichmäßig und macht das Verhalten der Ski schwerer kalkulierbar. Das stellt in jedem Fall besondere Herausforderungen an die Belastungsregulation, bei der Defizite schnell dazu führen können, dass  das Kurvenfahren enorm erschwert wird.  

Einige typische Probleme:  

  • zu viel, zu früh mit dem Körperschwerpunkt nach innen zum Hang hin kippen 
  • zu weit nach hinten lehnen 
  • zu wenig dosierte Belastungsregulations- und Hauptbewegungen 
  • zu starkes Mitdrehen im Oberkörper, speziell Überdrehen am Ende der Kurvensteuerung 

Material:

  • Für das Skifahren abseits der Piste geeigneter Ski und Schuh  
  • Verwendung eines SL-Carvers ist nicht empfehlenswert!  
  • Skibindung mit Aufstiegsfunktion oder Felle sind nicht erforderlich  
  • Komplette Notfallausrüstung zwingend erforderlich (Rucksack mit 1. Hilfe Set, LVS Gerät, Sonde, Schaufel) – bei Nichtmitführen eines dieser Ausrüstungsbestandteile ist eine Teilnahme am Praxisteil NICHT möglich!  
  • Helm  
  • Optional Rückenprotektor  

 

Fortbildung Skitouren auf Pisten

Fortbildung Skitouren auf Pisten

Das Skitourengehen auf gesicherten Pisten erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es bietet eine unkomplizierte Variante für alle Sportbegeisterten, die sich an der frischen Luft und im Schnee bewegen wollen. 

Probleme mit der Orientierung wie im freien Gelände sind größtenteils ausgeschlossen und anstrengende Spurarbeiten müssen normalerweise nicht geleistet werden. 

Des Weiteren kann die Gefahr von Lawinen auf ein Minimum reduziert werden. Ein weiterer Aspekt sind die teilweise frisch bzw. noch präparierten Pisten, (Skitourenabende) welche ein Abfahren vereinfachen. 

Die Fortbildung „Skitouren auf gesicherten Pisten“ soll die Technik im Aufstieg, den rechtlichen Aspekt und die Technik in der Abfahrt aufzeigen.

Zudem wird eine Tourenplanung „light“ durchgeführt, in welcher die Teilnehmer eine Tour ausarbeiten und auch als Gruppenleader durchführen.

Inhalte: Thema 1 – Technik im Aufstieg

Für den Aufstieg sind verschiedene Aufstiegstechniken vorhanden, die je nach Situation angepasst werden können bzw. müssen 

Diese werden anhand der Standards des DSLV Lehrplans „SKIFAHREN und unterrichten“ näher gebracht und trainiert. 

Inhalte: Thema 2 – Rechtliche Aspekte, Organisation, Tourenplanung

Darf ich auf einer gesicherten Skipiste aufsteigen oder muss ich Sperrungen genauso beachten wie in der „normalen“ Pistenbenutzung? Dieser Aspekt wird seit Jahren gerichtlich bestritten, wonach das Bayerische Verwaltungsgericht ein Urteil fällte. 

Hier soll ganz klar darauf eingegangen werden, wo ich mich als Skitourengeher bewegen darf, und wo eben nicht. Es gibt Regeln, an die sich die Tourengeher zu halten haben, um im Einklang mit dem Pistenbetrieb, der Bergbahnen und was nicht außer Acht gelassen werden darf, mit der Natur, existieren zu können. 

Eine Tourenplanung und Organisation gehören auch bei einer Skitour auf der Piste dazu. Welche Aufstiegsmöglichkeiten habe ich? Welche Verhältnisse herrschen gerade vor? Welche Spuranlage passt zu meiner Könnens Stufe? 

Die Teilnehmer werden in Gruppenarbeit eine Tourenplanung erstellen. Der Ausbilder steht mit Rat und Tat zur Seite. 

Inhalte: Thema 3 – Durchführung der geplanten Tour

Die geplante Tour wird mit den Teilnehmern mit Leaderwechsel gegangen. 

Hierdurch soll Selbständigkeit sowie Selbstverantwortung gezeigt und trainiert werden.  

Der Ausbilder ist Teil der Gruppe, behält aber den Überblick und gibt immer wieder Feedback über Spuranlage, Tempo und Umsetzung der Planung. 

Inhalte: Thema 4 – Technik in der Abfahrt

Abfahren mit leichtem Tourenmaterial. Ja, es gibt einen Unterschied! Und den gilt es herauszuarbeiten. 

Jedoch kann auch hier die DSLV Fahrphilosophie an die vorherrschende Situation angepasst und angewandt werden. 

Material:

  • Skitourenausrüstung 
  • Ski 
  • Bindung 
  • Schuh 
  • Felle 
  • Harscheisen (optional) 

 

  • Rucksack 
  • Helm 
  • Atmungsaktive Kleidung 
  • Wechselkleidung 
  • Schreibmaterial für Tourenplanung
  • Lehrplan 
  • LVS-Ausrüstung (optional) 

 

Fortbildung Ausbildungsmentor(in)

Die staatliche Schneesportlehrerprüfung gilt als Prüfung für Fachsportlehrer im freien Beruf und ist die höchste Ausbildungsstufe. Die Ausbildung findet – eng abgestimmt in der Schneesportschule unter fachlicher Begleitung durch den/die Ausbildungsmentor/-in sowie auf den Lehrgängen des DSLV statt. Im Sinne einer optimalen Ausbildung und Betreuung der angehenden Staatlichen kommt dem Praktikum im Rahmen der neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung (BayAPOFspl) deutlich mehr Bedeutung zu, als dies bisher der Fall war. Insbesondere wird das geforderte Eigentraining, außerhalb der Ausbildungslehrgänge des DSLV, unter kompetenter Anleitung durch den/die Ausbildungsmentor/-in zur gezielten Vorbereitung auf die staatliche Prüfung immer wichtiger. Um eine optimale Vorbereitung für die angehenden „Staatlich geprüften Schneesportlehrer“ zu erreichen, werden die Ausbildungsmentoren über die aktuellen Inhalte informiert und instruiert. 

Inhalt zu den Stationen:

  • Methodik (verlinken Modul Methodik) 
  • Technik (verlinken Modul Motorik) 
  • Freie Abfahrt (verlinken Modul Motorik) 
  • Fahren nach vorgegebenen Linien (verlinken Modul Motorik) 
  • Style (verlinken Modul Motorik) 
  • Bewertungskriterien Methodik & Motorik 
  • Benotungsschulung Motorik 
  • Erfahrungsaustausch 

Material: 

  • Körperlanger Allmountain– oder RS-Ski (Radius 15-21m, Taillenbreite 70-88mm)  
  • Verwendung eines SL-Carvers ist nicht empfehlenswert!  
  • Helm  
  • Optional Rückenprotektor 
  • DSLV Lehrplan – „Skifahren und unterrichten“   
  • Schreibunterlagen 

Lehrgangsplan (freie Reihenfolge):

Tag 1 „DSLV Fahrphilosphie – Vorstellung der Skitechnik / Begrifflichkeiten – Vorstellung über allgemeine Aufgabenstellungen – Vorstellung der relevanten Prüfungsaufgaben „
Tag 1 „Niveau, Anforderung, Bewertung – Vorstellung des Niveauspiegel – Anwenden des Niveauspiegel – Beobachtungsstruktur und Bewegungsanalyse“
Morgens Vorbesprechung und Briefing
Nachmittag Nachbesprechung mit Vorträgen/Workshops

Aktuelle Termine finden Sie unter https://skilehrerverband.de/spezial-fortbildungen-fuer-skilehrer/

T10-5Wiki

Vortragsreihe

Die Vortragsreihe des Bezirks München wird wieder in der Saison 2021-22 angeboten.

 

Hier zur Information die Präsentation „Erste Hilfe im Gebirge“

Erste Hilfe im Schneesport (T10-6.1Wiki) – Roland Stadler, 2016