Voraussetzungen, Ausrüstung und Ziele

Ablauf  Level 2 Ausbildungslehrgang Teil 1 (5Tage)

Die 5 Ausbildungstage bereiten konkret auf den Snowboardlehrer Level 2 vor. Die bereits erworbenen Fertigkeiten, u.a. aus der Snowboardlehrer Level 1 Ausbildung, werden aufgenommen und verbessert und der neu hinzukommende Bereich Freestyle mit den prüfungsrelevanten Inhalten erarbeitet.

Zudem bietet der Ausbildungsteil 1 eine intensive Vorbereitung auf den Ausbildungs- und Prüfungslehrgang  Teil 2 bezüglich der aktuellen Fahr- und Unterrichtsphilosophie des DSLV und den Inhalten der verschiedenen Lernebenen sowie deren Demonstration und Vermittlung. Grundlage des Ausbildungsprogramms bilden die Lernziele und Inhalte der Lernebenen grün, blau und rot der DSLV Schneesport Philosophie.

Die bereits erworbenen Fertigkeiten u.a. aus der Snowboardlehrer Level 1 Ausbildung werden aufgenommen und verbessert und der neu hinzukommende Bereich Freestyle mit den prüfungsrelevanten Inhalten erarbeitet.

Das eigene Fahrkönnen ist im Level 2 Hauptteil der Ausbildung. Snowboardspezifische Merkmale: / BBB / TOOL´s und TURI´s / Definition Radius und Winkel / Steuerqualität stehen in dem Ausbildungslehrgang Teil 1 im Focus. Diese Inhalte werden aufbauend auf Level 1 vertieft und sollen mehr Skills und Optionen geben das Snowboarden zu verbessern. Die Teilnehmer erlernen nicht nur neue Techniken, sondern können ihr Snowboarden auch weitgehend verbessern, um eine optimale Prüfungsvorbereitung zu erfahren. 

Außerdem wird der Unterschied zwischen demonstrativer und situativer Fahrweise in die Ausbildung einfließen. Diese Differenzierung ist für die Snowboardlehrer ein wichtiges Werkzeug im Alltagsgeschäft und muss beherrscht werden. 

 Bewegungssehen:  

Technische zusammenhänge werden durch den methodischen Aufbau des Level 2 klarer, was dem Teilnehmer ein „Fehler sehen“ erleichtern wird. Korrekturen sind somit besser darstellbar, was das Repertoire des angehenden  Snowbaordlehrers Level 2 um einiges aufstockt  

Zulassungsvoraussetzungen allgemein:

  1. Vollendung des 16. Lebensjahres; 
  2. Nachweis der Qualifikation Snowboardlehrer Level 1; 
  3. Nachweis über 48 Std. Praktikum 
  4. ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift. 
  5. Nachweis der erfolgreichen Bearbeitung der DSLV Online-Theorieprüfung
  6. vollständige Zahlung der Lehrgangsgebühr zu den vorgegebenen Terminen  

Die Nachweise müssen dem DSLV bis spätestens 10 Tage vor Lehrgangsbeginn in der Geschäftsstelle vorliegen, anderenfalls kann vor Ort kein Zertifikat ausgehändigt oder an der Prüfung teilgenommen werden. 

  • Zielgerichtete Vorbereitung auf die Prüfung zum Snowboardlehrer Level 2 
  • Verbessern des eigenen Fahrkönnens 
  • Verbessern des Unterrichtens 
  • Kennenlernen und Trainieren möglicher Prüfungsaufgaben 
  • Vorbereiten und Strukturieren von Lehrprobenthemen

Individuelle Voraussetzungen:

• Souveränes Snowboarden auf nahezu allen Pisten und im Gelände
• Erfahrung im Umgang mit Gruppen und im Unterrichten
• Persönliche Motivation, das Snowboarden in Praxis und Theorie zu durchdringen und sich damit ein hohes Maß an     Technik und Demonstrationskönnen anzueignen und dies auch weiterzugeben
• Eigenstudium. Literatur: DSLV-Lehrplan „Snowboarden einfach“. Als weiterführende Literatur wird auch „Outdoor     Praxis: Snowboard“ vom Bruckmann Verlag wärmstens empfohlen

Ausrüstung

Es besteht bei allen Ausbildungsinhalten die Möglichkeit, das Material frei zu wählen. Der DLSV spricht allerdings Empfehlungen aus:
• Snowboardcross: je nach Vorliebe, alpines oder softes Material
• Bereiche Technik, Freie Abfahrt: softes Material
• Freestyle: softes Material eventuell Twintip-Board, Bindung im Duckstance montiert (unverbindliche Empfehlung Bindungswinkel vorne +15°, hinten -15°)
• SicherheitsausrüstungHelm (Pflicht), Rückenprotektor, Crashpant (Empfehlung)
• Eigene methodische Hilfsmittel zur Unterrichtsgestaltung dürfen gerne mitgebracht und eingesetzt werden

Der Ausbildungslehrgang Level 2 Teil 1 ist essenziel zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Level 2 Snowboardlehrer. Hier werden den Teilnehmern die prüfungsrelevanten Skills vermittelt, damit ein Bestehen der Prüfung erleichtert wird. Die Teilnahme ist verpflichtend.

 


 

Ausbildungslehrgang Teil 2 (3Tage )
(bzw. mit anschließender Prüfung 5 Tage)


Die Ausbildung und Prüfung zum Snowboardlehrer Level 2 ist die Zwischenstufe in der Snowboardlehrerausbildung des Deutschen Skilehrerverbandes. Die Ausbildung besteht in der Summe aus 3 Tagen Ausbildung und 2 Tagen Prüfung. Voraussetzung zur Teilnahme ist eine erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung Snowboardlehrer Level 1. Die Ausbildung soll konkret auf die Prüfung Snowboardlehrer Level 2 vorbereiten und die Prüfungsanforderungen transparent machen. Durch eine erfolgreiche Prüfung wird die Befähigung zur Erteilung von qualifizierten, fortgeschrittenem Snowboardunterricht im Rahmen einer Ski- und Snowboardschule unter Aufsicht eines Staatl. gepr. Ski- oder Snowboardlehrers nachgewiesen. Über die bestandene Prüfung wird den Ausbildungsteilnehmern ein Zeugnis ausgestellt. Mit dem Zeugnis über die bestandene Prüfung wird die Berechtigung zur Führung der Qualifikation „Snowboardlehrer Level 2“ verliehen. Als Mitglied im DSLV erhält der Absolvent einen entsprechenden Ausweis.

Inhalte
Die Ausbildung umfasst den Bereich der motorischen Fertigkeiten mit Technik (demonstrativ und situativ) und Freestyle (Kicker und Box), die methodisch-didaktischen Fertigkeiten vorgegeben durch die Inhalte der Lernebenen Blau und Rot und die Grundkenntnisse der Bewegungsanalyse. Die verlangte Niveaustufe ist für Teilnehmende, die über ihre Qualifikation Snowboardlehrer Level 1 unterrichtet haben und somit wertvolle Praxiserfahrung gemacht haben, mit etwas zusätzlichem Engagement gut zu erreichen. Die Grundlage der Ausbildung bildet der DSLV-Lehrplan „Snowboarden einfach“ mit der DSLV Schneesport Philosophie. Das technische und demonstrative Niveau ist in den aktuellen Prüfungsanforderungen des DLSV festgelegt.

Ziele

  • Zielgerichtete Vorbereitung auf die Prüfung zum Snowboardlehrer Level 2
  • Verbessern des eigenen Fahrkönnens
  •  Verbessern des Unterrichten
  •  Kennenlernen und Trainieren möglicher Prüfungsaufgaben
  •  Vorbereiten und Strukturieren von Lehrprobenthemen

Voraussetzungen

  • Vollendung des 16. Lebensjahres
  • Nachweis der Qualifikation Snowboardlehrer Level 1
  • Unterrichtspraktikum über 48 Stunden in einer DSLV Profi-Schule
  • Theoretisches Selbststudium zur inhaltlichen Vorbereitung auf die Ausbildung über mindestens 16 UE (Unterrichtseinheiten)
  • Nachweis der erfolgreichen Absolvierung der DSLV Online-Theorieprüfung Snowboardlehrer Level 2
  • ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • vollständige Zahlung der Lehrgangsgebühr zu den vorgegebenen Terminen

Die Nachweise müssen dem DSLV bis spätestens 10 Tage vor Lehrgangsbeginn in der Geschäftsstelle vorliegen, anderenfalls kann vor Ort kein Zertifikat ausgehändigt werden.

Individuelle Voraussetzungen
• Souveränes Snowboarden auf nahezu allen Pisten und im Gelände
• Erfahrung im Umgang mit Gruppen und im Unterrichten
• Persönliche Motivation, das Snowboarden in Praxis und Theorie zu durchdringen und sich damit ein hohes Maß an     Technik und Demonstrationskönnen anzueignen und dies auch weiterzugeben
• Eigenstudium. Literatur: DSLV-Lehrplan „Snowboarden einfach“. Als weiterführende Literatur wird auch „Outdoor     Praxis: Snowboard“ vom Bruckmann Verlag wärmstens empfohlen

Ausrüstung
Es besteht bei allen Ausbildungsinhalten die Möglichkeit, das Material frei zu wählen. Der DLSV spricht allerdings Empfehlungen aus:
• Snowboardcross: je nach Vorliebe, alpines oder softes Material
• Bereiche Technik, Freie Abfahrt: softes Material
• Freestyle: softes Material eventuell Twintip-Board, Bindung im Duckstance montiert (unverbindliche Empfehlung       Bindungswinkel vorne +15°, hinten -15°)
• SicherheitsausrüstungHelm (Pflicht), Rückenprotektor, Crashpant (Empfehlung)
• Eigene methodische Hilfsmittel zur Unterrichtsgestaltung dürfen gerne mitgebracht und eingesetzt werden


 

Prüfungslehrgang

Die Prüfung hat in den Anforderungen einen ausgewogenen Anteil aus den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen eines Snowboardlehrers im Unterricht. Sie erfolgt nach der Allgemeinen Prüfungsordnung (APO) des DSLV. Geprüft werden die Bereiche Technik, Freestyle, Lehreignung und Theorie. Die Prüfungsaufgaben werden grundsätzlich erst am Prüfungstag situationsbedingt festgelegt und den Prüflingen bekannt gegeben. Jede Prüfungsaufgabe wird der Gruppe vorgestellt, durch eine Ausbilder der Gruppe demonstriert und vor der Prüfung durch die Teilnehmer noch einmal trainiert. Die Freestyleprüfungen finden als Session statt, in deren Verlauf der Prüfling deutlich anzeigen muss, wenn es um sich um eine bewertetet Darbietung handeln soll. Nach dem Ablauf eines von den Prüfern festgelegten Zeitfensters sind nur nur noch gewertete Darbietungen möglich. Die richtige Beantwortung der Fragen ist stark damit verbunden, den aktuellen Lehrplan „Snowboarden einfach“ des DSLV durchgearbeitet zu haben.
Die Themen zur Prüfung im Bereich Lehreignung werden vom Lehrgangsleiter mindestens am Vorabend vor Beginn der Prüfung zugeteilt und sind als vorbereitete Lehrproben mit entsprechender Ausarbeitung mit einer Dauer von ca. 15  Minuten zu halten.

Ziele
Die Prüfung bietet eine lehr- und lernstufengerechte Vorbereitung und fordert geeignete Voraussetzungen zum Unterrichten an einer DSLV Profi-Skischule ein. Die Qualifikation Snowboardlehrer/-in Level 2 bereitet die Teilnehmer optimal für einen möglichen, weiterführenden Ausbildungsweg als Snowboardlehrer vor (Level 3, staatlich geprüfter Schneesportlehrer).

  • Zulassungsvoraussetzungen

    • Vollendung des 16. Lebensjahres; 
    • Nachweis der Qualifikation Snowboardlehrer Level 1; 
    • Nachweis über 48 Std. Praktikum 
    • Nachweis der erfolgreichen Bearbeitung der DSLV Online-Theorieprüfung Snowboardlehrer Level 2
    • ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift. 
    • vollständige Zahlung der Lehrgangsgebühr zu den vorgegebenen TerminenDie Nachweise müssen dem DSLV bis spätestens 10 Tage vor Lehrgangsbeginn in der Geschäftsstelle vorliegen, anderenfalls kann vor Ort kein Zertifikat ausgehändigt werden.

     

Ausrüstung
Es besteht bei allen Ausbildungsinhalten die Möglichkeit, das Material frei zu wählen. Der DSLV spricht allerdings Empfehlungen aus:
• Snowboardcross: je nach Vorliebe, alpines oder softes Material
• Bereiche Technik, Freie Abfahrt: softes Material
• Freestyle: softes Material eventuell Twintip-Board, Bindung im Duckstance montiert (unverbindliche Empfehlung Bindungswinkel vorne +15°, hinten -15°)
• SicherheitsausrüstungHelm (Pflicht), Rückenprotektor, Crashpant (Empfehlung)
• Eigene methodische Hilfsmittel zur Unterrichtsgestaltung dürfen gerne mitgebracht und eingesetzt werden

Lehrgangsplan für Ausbildung Teil 1 / Teil 2 und Prüfung

Die Qualifikation Snowboardlehrer Level 2 erreicht man über die Teilnahme an einer 3-tägigen Ausbildung mit anschließender 2-tägiger Prüfung. Die Teilnahme am vorgeschalteten 5-tägigen Ausbildungsteil 1 ist zwingend.

Ausbildungsteil 1
Der Ablauf kann situativ angepasst werden. (Wetter, Pistenverhältnisse, Zustand des Parks)

Übersicht Praxis: 

Tag Inhalt Inhalte Theorie
Anreise/
Lehrgangseröffnung
(am Abend vor dem ersten Tag)
Lehrgangseröffnung mit Referat über die Strukturhilfen des DSLV für den Unterricht des Snowboardlehrers und Ausbildungsbereich Freestyle/ Liftkarten / Ablauf generell inkl. Zeitplan und Inhalte
1 Tag Snowboardspezifische Merkmale 

  • Wiederholung, 
  • Fachterminologien,  
  • DSLV-Philosophien,  
  • Tools-Turis 
  • BBB 

 

Methodisch-didaktische Fertigkeiten (MDF):

  • Training des situativen und demonstrativen Könnens beim Kurvenfahren (demonstratives Kurvenfahren  
  • situatives, optimales Kurvenfahren 
  • Bewegungsspielräume; 
  • Bewegungsanalyse 
  • Beobachten – Beurteilen – Beraten
1 Tag Individuelles Training:  

  • Technik bzgl. Position, 
  • Vertikalbewegung 
  • demonstratives und situatives Fahren (Fokus geschnittenes Fahren) ggf. Training inkl. Vorstellung der Prüfungsaufgaben 
  • Videoanalyse 
1 Tag Methodisch-didaktische Fertigkeiten (MDF): 

  • Pistentricks aufbauend auf Level 1  
  • Erarbeiten Methodik Freestyle Kicker und Box 
Vortrag: Ausbildungsbereich Freestyle (Bedeutung Unterricht, 
Basics Slopestyle, Kicker springen, Boxen fahren, Prüfungsinformationen
1 Tag Motorik Freestyle:  

  • individuelles Training Kicker und Box  
  • Slopestyle Run inkl. Vorstellung der Prüfungsaufgaben 

 


 

Ausbildungslehrgang Teil 2 und Prüfung (3 bzw. 5 Tage)
Der Ablauf kann situativ angepasst werden (Wetter, Pistenverhältnisse, Zustand des Parks)

Tag Inhalte  Inhalte Theorie
Anreise/
Lehrgangseröffnung (am Abend vor dem ersten Tag) 
Lehrgangseröffnung mit Referat über die Strukturhilfen des DSLV für den Unterricht des Snowboardlehrers und Ausbildungsbereich Freestyle  Liftkarten / Ablauf generell inkl. Zeitplan und Inhalte 
1 Tag Motorik Training:
Technik (situativ) 
Methodik Training Technikaufgaben (Demo) 
1 Tag Motorik Training Freestyle (Kicker und Box (situativ 

Methodik Training Freestyle (Demo) 

1 Tag Lehrproben-Training  Prüfungsvorbereitung  

Jeder Teilnehmer hält einen Kurzlehrversuch  

Ggf. Training von Technik, Taktik und Sicherheit im nicht präparierten, aber gesicherten Pistenbereich. 
(
Als Option da kein Prüfungsinhaltkurzer Ausblick zu Level3) 

1 Tag Methodisch-didaktische Fertigkeiten
LehrprobentrainingMotorische Fertigkeiten
Training von möglichen Prüfungsaufgaben

 

Prüfungslehrgang (2 Tage) im Ausbildungsteil 2
Nur in Verbindung mit absolviertem Ausbildungsteil 1, Ausnahme Prüfungswiederholung.

Tag Inhalte Inhalte Theorie
1 bzw. 2 Tage
(je nach Situation im Park)
Motorikprüfung 1/2 Tag: 

  • Technikprüfung
    ->2 Technikaufgaben
  • Freestyleprüfung
    ->Aufgabe im Bereich Kicker springen
    ->Aufgabe im Bereich Box fahren 

Methodisch-Didaktische-Fertigkeiten: 

  • Vorbereitetete Lehrprobe von ca. 15 Min. 


Prüfungsinhalte 
 

Prüfung Motorische Fertigkeiten (Technik) 

Motorikprüfung 1/2 Tag 

  • Zwei Technikaufgaben 
  • Erläuterung des Prüfungsgeländes (Beginn, Ende, Standpunkt der Prüfer) 
  • Formulierung der Aufgabenstellung 
  • Demonstration der Prüfungsfahrt durch die Prüfer 
  • Trainingsfahrt der Teilnehmer 

 

Durchführung der Prüfungsfahrt 

Bei der Motorik-Prüfung Technik sind zwei Prüfungsfahrten zu absolvieren. Die Prüfungsaufgaben werden am Prüfungstag nach den vorherrschenden Schnee- und Wetterbedingungen festgelegt und vorgestellt. Jede Prüfungsfahrt wird vor der Prüfung von einem DSLV Ausbilder demonstriert. Die Prüflinge können danach eine Trainingsfahrt im Prüfungsgelände durchführen. Die Techniknote ergibt sich aus dem Schnitt beider Einzelnoten. 

Sturz: Bei Level 2 führt ein Sturz nicht unbedingt zur Note 6. Bewertet wird immer der Gesamteindruck der Fahrt unter Berücksichtigung der Bewertungskriterien. Die Prüfung ist bestanden bei einem Notendurchschnitt von mindestens 4,5 aus beiden Einzelnoten. 

 

Prüfung Motorische Fertigkeiten (Freestyle)  

Kicker springen: Straight-Air mit mindestens einer Komponente und einer Flugweite von mindestens 5 m. Als Komponenten zählen Bones, Tweaks, Grabs. Touchgrabs sind zu vermeiden, ein Grab wird als vollwertig angesehen, wenn er der Flugdauer angepasst entsprechend lange gehalten wird. Es können auch mehrere Komponenten gezeigt werden. 

Boxen fahren: FS oder BS Boardslide to switch oder revert. Es gilt, die Box mit einem 180er zu überqueren, dabei ist egal ob direkt mit einem 180er drauf gesprungen wird, ein Slide to switch gemacht oder mit einem 180er von der Box gesprungen wird. 


Prüfung Methodisch-Didaktische Fertigkeiten (Lehreignung)  

 Methodikprüfung 1/2 Tag 

  • Jeder TN hält eine vorbereitete Lehrprobe (15 min.) aus den Lernebenen Blau oder Rot 
  • Um zeitliche Puffermöglichkeiten zu haben, bietet sich an, die Lehrprobenthemen bereits mittwochs zu verteilen, damit eventuell Donnerstagnachmittag mit der Prüfung der methodisch-didaktischen Fertigkeiten begonnen werden kann. 

Während der Prüfung wird eine Lehrprobe durchgeführt, die von einem Prüfer bewertet wird. Die Lehrprobe wird auf Niveau einer üblichen „Schülergruppe“ geprüft. Die Themenauswahl ergibt sich aus den Lernzielen der Lernebenen Blau und Rot. In der Lehrprobe soll der Lehrer methodische Grundkenntnisse aufzeigen und seine Schülergruppe anleiten. 

Das Lehrprobenthema lautet für alle Lehrproben: „Arbeite mit deiner Snowboardschülergruppe in der Lernebene … am Lernziel …! Stelle Aufgaben in einer sinnvollen methodischen Reihung, angepasst an die vorherrschenden Schnee- und Geländebedingungen, organisiere deine Gruppe und vermittele die Inhalte so, dass das Lernziel entsprechend erreicht wird.“ 


Lernziele der Lernebene blau (wegen Überschneidung mit Level 1 wird erst beim Kurvenfahren begonnen) 

  • Arbeite mit Deiner Schülergruppe in der Lernebene blau am Lernziel „Kurvenfahren auf blauer Piste“. Erarbeite die ersten Kurven aus der Schrägfahrt über das tordieren des Brettes und die Fußteuerung! 
  • Arbeite mit Deiner Schülergruppe in der Lernebene blau am Lernziel „Kurvenfahren auf blauer Piste“. Trainiere das Kurvenfahren SWITCH. Stelle dazu passende Aufgaben und motiviere Deine Schüler! (Beidseitige Methodik) 
  • Arbeite mit Deiner Schülergruppe in der Lernebene blau am Lernziel „Kurvenfahren mit einfachen Freestyle-Elementen“. Stelle dazu passende Aufgaben und motiviere Deine Schüler! 
  • Arbeite mit Deiner Schülergruppe in der Lernebene blau am Lernziel „Erstes Springen über Bodenwellen und Schanzen“. Stelle dazu passende Aufgaben und motiviere Deine Schüler! 

 

Lernziele der Lernebene rot 

  • Arbeite mit Deiner Schülergruppe in der Lernebene rot am Lernziel „Kurvenfahren auf roter Piste“. Trainiere mit deinen Schülern das Kurvenfahren mit Beugen der Beine! 
  • Arbeite mit Deiner Schülergruppe in der Lernebene rot am Lernziel „Kurvenfahren mit erweiterten Freestyle-Elementen“. Trainiere mit deinen Schülern Kurvenfahren BS to BS! 
  • Arbeite mit Deiner Schülergruppe in der Lernebene rot am Lernziel „unterschiedliches Gelände kennenlernen“. Trainiere und organisiere mit deinen Schülern das sichere Befahren von steileren Pistenabschnitten und das Befahren von Engstellen! 
  • Arbeite mit Deiner Schülergruppe in der Lernebene rot am Lernziel „Easy Fun Park – Boxenfahren“. Trainiere mit deinen Schülern einen 50/50 über eine Box! 
  • Arbeite mit Deiner Schülergruppe in der Lernebene rot am Lernziel „Easy Fun Park – Schanzenspringen“. Trainiere mit deinen Schülern den Basic Jump! 
  • Arbeite mit Deiner Schülergruppe in der Lernebene rot am Lernziel „Easy Fun Park“. Absolviere ein Slopestyle Run und gehe dabei auf die Parkrules ein. Zeige deinen Schülern die Parkrules und erläutere sie spielerisch während einer Abfahrt! 

  

Die Lehrproben können kindgerecht und spielerisch aufbereitet werden. Die Lehrprobe dauert ca. 15 Minuten  

Die Einteilung und Vergabe der Themen erfolgt rechtzeitig vor Beginn der Prüfung. Den Startpunkt und das Gelände für die Lehrprobe bestimmt der Prüfer. Eine Lehrprobe dauert ca. 15 Minuten und wird vom Prüfer beendet. Die Lehrproben werden vom Prüfer mit Noten zwischen 1 bis 6 bewertet. 

 

Ausbildungs- und Prüfungsordnung

Snowboardlehrer Level 2 – Ausbildungs- und Prüfungsordnung

Stand: 01.09.2020

  • 1 Art und Zweck der Prüfung, Berechtigung

(1) Die Prüfungen zum „Snowboardlehrer Level 2“ werden vom Deutschen Skilehrerverband (DSLV) angeboten und durchgeführt.

(2)  Der Snowboardlehrer Level 2 darf durch einen Staatlich geprüften Schneesportlehrer zur eigenständigen Erteilung von Snowboardunterricht eingesetzt werden.  Über die bestandene Prüfung wird den Ausbildungsteilnehmern ein Zeugnis ausgestellt.

(3) Mit dem Zeugnis über die bestandene Prüfung wird die Berechtigung zur Führung der Qualifikation „Snowboardlehrer Level 2“ verliehen. Mit der Aufnahme als Mitglied im DSLV erhält der Absolvent einen entsprechenden Ausweis.

 

  • 2 Organisation der Ausbildungsrichtungen

(1) Die Ausbildung und Prüfung zum Snowboardlehrer Level 2 ist wie folgt gegliedert:

  • Ausbildung (§ 4);
  • Prüfung (§ 6);

Die Ausbildungs- und Prüfungslehrgänge erstrecken sich über 10 Tage, wobei ein Tag mindestens 8 Unterrichtsstunden à 60 Minuten umfasst.

(2) Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) ist mit der Ausbildung und der Prüfung betraut.

(3) Ausbilder und Prüfer im Rahmen der Ausbildungs- und Prüfungslehrgänge kann nur sein, wer die staatliche Prüfung in der jeweiligen Ausbildungsrichtung erfolgreich abgelegt hat. Der DSLV kann den Einsatz eines Ausbilders im Hinblick auf Aufsicht und Verantwortung mit Auflagen verbinden. Insbesondere kann die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen sowie eine mehrjährige einschlägige Berufspraxis nach Ablegung der staatlichen Prüfung in der betreffenden Ausbildungsrichtung zur Auflage gemacht werden.

 

  • 3 Allgemeine Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung

(1) Für die Zulassung zur Ausbildung ist allgemein erforderlich:

  1. Vollendung des 16. Lebensjahres;
  2. Nachweis der Qualifikation Snowboardlehrer Level 1;
  3. Theoretisches Selbststudium zur inhaltlichen Vorbereitung auf die Ausbildung über mindestens 16 UE (Unterrichtseinheiten);4.
  4. Nachweis über 48 Std. Praktikum. Zeitpunkt, Inhalte und Umfang des Praktikums werden in der Anlage 1 geregelt. Weiterbildungsveranstaltungen durch die Profi-Ski-/ Snowboardschule können höchstens mit bis zu 8 Std. auf die Dauer des Praktikums angerechnet werden. Über das Praktikum ist ein Nachweis mit Angaben zum Zeitraum und Lehrinhalt sowie der Unterschrift des Schulleiters der jeweiligen Profi-Ski-/Snowboardschule im DSLV vorzulegen. Der Nachweis des Praktikums ist eine Zulassungsvoraussetzung zur Teilnahme an der Ausbildung.
  5. ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift.

(2) Zur Ausbildung kann nicht zugelassen werden, wer

  1. nicht im Besitz der Fähigkeit ist, öffentliche Ämter zu bekleiden oder Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen (§ 45 Strafgesetzbuch);
  2. auf Grund einer rechtskräftigen Verurteilung wegen eines Verbrechens oder Vergehens für die Ausübung eines Lehrberufs ungeeignet erscheint;

 

  • 4 Ausbildung

(1) Inhalte, Verfahren und Ausbildungsmodalitäten der Ausbildung ergeben sich aus Anlage 1 zu dieser Verordnung.

(2) Ausbildungsgrundlage ist der offiziell gültige Snowboardlehrplan des DSLV.

 

  • 5 Allgemeine Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung

(1) Für die Zulassung zur Prüfung ist allgemein erforderlich:

– Nachweis der vollumfänglichen Teilnahme an der Ausbildung Snowboardlehrer Level 2
– Nachweis der erfolgreichen Bearbeitung der DSLV Theorie App Snowboardlehrer Level 2

 

  • 6 Prüfung

(1) Inhalte, Verfahren und Prüfungsmodalitäten der Prüfung ergeben sich aus Anlage 1 zu dieser Verordnung.

(2) Die Prüfung Snowboardlehrer Level 2 besteht aus Prüfungen der motorischen Fertigkeiten und der methodisch-didaktischen Fertigkeiten.

(3) Die Prüfungsaufgaben in der Motorik werden grundsätzlich von zwei Prüfern bewertet. Die Zahl der Prüfer kann erhöht werden, wenn dies nach den besonderen Umständen zur besseren Beobachtung einzelner Teile der Prüfungsaufgabe zweckmäßig ist. Innerhalb einer Prüfungsaufgabe können Teilaufgaben auch nur von einem Prüfer bewertet werden. In diesem Fall ist die Note aus mindestens zwei von zwei verschiedenen Prüfern bewerteten Teilprüfungsaufgaben als Durchschnittsnote zu bilden.

(4) Die Prüfungsaufgabe in der Methodik erfolgt, soweit die Anlage 1 nichts anderes bestimmt, in einer Lehrprobe. Die Prüfungsaufgabe in der Methodik wird grundsätzlich von einem Prüfer bewertet.

(5) Prüfungsvorsitzender und Prüfer werden jeweils vom Deutschen Skilehrerverband eingesetzt. Der Prüfungsvorsitzende …

  1. überwacht den Ablauf der Prüfung im Ganzen;
  2. entscheidet über die Zulassung zur Prüfung und den Ausschluss von der Prüfung;
  3. stellt das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung fest und unterzeichnet die Prüfungszeugnisse.

(6) Als Prüfer können ausschließlich Mitglieder im Ausbilderteam des Deutschen Skilehrerverbandes eingesetzt werden.

 

  • 7 Ordnungsmaßnahmen, Ausschluss von Ausbildung und Prüfung

(1) Die Ausbildungs- und Prüfungsteilnehmer sind verpflichtet, den der Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit dienenden Anweisungen der Person, die den Lehrgang leitet (Lehrgangsleiter) nachzukommen.

(2) Ausbildungsteilnehmer, die ihren Verpflichtungen trotz Ermahnung nicht nachkommen, können mit folgenden Ordnungsmaßnahmen belegt werden:

  1. Verwarnung durch den Lehrgangsleiter oder den Ausbilder;
  2. Ausschluss von dem betreffenden Lehrgang durch den Lehrgangsleiter;
  3. Ausschluss von der gesamten Ausbildung oder Prüfung durch den Prüfungsvorsitzenden.

(3) Vor der Verhängung einer Ordnungsmaßnahme ist dem Ausbildungs- oder Prüfungsteilnehmer Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Ordnungsmaßnahmen sind schriftlich zu vollziehen und aktenkundig zu machen.

(4) Die Regelung des Abs. 2 findet entsprechend Anwendung in Fällen, in denen ein Ausbildungs- oder Prüfungsteilnehmer

  1. den ordnungsgemäßen Ablauf der Ausbildung oder Prüfung stört oder zu stören versucht;
  2. durch sein Verhalten eine Gefahr für sich oder andere darstellt;
  3. an einer Krankheit leidet, die die Gesundheit anderer ernstlich gefährden oder den ordnungsgemäßen Ablauf der Ausbildung oder Prüfung beeinträchtigen würde.

 

  • 8 Bekanntmachung der Lehrgänge, Versagung der Zulassung zu einem Lehrgang

(1) Der DSLV veröffentlicht Lehrgänge, die von ihm durchgeführt werden, im Magazin SnowSport und auf seiner Website.

(2) In der Bekanntmachung bzw. Ausschreibung sind festzulegen: Anmeldefrist, -anschrift, -unterlagen sowie die Ausbildungs- und Prüfungsgebühren.

(3) Können aus Kapazitätsgründen nicht alle Ausbildungsteilnehmer berücksichtigt werden, so ist der Zeitpunkt des Eingangs der Anmeldung maßgeblich. Darauf ist bei der Ausschreibung hinzuweisen.

 

  • 9 Prüfungsblätter

Die von den Prüfern festgesetzten Einzelnoten sind in die Prüfungsblätter einzutragen und von den Prüfern zu unterzeichnen. Diese Prüfungsblätter sind vom Deutschen Skilehrerverband zu den Prüfungsakten zu nehmen.

 

  • 10 Bewertung der Prüfungsleistungen, Notenbildung

(1) Bei der Bewertung der Prüfungsleistung durch den einzelnen Prüfer werden ausschließlich folgende Noten erteilt:
sehr gut (1) = eine Leistung, die den Anforderungen in besonderem Maße entspricht,
gut (2) = eine Leistung, die den Anforderungen voll entspricht,
befriedigend (3) = eine Leistung, die im Allgemeinen den Anforderungen entspricht,
ausreichend (4) = eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen entspricht,
mangelhaft (5) = eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können,
ungenügend (6) = eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.
Die Bewertung einer Prüfungsleistung mit einer Zwischennote ist nicht zulässig.

(2) Ist eine Note aus mehreren Einzelbewertungen oder aus voneinander abweichenden Bewertungen mehrerer Prüfer zu ermitteln, so ist die Notensumme durch die Zahl der Prüfungsleistungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Gewichtung zu teilen. Dabei zählt, soweit nicht im Einzelfall etwas anderes bestimmt ist, jede Note einfach. Die Note wird auf zwei Dezimalstellen berechnet; die dritte Dezimalstelle bleibt unberücksichtigt. Es ergibt sich so ein errechneter Zahlenwert; für diesen gilt:
sehr gut: bei einem Notenschnitt von 1,00 bis 1,50 einschließlich,
gut: bei einem Notenschnitt von 1,51 bis 2,50 einschließlich,
befriedigend: bei einem Notenschnitt von 2,51 bis 3,50 einschließlich,
ausreichend: bei einem Notenschnitt von 3,51 bis 4,50 einschließlich,
mangelhaft: bei einem Notenschnitt von 4,51 bis 5,50 einschließlich,
ungenügend: bei einem Notenschnitt über 5,51.

 

  • 11 Unterschleif und Beeinflussungsversuch

(1) Versuchen die Prüfungsteilnehmer das Ergebnis einer Prüfungsaufgabe durch Unterschleif, Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zum eigenen oder fremden Vorteil zu beeinflussen, so ist die betreffende Prüfungsleistung mit „ungenügend“ zu bewerten. In schweren Fällen erfolgt der Ausschluss von der Prüfung; die Prüfung ist nicht bestanden. Als Versuch einer Täuschung gilt schon das Bereithalten nicht zugelassener Hilfsmittel nach Ausgabe der Prüfungsaufgaben, es sei denn, die Ausbildungsteilnehmer weisen nach, dass der Besitz weder Vorsatz noch auf Fahrlässigkeit beruht.

(2) Wird ein Tatbestand nach Abs. 1 Satz 1 erst nach Aushändigung des Zeugnisses bzw. der Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang festgestellt, so ist die betreffende Prüfungsleistung nachträglich mit „ungenügend“ zu bewerten und das Gesamtprüfungsergebnis entsprechend zu berichtigen. In schweren Fällen ist die Gesamtprüfung als nicht bestanden zu erklären. Ein unrichtiges Prüfungszeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls in berichtigter Fassung neu auszustellen.

 

  • 12 Rücktritt und Abbruch

(1) Im Fall eines Rücktritts von der Teilnahme nach der Zulassung zu einem Lehrgang, aber vor dessen Beginn, gilt die Zulassung als nicht erfolgt. Bei einem Rücktritt nach Lehrgangseröffnung gilt der Lehrgang als nicht erfolgreich absolviert. Sofern für den Rücktritt Gründe maßgebend sind, die der Ausbildungsteilnehmer nicht zu vertreten hat, kann der bis zum Rücktritt regelmäßig und erfolgreich besuchte Lehrgangsteil anerkannt werden. Der Prüfungsvorsitzende kann das Nachholen des versäumten Lehrgangsteils zum nächstmöglichen Zeitpunkt in einer geeigneten Lehrgangsmaßnahme genehmigen.

(2) Vom Ausbildungsteilnehmer nicht zu vertretende Gründe für den Rücktritt sind unaufgefordert in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Eintreten des Rücktrittsgrunds nachzuweisen. Im Fall von Erkrankung oder Verletzung ist der Nachweis durch ärztliches Zeugnis zu erbringen; von diesem Erfordernis kann im Einzelfall nach Entscheidung des Prüfungsvorsitzenden abgewichen werden.

(3) Wird eine Teilprüfung nicht angetreten, so gilt sie als nicht bestanden.

(4) Kann ein Lehrgang oder die Prüfung aus unabwendbaren, insbesondere witterungsbedingten Gründen vom Veranstalter nicht zu Ende geführt werden, so müssen die nicht abgelegten Lehrgangsteile bzw. Prüfungsaufgaben zum nächstmöglichen Termin nachgeholt werden.

 

  • 13 Wiederholung der Prüfung

(1) Wer die gesamte Prüfung bzw. Prüfungsbereiche nicht bestanden hat, kann diese wiederholen. Die Wiederholung ist frühestens nach vier Wochen an einem der nächsten Prüfungstermine möglich.

(2) Das Verfahren bei einer Wiederholungsprüfung ist dasselbe wie bei der ersten Prüfung. Die Ergebnisse bestandener Prüfungsbereiche werden angerechnet.

 

  • 14 Anerkennung anderer Befähigungsnachweise

Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) entscheidet über die Anerkennung anderer Befähigungsnachweise.

 

  • 15 In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten, Anpassungen

(1) Diese Verordnung tritt am 01.09.2020 in Kraft.

(2) Die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Snowboardlehrer Level 2 vom 01.07.2019 tritt am 31.08.2020 außer Kraft.

(3) Folgende Anpassungen wurden beschlossen:
25.06.2020: §§ 5, 13 und Anlage 1; 14.07.2020: § 3 (1)

 

 

Grainau, den 14.07.2020

gez. Wolfgang Pohl                                       gez. Max Holzmann
Präsident                                                       Vorstand/Ausbildung

 

 

Anlage 1 zur Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Snowboardlehrer Level 2:

 

  1. Praktikum
    Der Umfang des Praktikums beträgt 48 Stunden und muss vor der Ausbildung in einer Profi-Ski-/ Snowboardschule, die im DSLV gemeldet ist, absolviert und mit einer schriftlichen Bestätigung, vom jeweiligen Schulleiter unterschrieben, nachgewiesen werden. Der Leiter verpflichtet sich, den Auszubildenden auf seinem Weg zum Snowboardlehrer Level 2 zu begleiten und auf die Prüfung vorzubereiten. Zudem unterweist er ihn in allen Tätigkeitsfeldern des Snowboardunterrichts, beaufsichtigt das Praktikum und bestätigt es mit seiner Unterschrift auf der Praktikumsbestätigung.

 

  1. Ausbildungsgrundlage
    Die Grundlage der Ausbildung ist der offiziell gültige Snowboardlehrplan des DSLV und die DSLV Schneesport Philosophie. Der fortgeschrittene Snowboardlehrer analysiert das Unterrichtsgeschehen, er verfügt über variable Handlungspläne und damit über mehr Souveränität in seinem Unterricht, bis zur Lernebene Rot.

 

  1. Ausbildung
    Die Ausbildung Snowboardlehrer Level 2 umfasst die Ausbildungsbereiche der motorischen und des methodisch-didaktischen Fertigkeiten sowie des theoretischen Wissens.1 Ausbildungsbereich motorische Fertigkeiten
    Merkmale des optimalen Kurvenfahrens und deren Bewegungsspielräume, Freestyle, Training des  snowboardtechnischen Könnens sowie der Prüfungsaufgaben, Bewegungsanalyse.3.2 Ausbildungsbereich methodisch-didaktische Fertigkeiten
    Einführung in die DSLV Unterrichtsphilosophie, Lehren von motorischen und methodisch-didaktischen Fertigkeiten mit Schwerpunkt in den Lernebenen blau und rot, Unterrichtstraining bezogen auf die Themen der Prüfungslehrproben.3.3 Ausbildungsbereich theoretisches Wissen
    Theoretische Grundlagen des Snowboardens insbesondere mit dem Schwerpunkt Aufgaben (A) – Organisieren (O) – Vermitteln (V), der Bewegungsanalyse und der Merkmale des optimalen Kurvenfahrens, Lawinen- und Wetterkunde, Erste Hilfe/Unfallkunde/Versorgung/Abtransport von Verletzten, Organisation/Sorgfalts-/Aufsichtspflichten/Rechtsfragen, Materialkunde und Tourismuskunde.
  2. Prüfung
    Die Prüfung Snowboardlehrer Level 2 umfasst Prüfungen im Bereich der motorischen und der methodisch-didaktischen Fertigkeiten sowie des theoretischen Wissens. Die Entscheidung über die Auswahl der Prüfungsaufgaben trifft der Deutsche Skilehrerverband. Diese Entscheidungen werden den Prüfungsteilnehmern vor der Abnahme der einzelnen Prüfungsaufgaben bekanntgegeben. Die Prüfung untergliedert sich in folgende Prüfungsteile, Prüfungsbereiche und Prüfungsaufgaben:1 Prüfungsbereich methodisch-didaktische Fertigkeiten
    Vorbereitete Lehrprobe (15 min.)4.2 Prüfungsbereich motorische Fertigkeiten
    Zwei Technikaufgaben
    Zwei Prüfungsaufgaben Freestyle, pro Prüfungsaufgabe zwei Versuche, der jeweils bessere Versuch wird gewertet4.3 Prüfungsbereich theoretisches Wissen
    Aufgabenstellungen in der DSLV Theorie App
  3. Bewertung
    (1) Die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 3.1 (methodisch-didaktische Fertigkeiten) entspricht der Note in der vorbereiteten Lehrprobe und die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 3.2 (motorische Fertigkeiten) errechnet sich als Durchschnitt aus den Noten gemäß den vier Prüfungsaufgaben.(2) Der Prüfungsbereich mit der Nummer 4.3. (theoretisches Wissen) gilt als bestanden, wenn die in der DSLV Theorie App gestellten Anforderungen erfüllt wurden.(3) Die Prüfung ist bestanden, wenn alle Prüfungsbereiche wie folgt absolviert wurden:
  • wenn die Prüfungsbereiche gemäß den Nummern 3.1 (methodisch-didaktische Fertigkeiten) und 3.2 (motorische Fertigkeiten) mit jeweils mindestens der Note „ausreichend“ absolviert wurden,
  • wenn der Prüfungsbereich 4.3. (theoretisches Wissen) durch das Zertifikat über die erfolgreiche Bearbeitung nachgewiesen wurde,
  • wenn der Durchschnitt aus den Noten der beiden Technikaufgaben mit mindestens der Note „ausreichend“ absolviert wurde und
  • wenn der Durchschnitt der beiden Freestyleaufgaben mit mindestens der Note „ausreichend“ absolviert wurde.

 

Skripte, Präsentationen und Dokumente

Referat DSLV Strukturhilfen

Referat Bewegungssehen

Referat Ausbildungsbereich Freestyle

Skript Unfallkunde/Erste Hilfe

Organisation und Recht

Gesetzliche Grundlagen für die Tätigkeit als Schneesportlehrer
Wer darf Ski- oder Snowboardunterricht anbieten?

Verordnung über die Ausübung des Unterrichts als Bergführer sowie die Ausübung des Unterrichts als Schneesportlehrer in Bayern:

Regelungen:

  1. Erwerbsmäßiger Unterricht darf nur von einem staatlich geprüften Ski- oder Snowboardlehrer erteilt werden.
  2. Der Leiter muss im zweijährigen Turnus an einem durch die TUM anerkannten Fortbildungslehrgang teilnehmen
  3. Der Leiter einer Schneesportschule darf weitere staatlich geprüfte Ski-/Snowboardlehrer einsetzen
Der Level 3 Lehrer darf unter der Aufsicht eines staatlich geprüften Ski-/Snowboardlehrer tätig sein, wobei ein staatlich geprüfter Lehrer unbegrenzt Level 3 Lehrer einsetzen kann..

[Ausnahmen: Tätigkeit im Rahmen der dienstlichen Ausbildung in Bundeswehr, Bundespolizei, Polizei oder in einer ähnlichen staatlichen Einrichtung, lehrplanmäßiger Unterricht einer Schule gem. Art. 3 I oder II BayEUG oder einer Einrichtung des Hochschulbereichs, Tätigkeit eines Vereins, sofern zum satzungsmäßigen Vereinszweck das Sporttreiben der Mitglieder gehört und der Unterricht ausschließlich für diese abgehalten wird.]

Aufgaben des Schneesportlehrers
• Unterweisung in der sportlichen Technik, allerdings ohne dass ein entsprechender Lernerfolg geschuldet ist
• Fürsorge- und Schutzpflichten, die besonderen Sportgefahren für den Schüler zu steuern und abzuwenden#
• Aufsichtspflichten, um Gefahren, die vom Schüler ausgehen für Dritte zu steuern und abzuwenden

Merke:
Der Schneesportlehrer muss Gefahrenquellen erkennen und möglichst Gefahren abwenden!

Unfallanalyse – Gefahrenquellen erkennen*
90 % der Verletzungen aufgrund eines Sturzes oder einer Kollision mit einem Objekt
• 7 % aufgrund Personenkollisionen
• 53 % auf roten Pisten, 38 % auf bluen Pisten,  6 % auf schwarzen Pisten
• die meisten Unfälle ereignen sich bei stark wechselnden Schneebedingungen auf der Piste, gefolgt von eisigen Pisten und hartem Altschnee
• Schneesportler mit weniger guten Fertigkeiten fahren tendenziell eher auf roten und blauen Pisten und verunfallen häufiger.
• gute und ausgezeichnete Fahrer am häufigsten auf roten, gefolgt von blauen Pisten verunfallen
• meisten Unfälle geschehen bei sonnigem Wetter und guter Sicht
• rund 3 bis 8 % der Snowboardunfälle bei der Liftbenutzung
• das Verletzungsrisiko nimmt im Tagesverlauf zu, die meisten Unfälle geschehen kurz vor dem Mittag und gegen 15 Uhr

Unfallanalyse – Gefahrenquellen Kinder und Jugendliche*
• Kinder und Jugendliche das höchste Verletzungsrisiko
• Gründe für ein höheres Verletzungsrisiko der Kinder und Jugendlichen   können noch geringe Fertigkeiten,
• fehlende Erfahrungen
• fehlendes Gefahrenbewusstsein
• Selbststeuerungsfähigkeit
• häufig nicht kindgerechte Ausrüstung
• sowie ein noch nicht ausgereifter Körper sein, welcher anfälliger für   Verletzungen ist
* Quelle: Brügger O, Bianchi G, Hofer M, Michel Fl, Müller C, Unfallforschung Sport: Unfall, Risiko- und Interventionsanalyse Bern: Bfu – Beratungssteller für Unfallverhütung, 2012. bfu-Sicherheitsdossier Nr. 10

Bewertung von Risikofaktoren*

*Quelle: Brügger O, Bianchi G, Hofer M, Michel Fl, Müller C, Unfallforschung Sport: Unfall, Risiko- und Interventionsanalyse Bern: Bfu – Beratungssteller für Unfallverhütung, 2012. bfu-Sicherheitsdossier Nr. 10

Umfrageergebnisse im Hinblick auf die Behandlung von Aspekten der Unfallprävention im Unterricht*

*Quelle
Brügger, O., Sulc, V. & Walter, M. (2005). Unfallprävention im Schneesport: Kenntnisse und Verhalten der Schneesportler und Ausbildner (bfu-Report 56). Bern: Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu.

Haftung des Schneesportlehrers
Haftung wegen deliktischen Pflichtverletzungen bei Beeinträchtigungen von Eigentum, Gesundheit u.a. Schutzgütern aus § 823  BGB!
Haftung wegen Verletzung der Aufsichtspflichten, also wenn der Teilnehmer einen Dritten schädigt!
> Der Lehrer muss also bei der Planung und Durchführung des Unterrichts stets die sich ergebenden Gefahrenquellen erkennen und durch entsprechende Auswahl der Ausrüstung, Organisation und Durchführung des Unterrichts und Verhaltens im Schadenfall vermeidbare Gefahren abwenden.

Merke:
Der Teilnehmer darf sich auf den Lehrer verlassen, der Lehrer aber nicht unbedingt auf den Teilnehmer.
Je jünger der Teilnehmer und/oder unerfahrener er ist, desto mehr muss der Lehrer für ihn mitdenken, organisieren und handeln.

Aber:
Der Teilnehmer muss auch auf den Lehrer hören!

Checkliste – Sorgfaltspflichten
Planung, Organisation und Durchführung
• Geeignetes Material (Sicherheitsbestimmungen der Hersteller)
• Kontrolle Zustand Bindung und Material
• Tägliche Information über Wetter- und Lawinensituation
• FIS-Regeln und Sicherheitsvorschriften in Theorie und Praxis
• Erste Hilfe Material (mit Mindestbestückung nach DIN 13160)
• Handy aufgeladen und Funktionstüchtig
• Notizblock und Stift
• Geländewahl
• Innerhalb der gesicherten Pisten
• Keine Überforderung
• Ausreichende Pausen (und Nachtruhe)
• Aufsicht während kursfreier Zeit
• Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes

Merke:
Die Entscheidungen richten sich immer nach dem schwächsten innerhalb der Gruppe und dem schwierigsten Teil einer Abfahrt oder Aufgabe.

Checkliste – Sorgfaltspflichten
Verhalten nach dem Unfall
• Sicherung der Unfallstelle
• Sofortmaßnahmen am Unfallort
• Absetzen eines Notrufs
• Notieren von Vornamen, Nachnamen, Anschrift der   Unfallbeteiligten und Zeugen
• Sicherung von Beweismitteln (Ski/Board, Fotoaufnahmen u.ä.)

Merke:
Die Entscheidungen richten sich immer nach dem schwächsten innerhalb der Gruppe und dem schwierigsten Teil einer Abfahrt oder Aufgabe.

Umsetzung der Sorgfaltspflichten
Ausrüstung des Lehrers
• Erste Hilfe Material mit Mindestbestückung nach DIN 13160 (empfohlen von Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))
• Notizblock und Stift
• Mobiltelefon
• Personalausweis

Planung vor Kursbeginn
Einholung des Wetter und Lawinenlageberichts
Auswahl des geeigneten Treffpunkts für den Kursbeginn und Abschluss:
• Sammelplatz ist erreichbar
• Gehen Gefahren vom Sammelplatz aus (bspw. bei Bushaltestellen)?
• Abschluss: Kommen die Teilnehmer vom Abschlussort wieder ins Tal?
• Gehen Gefahren vom Ort des Abschlusses aus?

Material-Check bei Kursberginn
Eine ausreichende Ausrüstung ist Sache des Teilnehmers, bei Kindern und Jugendlichen die der Eltern. Dennoch darf der Lehrer den Teilnehmer nicht mit einer offensichtlich unzureichenden Ausrüstung mitnehmen.
• Kleidung
• Mütze
• Handschuhe
• Helm
• Schneebrille
• ggf. Protektoren
• Ski/Boardausrüstung (Bindungseinstellungen)

Teilnehmer-Check bei Kursbegin
Der Lehrer muss den Könnensstand vor der Auffahrt überprüfen und klären, ob die geplante Abfahrt vom Teilnehmer bewältigt werden kann und er den Überblick über die Gruppe halten kann.
• Überschaubarkeit der Gruppe
• Körperliche Verfassung der Teilnehmer
• Ausbildungsgrad der Teilnehmer

Sorgfaltspflichten des Schneesportlehrers während des Kurses
Während dem Kurs:
• geeignetes Übungsgelände
• geeignete Aufgabenstellung
• keine Überforderung
• Anzeichen von Erschöpfung und insbesondere bei Kindern und   Jugendlichen: Erfrierung, Sonnenbrand
• Ausreichende Pausen (und ggf. Nachtruhe)
• Aufsicht während kursfreier Zeit
• Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes
• Sachgerechte Hilfe im Schadensfall
• Aufklärung, Übung und Einhaltung der FIS – Regeln

Entscheidungsmaßstab des Schneesportlehrers
Die Entscheidungen richten sich immer nach dem schwächsten innerhalb der Gruppe und dem schwierigsten Teil einer Abfahrt oder Aufgabe.
Die Frage nach der Fremdverantwortung bestimmt sich nach dem Alter, Kenntnis- und Erfahrungsschatz der Teilnehmer.
Je jünger der Teilnehmer und/oder unerfahrener er ist, desto mehr muss der Lehrer für ihn mitdenken, organisieren und handeln.

Aber:
Befolgt ein Teilnehmer die Anweisungen nicht, kann durch dieses Mitverschulden des Teilnehmers die Haftung ganz oder teilweise entfallen.

Beispiel – Engstelle
Urteil des LG Ravensburg vom 16.3.2004, Az 6 O 382/03.

Sachverhalt:
Die Klägerin nahm an einem Skikurs teil. Die Skilehrerin fuhr durch eine enge Passage vor. Die Klägerin wurde von einem Dritten angefahren und verletzt.

Entscheidung:
Klage wurde abgewiesen, weil der Skilehrerin kein Sorgfaltspflichtverstoß vorgeworfen werden konnte. Der Unfall wurde fremdverschuldet.

Es ist gleichgültig, ob der Skilehrer vorausfährt oder seine Schützlinge vorausfahren lässt, ob er ein bestimmtes Fahrtraining oder ob er ein freies Fahren zulässt. Er muss lediglich vermeiden, für die Könnensstufe und die Trainingsreichtweite der Teilnehmer gänzlich ungeeignete Abfahrten zu wählen, und auch dann kann er nur für Unfälle verantwortlich sein, die gerade wegen der Schaffung dieser besonderen Gefahr entstanden sind.

Jeder weiß, dass der Skibetrieb, auch im Rahmen gesicherter Pisten, nie ganz ungefährlich ist.

Beispiele – Verhalten nach dem Unfall

Sachverhalt:
Die minderjährige Klägerin wurde von einem Dritten während des Skikurses verletzt. Der Skilehrer nahm nicht die Personalien auf.

Entscheidung:
Der Skilehrer haftet, weil er im Schadenfall nicht sachgerecht Hilfe geleistet hat!
Anders kann es bei Erwachsenen sein, wenn ein Erwachsener trotz des Unfalls in der Lage ist, die Sachlage zu beurteilen und Entscheidungen zu treffen bzw. ausführen zu lassen!

Zusammenfassung Sorgfalts- und Aufsichtspflichten
• Pflicht, auf Überschaubarkeit der Gruppe zu achten
• die Tauglichkeit der Ausrüstung des Schülers zu überprüfen
• ein dem Können der Gruppe angepaßte Übungsgelände zu wählen
• die Überforderung der Schüler durch Rücksichtnahme auf ihre körperliche Verfassung, durch Auswahl des angemessenen Geländes sowie durch Wahl der angepaßten Fahrspur und Fahrgeschwindigkeit zu vermeiden
• die Schüler hinsichtlich aller die Sicherheit betreffenden Umstände aufzuklären und anzuleiten
> Einhaltung und Schulung der FIS-Regeln und Park Rules
> Vergleiche Skript FIS Regeln!

• Aufsichtspflicht wird ab dem Zeitpunkt der Übernahme der Kinder bis zur Übergabe an die Eltern
> Beobachten, Überwachen, Belehren und Aufklären
> ggf. Maßnahmen ergreifen, um das Verhalten zu leiten und zu beeinflussen