Lehrgangsplan für Ausbildung Teil 1

AUSBILDUNG I

Tage Inhalt
EA Anreise und Lehrgangseröffung
Theorie I
Vortrag I: Organisation & Vortrag II: Motorik
0,5 Motorik I – Regulative Bewegungen & Hauptbewegungen
Aufzeigen und vertiefen der regulativen Bewegungen. Individuelles Training der Hauptbewegungen.
0,5 Motorik II – Merkmale für optimales Kurvenfahren
Einführung der Merkmale für optimales Kurven. Die unterschiedlichen Situationen orientieren sich bereits an den Technikprüfungen.
0,5 Methodik I – Aufgabenvariation 20+ (Workshop)
Einführen und vertiefen der abwechslungsreichen und erlebnisreichen Gestaltung des Unterrichts: Aufgabentypen gezielt einsetzen & Aufgaben variieren.
0,5 Methodik II – AOV + Q (Workshop)
Musterunterricht zu AOV+Q. Unterricht strukturiert planen: Start – Weg – Ziel. Lernzielorientiertes Vorgehen in den einzelnen Lernebenen Blau & Rot. Kurzlehrversuche in 2-3er Teams.
TA Theorie II
Vortrag III: Methodik + Vergabe Kurzlehrversuche Vortrag IV: Beobachten – Beurteilen – Beobachten
0,5 BBB I – Beobachten – Beurteilen – Beraten
Der Fokus liegt auf der Bewegungsanalyse (Beobachten & Beurteilen). Die Beobachtungsstruktur erarbeiten und anwenden.
0,5 Methodik III – Kurzlehrversuche
Strukturiert unterrichten in den Lernebenen Blau & Rot unter der Berücksichtigung der methodischen Grundsätze und das Niveau der Schüler. Gemäß dem Schaumodell Erlernen, trainieren & anwenden in Lehrversuchen.
0,5 BBB II – Beobachten – Beurteilen – Beraten
Die Beurteilungsstruktur erarbeiten und anwenden. Persönliches Fahrkönnen verbessern mit gegenseitiger Korrektur.
0,5 Motorik III – Freie Abfahrt
Einführung und Training der Freien Abfahrt. Fahrtechnische Ausbildung für sportliches Skifahren in anspruchsvollem Gelände.
Morgens Vorbesprechung und Briefing
Nachmittag Nachbesprechung mit Vorträgen/Workshops
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Skilehrer Level 2 Ausbildung Teil 1:

In den 5 Ausbildungstagen wird die variable Handlungsfähigkeit der Skilehrer bis Lernebene Rot ausgebildet, damit sie in ihren Kompetenzbereichen zu fortgeschrittenen Skilehrern werden. Die bereits erworbenen motorischen, methodischen Fertigkeiten und theoretischen Kenntnisse werden vertieft und erweitert. 

In der Motorik wird die Nutzung der Hauptbewegungen vertieft und die variable Verfügbarkeit der Bewegungen trainiert. Die Bewegungsvariablen werden eingeführt, um die Merkmale für optimales Kurvenfahren zu erarbeiten. In der Methodik wird die Unterrichtskompetenz um die Lernebene rot erweitert. Dabei liegt der methodisch-didaktische Schwerpunkt auf der Unterrichtsstruktur und Variation der Aufgaben & der Aufgabentypen. Die Skilehrer werden in der Fertigkeit der Bewegungsanalyse anhand der Struktur Beobachten – Beurteilen – Beraten geschult.  

Technik
Die Technikstation dient als Grundlage für alle geforderten Ausbildungsinhalte bzw. Teilbereiche in der Motorik. Daher nimmt die Technikausbildung einem sehr hohen Stellenwert in diesem Lehrgang ein. 

Eine optimale Kurvenqualität erfordert eine ständige Gleichgewichts- und Belastungsregulation. Somit müssen die regulativen Bewegungen vertieft werden, um sie ständig an die vorherrschenden Situationen anzupassenDie Nutzung der Hauptbewegungen wird trainiert. Die Einführung der Bewegungsvariablen, eine einfache Darstellung durch die Kurvenuhrwerden angewandt, um die Merkmale für optimales Kurven in der jeweiligen Situation zu erfüllen.  

Die unterschiedlichen Situationen und Aufgabenstellungen orientieren sich an den unterschiedlichen Technikprüfungen. 

Freie Abfahrt
Einführung und Training der Freien Abfahrt als neue Prüfungsform.  

Die fahrtechnische Ausbildung für sportliches Skifahren in anspruchsvollem Gelände hat das Ziel, eine Verbesserung und Stabilisierung des eigenen Fahrkönnens in verschiedenen Gelände- und Schneesituationen zu erreichenGefordert wird eine situative Anwendung der regulativen Bewegungen und der Hauptbewegungen, um die skitechnischen Merkmale zu erfüllen. Weiterhin wird eine aktive, sportlich kontrollierte Fahrweise mit Sicherheitsreserven auf präparierten Pisten verlangt. 

Methodik

Der Level 2 Skilehrer soll seinen Unterricht strukturiert und variabel gestalten können, um in der Lernebene blau und rot in unterschiedlichen Situationen handlungsfähig zu sein. 

Abwechslungsreicher und erlebnisreicher Skiunterricht
Im Lehrgang lernen die angehenden Level 2 Skilehrer die Aufgabentypen gezielt im Unterricht einzusetzen und die Aufgaben sinnvoll zu variieren (20+), um den Unterricht abwechslungsreich und erlebnisreich zu gestalten. 

 AOV+Q – Aufgabenstellen – Organisieren – Vermitteln + Unterrichtsqualität
Die Skilehrer lernen die bereits erarbeitete AOV-Struktur im Unterricht präzise anzuwenden. Aufgaben werden dem Niveau der Schüler entsprechend gestellt, unter der Berücksichtig der methodischen Grundsätze. Die Organisation muss passend zu den Aufgaben, Aufgabentypen gewählt werden. Kurze und präzise Ansagen erleichtern die Erklärung, das Nutzen der Fachterminologie wird in dem Lehrgang geschult.

Kurzlehrversuche
Gefordert wird ein strukturiertes und abwechslungsreiches Unterrichten in den Lernebenen Blau & Rot. Wichtig ist die Berücksichtigung der methodischen Grundsätze und das Niveau der Schüler. Gemäß dem Schaumodell Erlernen, trainieren & anwenden in Lehrversuchen. 

BBB – Beobachten – Beurteilen – Beraten
Der Fokus in diesem Lehrgang liegt auf der Bewegungsanalyse (Beobachten & Beurteilen). Die Beobachtungsstruktur und die Beurteilungsstruktur werden erarbeitet und angewendet. Die Analysefähigkeit soll dadurch bei den Skilehrern entwickelt werden, um individuell auf die Kunden in den Skischulen einzugehen. 

Theorie:

Theorie I – Eröffnungsabend
Vortrag I: Organisation des Lehrgangs
Vortrag II: Motorik

Theorie II – Theorieabend
Vortrag III: Methodik + Vergabe Kurzlehrversuche
Vortrag IV: Beobachten – Beurteilen – Beobachten

Material

  • Körperlanger Allmountain- oder RS-Ski (Radius 15-21m, Taillenbreite 70-88mm)  
  • Verwendung eines SL-Carvers ist nicht empfehlenswert!  
  • Helm  
  • Optional Rückenprotektor
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Lehrgangsplan für Ausbildung Teil 2 und Prüfung

AUSBILDUNG II UND PRÜFUNG

Tage Inhalt
EA Anreise und Lehrgangseröffung
Vortrag V: Orga + Ablauf Prüfung
Vergabe Themen Trainingslehrprobe
Prüfung I: Theorieklausur
0,5 BBB III – Beobachten – Beurteilen – Beraten
Die Beurteilungsstruktur anwenden. Beratungsstruktur erarbeiten. Persönliches Fahrkönnen verbessern mit gegenseitiger Korrektur.
0,5 Methodik IV – Unterrichtsstruktur (Workshop)
Unterricht strukturiert planen: Start – Weg – Ziel, Lernzielorientiertes Vorgehen in den einzelnen Lernebenen Blau & Rot.
0,5 Methodik V – vorbereitete Kurzlehrversuche
Musterunterricht des Ausbilders. Lehrversuche in den Lernebenen Blau und Rot mit individuellem Feedback.
0,5 Methodik VI – vorbereitete Kurzlehrversuche
Strukturiert unterrichten in den Lernebenen Blau & Rot unter der Berücksichtigung der methodischen Grundsätze und das Niveau der Schüler. Gemäß dem Schaumodell Erlernen, trainieren & anwenden in Lehrversuchen.
0,5 Motorik IV – persönliches Fahrkönnen
Training des persönlichen Fahrkönnens, anhand möglicher Prüfungsaufgaben.
0,5 Motorik V – Freie Abfahrt
Training der Freien Abfahrt. Fahrtaktische Ausbildung für sportliches Skifahren in anspruchsvollem Gelände.
1 Prüfung II: Technik
Prüfung III: Freie Abfahrt
Prüfung IV: Kurzlehrversuch
Morgens Vorbesprechung und Briefing
Nachmittags Nachbesprechung
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Skilehrer Level 2 Ausbildung Teil 2 und Prüfung:

Ziel ist es in den drei Ausbildungstagen bei den Teilnehmern die variable Handlungsfähigkeit der in der Lernebene Blau und Rot zu vertiefen. Des Weiteren werden die Skilehrer auf alle Anforderungen der zweitägigen Prüfung Skilehrer Level 2 vorbereitet. Die bereits erworbenen motorischen, methodischen und theoretischen Kenntnisse werden vertieft und trainiert.

In der Motorik der Ausbildung werden die Hauptbewegungen gezielt an die jeweilige Situation angepasst, in dem die Bewegungsvariablen variiert werden. Dadurch können die Merkmale für optimales Kurvenfahren vertieft und die Variabilität gesteigert werden. In der Methodik liegt der Schwerpunkt auf die Kompetenzbereiche: Planung des Unterrichts, Unterricht strukturieren und anwenden der Aufgabentypen & Aufgabenvariation. Strukturiertes Vorgehen in den einzelnen Lernzielen und ein variabler, erlebnisreicher Unterricht ist das Ziel. Die Bewegungsanalyse im Schema Beobachten – Beurteilen – Beraten wird präzisiert. Dabei wird auf verschiedene Unterrichtssituationen eingegangen.

Motorik – Technik & Freie Abfahrt

Technik
Eine optimale Kurvenqualität erfordert eine ständige Gleichgewichts- und Belastungsregulation. Somit müssen die regulativen Bewegungen trainiert werden, um die Variabilität zu steigern. Die Nutzung der Hauptbewegungen wird gezielt and die jeweilige Situation angepasst. Dadurch können die Merkmale für optimales Kurvenfahren vertieft werden.

Die unterschiedlichen Situationen und Aufgabenstellungen orientieren sich an den unterschiedlichen Technikprüfungen.

Freie Abfahrt
Training der Freien Abfahrt. Die Verbesserung und Stabilisierung des eigenen Fahrkönnens in verschiedenen Gelände- und Schneesituationen werden genauso trainiert, wie die Fahrtaktik. In diesem Lehrgang steht die Fahrtaktik mehr im Fokus. Wie teile ich mir den Hang ein? Wo mache ich welche Kurven? Welche Hauptbewegungen nutze ich?

Gefordert wird eine situative Anwendung der regulativen Bewegungen und er Hauptbewegungen, um die skitechnischen Merkmale zu erfüllen. Weiterhin wird eine aktive, sportlich kontrollierte Fahrweise mit Sicherheitsreserven auf präparierten Pisten verlangt.

Methodik

Der Level 2 Skilehrer soll seinen Unterricht strukturiert und variabel gestalten können, um in der Lernebene blau und rot in unterschiedlichen Situationen handlungsfähig zu sein. 

Unterrichtsstruktur – Start – Weg – Ziel
Die Skilehrer lernen den Unterricht strukturiert nach dem Schema: Start – Weg – Ziel zu planenEin Lernzielorientiertes Vorgehen in den einzelnen Lernebenen Blau & Rot wird gefordert. Der Einleitungssatz, das Intro wird trainiert, um einen Roten Faden zu erzeugen. Die Aufgaben müssen nach den methodischen Grundsätzen strukturiert werden. 

Kurzlehrversuche
Gefordert wird ein strukturiertes und abwechslungsreiches Unterrichten in den Lernebenen Blau & Rot. Wichtig ist die Berücksichtigung der methodischen Grundsätze und das Niveau der Schüler. Gemäß dem Schaumodell Erlernen, trainieren & anwenden in Lehrversuchen. 

BBB – Beobachten – Beurteilen – Beraten
Der Fokus in diesem Lehrgang liegt auf der Bewegungsanalyse (Beobachten & Beurteilen). Die Beobachtungsstruktur und die Beurteilungsstruktur werden angewendet. Die Analysefähigkeit wird bei den Skilehrern vertieft. Die Beratungsstruktur wird erarbeitet. 

Theorie
Eröffnungsabend: Vortrag V: Organisation & Ablauf des Lehrgangs und der Prüfung 
Theorieprüfung 

Prüfung

Die Prüfung beinhaltet zwei Technikfahrten, eine Freie Abfahrt und eine vorbereitete Lehrprobe. 

Theorie: 40 Fragen aus Fragen- / Antworten Katalog mit 122 Fragen aus Motorik und Methodik.

Methodik: 
1 Vorbereitete Lehrprobe in der Lernebene blau und rot mit ca. 15 Minuten (Gelände wird vom Ausbilder vorgegeben)

Motorik:
Technik 2 Technikfahrten – keinen vorgegebenen Aufgabenpool
Freie Abfahrt sportliches, kontrolliertes Tempo auf einer anspruchsvollen Piste 

Material
Körperlanger Allmountain- oder RS-Ski (Radius 15-21m, Taillenbreite 70-88mm)
Verwendung eines SL-Carvers ist nicht empfehlenswert! 
Helm
Optional Rückenprotektor 

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Skilehrer Level 2 - Fragen- und Antwortenkatalog

40 Multipe Choice Fragen (20 Motorik & 20 Methodik) aus dem unten abgebildeten Katalog werden gestellt.
Bis max. 6 Fehler ist bestanden. Bitte beachtet, dass sich die Reihenfolge der Antwortmöglichkeiten in der Prüfung verändern kann.

Motorik:

Frage 1: 
Es gibt eine aktionale und eine räumliche Unterteilung einer Kurvenbahn. Wie lautet die räumliche Unterteilung einer Kurvenbahn?
 Kurveneinleitung – Schwungfahrt
 Schwungeinfahrt – Kurvenwechsel
 Radiuswechsel – Kurvensteuerung
 Kurveneinfahrt – Kurvenausfahrt 

Frage 2:
Es gibt zwei unterschiedliche Unterteilungen einer Kurvenbahn: Die räumliche und die aktionale Unterteilung. Wie lauten diese?
 Schwungeinleitung – Kurvenausleitung
 Kurveneinfahrt – Radiuswechsel
 Kurvenwechsel – Kurvensteuerung
x  Kurveneinfahrt – Kurvenausfahrt 

Frage 3:
Kurvenwinkel, Kurvenradius und Kurvenfrequenz. Welche Aussagen sind richtig?
0  ist der Kurvenwinkel groß, dann ist der Kurvenradius klein
x  bei kleinen Kurvenwinkeln, kann der Kurvenradius groß und die Frequenz hoch sein
0  wenn die Kurvenfrequenz hoch ist, dann ist auch der Kurvenradius und -winkel sehr groß
x  Ski bleiben beim Kurvenfahren nahe der Falllinieheißt, der Kurvenradius ist eher groß 

Frage 4:
Welche Wechselbewegungen werden unter anderem im Kurvenwechsel ausgeführt?
 Belastungswechsel und Kurvenlagewechsel
 Erhöhung des Kantwinkels
 Erhöhung  der Außenskibelastung und Oberkörperausgleich
0  Doppelstockeinsatz 

Frage 5:
Welche Wechselbewegungen werden unter anderem im Kurvenwechsel ausgeführt?
 ständige Bewegungsbereitschaft 
 Erhöhung des Kantwinkels
 Erhöhung des Kantwinkels, Außenskibelastung und Oberkörperausgleich
 Kantwechsel und Schrittwechsel 

Frage 6:
Welche Bewegungen werden unter anderem in der Kurvensteuerung ausgeführt?
0  Belastungswechsel und Kurvenlagewechsel
x  Ausgleich der Kurvenlage
 Kantwechsel und Schrittwechsel
 Erhöhung des Kantwinkels 

Frage 7:
Welche Bewegungen haben in der Regel die größte Bedeutung für die Stabilität im gesamten Kurvenverlauf?
 Belastung und Kurvenlagewechsel
0  Oberkörper nicht verdrehen
 Vor-Rück- und Innen-Außenregulation
0  Druckverteilung auf der Kante 

Frage 8:
Merkmale für optimales Kurvenfahren werden wie folgt unterteilt:
 Grundmerkmale für Kurvenverlauf, Kurveneinfahrt, Schwungausfahrt
 Merkmale für die Schwungbahn, Kurveneinleitung, Kurvensteuerung
 Merkmale für den gesamten Kurvenverlauf, für den Kurvenwechsel, für die Kurvensteuerung
 Grundmerkmale für Kurven, für den Kurvenwechsel, für die Kurvenausfahrt 

Frage 9:
Welche Belastungsverteilung ist im Kurvenverlauf in der Regel am stabilsten?
 eine Belastung durch Abstützen auf den kurveninneren Stock ist zu empfehlen
 in der Regel ist eine gleichmäßige Belastung der Ski am stabilsten
 eine Belastungsverteilung, bei der die Führungsdominanz des Außenskis gewährleistet ist
0  volle Belastung auf den Außenski  

Frage 10:
Welche Arten der Belastungsregulation sind während der Kurvenfahrt sinnvoll?
 Innen- und Außenregulation
 Zehenbelastung
 Vor- und Rückregulation
0  Fersenbelastung bei der Kurvensteuerung 

Frage 11:
Wie lautet die DSLV-Technikstruktur:
 Start – Kurven – Ziel
 B-B-B
 A-O-V
 Situation – Bewegungen  Ziel 

Frage 12:
Welche situationsbestimmende Faktoren werden im DSLV-Lehrplan unter anderen genannt? 
 Gelände, Schnee
 Spur, Tempo
 Ausrüstung
 Halteplätze, Treffpunkte 

Frage 13:
Welche situationsbestimmende Faktoren werden im DSLV-Lehrplan unter anderen genannt? 
 Skifahrer (Können, Kondition, Motivation)
 Wetter
 Organisation
 Pistenplan 

Frage 14:
Welche situationsbestimmende Faktoren werden im DSLV-Lehrplan unter anderen genannt? 
 Skifahrer, Gelände, Schnee, Spur
 Tempo, Wetter, Ausrüstung, Organisation
0  Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Busverbindung
 Parkplatz, Liftanlagen 

Frage 15:
Bewegungen für eine zielführende Ski-Technik werden wie folgt unterteilt:
 regulative Bewegungen, Hauptbewegungen, Bewegungsvariable
 Kanten, Drehen, Belasten, Gleiten
 Grundmerkmale, Druckaufbau, Druck nutzen, Druck abbauen
 Druckregulation, Druckaufbau, Druck erhöhen und nutzen  

Frage 16:
Welche Ziele sind für kontrolliertes Kurvenfahren unabdingbar?
0  Hindernisse finden und umgehen
 Geländeübergänge nutzen
 Kontrolle der Geschwindigkeit und Kontrolle der Richtung
 Ausrüstung optimal pflegen und präparieren 

Frage 17:
Welche Druck bzw. Belastungsempfindungen sollten idealerweise im gesamten Kurvenverlauf gespürt werden?
0  Tempokontrolle, Richtungskontrolle, Orientierungskontrolle
 Druck aufbauen, erhöhen und nutzen – Druck regulieren
 permanente Gleichgewichtsregulation mit und ohne Muskelspannung
 ständig auf Sicherheit achten und Abstand zum Pistenrand regulieren 

Frage 18:
Kurvenfahren über die Falllinie wird durch Hauptbewegungen realisiert. Welche Hauptbewegungen werden im DSLV-Lehrplan beschrieben?
 Kantbewegungen
 Steuer– und Gleitbewegungen
0  Körperschwerpunktabsenkungen
 Drehbewegungen 

Frage 19: 
Welche Frage stellt sich vorrangig, um eine sichere und situationsangepasste Richtungsänderung auszuführen?
0  Wie hoch wird das Tempo und wie groß wird die Kurvenlage?
x  Welche Hauptbewegungen sollen mit welchen Bewegungsvariablen passend zur Situation vernetzt werden?
0  Was für eine Schneebeschaffenheit liegt vor?
0  Ist die Ski- und Schuhausrüstung passend gewählt?  

Frage 20:
Hauptbewegungen werdemit Bewegungsvariablen der jeweiligen Situation angepasst. Welche Bewegungsvariable werden im DSLV-Lehrplan beschrieben?
0  Tempo, Umfang, Reibung, Dynamik
0  Timing, Umfang, Richtung, Dominanz
x  Timing, Richtung, Umfang
0  Timing, Radius, Umfang 

Frage 21:
Kantbewegungen sind Bewegungen
0  gegen die Skilängsachse
0  entlang der Körperquerachse
x  um die Skilängsachse
0  um die Körperlängsachse  

Frage 22:
Welche im DSLV-Lehrplan beschriebene Kantbewegungen können unter anderen ausgeführt werden?
x  Fußkippen
x  Kniekippen
0  Knie und Hüfte zur Kurvenmitte verdrehen
x  Hüftkippen bzw. Hüfte/Becken zur Kurvenmitte absenken 

Frage 23: 
Regulative Bewegungen ermöglichen Gleichgewichtsregulation und Belastungs- und Druckregulation. Wie werden regulative Bewegungen vorrangig realisiert
x  durch Körperschwerpunkt-(KSP-)Verlagerungen 
x  durch Einnehmen und Ändern von Lagen und Stellung (Positionen)
x  durch Ausgleichsbewegungen
0  durch Tempo und Richtung 

Frage 24:
In welche Richtungen kann der „Körperschwerpunkt (KSP)“ unter anderen verlagert werden? 
x  nach oben, unten, vorne, hinten
x  nach links, rechts, innen, außen
x  seitlich über den  Außenski
x  in die Mitte der Auflagefläche 

Frage 25:
Drehbewegungen sind Bewegungen 
0  um und gegen die Skiachsen
x  um die Körperlängsachse und um die Beinlängsachsen
0  entlang der Körpertiefenachse
0  um und entlang der Körperquerachse 

Frage 26: 
Welche Drehbewegungen können unter anderen ausgeführt werden? 
x  Beinedrehen
x  Ganzkörperdrehen
x  Gegendrehen
x  Vorausdrehen 

Frage 27:
Bewegungsvariable optimieren die Ausführung aller Bewegungen für die jeweilige Situation. Wie kann „Timing“ unter anderen angepasst werden? 
0  schnell, wenig, viel, zurück 
x  früh, spät und von einem Startpunkt bis zu einem Endpunkt
0  innen, außen, links, rechts
0  vor, zurück 

Frage 28:
Bewegungsvariable optimieren die Ausführung aller Bewegungen für die jeweilige Situation. Wie kann „Umfang“ unter anderen angepasst werden? 
x  wenig, viel
0  früh, spät und von-bis
0  innen, außen, links, rechts
0  vor, zurück 

Frage 29:
Bewegungsvariable optimieren die Ausführung aller Bewegungen für die jeweilige Situation. Wie kann „Richtung“ unter anderen angepasst werden?
0  wenig, viel
0  früh, spät
x  vor, zurück, oben, unten, innen, außen, links, rechts
0  verzögernd, beschleunigend 

Frage 30:
Bewegungsvariable optimieren die Ausführung aller Bewegungen für die jeweilige Situation. Wie kann hohe Bewegungsgeschwindigkeit bzw. Dynamik entstehen? 
0  durch genaue Richtung und wenig Umfang
0  durch exaktes Timing und Richtung
0  ausschließlich durch Umfang 
x  durch Timing (z.B.: wenig Zeit) und hohen Umfang 

Frage 31:
Wie lautet das Merkmal für optimales Kurvenfahren für den gesamten Kurvenverlauf?
0  Bewegungsharmonie mit Belastung 
0  Druck erzeugt Gegendruck
x  Bewegungsfluss und Bewegungsbereitschaft 
0  die gesamte Kurvenbahn wird harmonisch und ökonomisch gesteuert 

Frage 32:
Wie lautet das Merkmal für optimales Kurvenfahren für den Kurvenwechsel?
0  der Körperschwerpunkt wird nach außen auf die neue Kante gelegt
x  der Körperschwerpunkt wird nach vorne und in die neue Kurvenrichtung verlagert
0  der Körperschwerpunkt wird in Richtung neue Kurvenbahn bewegt
0  der Körperschwerpunkt wird nach vorne auf die Körperaußenseite verlagert 

Frage 33:
Wie lautet das Merkmal für optimales Kurvenfahren für die Kurvensteuerung?
0  das Kanten wird angepasst und der Oberkörper bleibt stabil
0  Kantwinkel stabilHüfte agil
0  das Kanten wird verstärkt und der Rumpf bleibt talorientiert
x  der Kantwinkel wird erhöht und die Kurvenlage angepasst 

Frage 34:
Merkmal für optimales Kurvenfahren für den gesamten Kurvenverlauf. Was bedeutet „ständige Bewegungsbereitschaft“?
x  Regulation ist in alle Richtungen möglich
x  keine Endpositionen
x  keine statischen Positionen
x  keine Bewegungsplateaus 

Frage 35:
Merkmal für optimales Kurvenfahren für den gesamten Kurvenverlauf. Wie realisiert man unter anderen  „Bewegungsfluss“?
x  durch rhythmisches Bewegen
x  durch harmonisches Bewegen
x  durch ständig angepasstes Bewegen
x  durch vorausschauendes Fahren und Antizipation   

Frage 36:
Merkmal für optimales Kurvenfahren für den gesamten Kurvenverlauf. Was entsteht durch  „Bewegungsfluss“?
x  Ökonomie und Präzision
0  schnelle Kurvenfahrt
0  labiles und instabiles Gleichgewicht
0  Endpositionen 

Frage 37:
Was bedeutet während des Kurvenwechsels „mittige Belastung sicherstellen?
x  Ausgleich der Flach-Steil-Situation bei der Kurveneinfahrt durch Vorregulation
0  permanent beidbeinige Belastung
0  statische Fahrweise
x  Rücklage vermeiden 

Frage 38:
Merkmal für optimales Kurvenfahren für die Kurvensteuerung. Was trägt bei sportlicher Fahrweise mit großen Kantwinkeln unter anderen zur zusätzlichen Stabilität bei?
x  Außenskidominanz
x  Oberkörperausgleich
0  Innenlage
0  ständig gleichmäßiges Belasten der Ski 

Frage 39:
Effizienter Druckaufbau im Kurvenverlauf wird idealerweise durch die Kombination der folgenden Bewegungen realisiert: 
0  Drehbewegungen und Körperverlagerungen
0  Körperschwerpunktverlagerungen und Drehbewegungen
x  Belastungs– und Druckregulation, Kant- und/oder Drehbewegungen 
0  Kantbewegungen und Drehbewegungen 

Frage 40:
„Mobilität auf Stabilität“. Die wichtigste Grundlage für Stabilität ist/sind
0  die Merkmale für optimales Kurvenfahren
x  Gleichgewichtsregulation und Belastungs– und Druckregulation
0  Tempokontrolle und Richtungskontrolle
0  das Gewicht nutzen 

Frage 41: 
„Mobilität auf Stabilität“. Stabilität ist gegeben, wenn …
0  mindestens fünf von neun Gleichgewichtsfaktoren eingehalten werden
 sich der Körperschwerpunkt über der Sturzfläche befindet
x  die Wirkungslinie der resultierenden aller Kräfte durch die Unterstützungsfläche geht und ein Kräftegleichgewicht besteht
0  sich stabiles und labiles Gleichgewicht gegenseitig aufheben 

Frage 42:
„Mobilität auf Stabilität“. Unterstützungsfläche bzw. Stützfläche ist …
0  die stabile Skifläche
x  die durch die Ski aufgespannte Fläche
0  die durch seitliche Begrenzungen aufgespannte Pistenfläche, die den Skifahrer unterstützt
0  bei der Pflugstellung ein Rechteck 

Frage 43:
„Mobilität auf Stabilität“. Grundprinzipien für Stabilität sind unter andern:
x  je näher die Wirkungslinie der resultierenden Kräfte am Zentrum der Unterstützungsfläche ist, desto stabiler ist das System
x  je größer die Unterstützungsfläche, desto stabiler
x  je tiefer der Schwerpunkt, desto stabiler
0  je steiler die Piste, desto stabiler 

Frage 44:
„Mobilität auf Stabilität“. Welche Körperteile empfehlen sich beim optimalen Kurvenfahren als sogenannte Fixpunkte?
0  Knie und Hüfte
0  Sprunggelenke und Knie
x  Rumpf und Arme
0  Beine und Hüfte  

Frage 45: 
„Mobilität auf Stabilität“. Wie könnte eine Faustregel für optimales Kurvenfahren  nach der DSLV-Fahrphilosophie lauten?
 Rumpf passiv, Knie aktiv
0  „Beine drehen, Oberkörper nicht
x  Oberkörper stabil, Beine agil
0  Skifahren ist „Kniefahren“ 

Frage 46:
Ist beim Kurvenfahren die Wirkungslinie der resultierenden Kraft außerhalb der Unterstützungsfläche, bedeutet dies: 
0  nur der Außenski ist belastet
0  nur der Innenski ist belastet
x  der/die Fahrer/-in ist nicht stabil = Sturzgefahr
0  das labile Gleichgewicht überlagert das stabile Gleichgewicht 

Frage 47:
Trifft beim Kurvenfahren die Wirkungslinie der resultierenden Kraft den Außenski, bedeutet dies:
x  optimaler Spielraum, bzw. optimale Unterstützungsfläche nach innen
0  kein Druck auf Außenski
 Außenski hat Führungsdominanz 
0  keine Stabilität 

Frage 48:
Trifft beim Kurvenfahren die Wirkungslinie der resultierenden Kraft den Innenski, bedeutet dies:
x  kein Spielraum, bzw. keinUnterstützungsfläche nach innen
x  Druck auf Innenski
x  Sturzgefahr nach innen
x  Außenski hat keine Führungsdominanz 

Frage 49:
Trifft beim Kurvenfahren die Wirkungslinie der resultierenden Kraft die Unterstützungsfläche genau im Mittelpunkt, bedeutet dies:
0  beide Ski werden kaum belastet 
x  relativ gleichmäßige Belastungs- und Druckverteilung
0  Führungsdominanz liegt eindeutig auf dem Innenski
0  Führungsdominanz liegt voll umfänglich auf dem Außenski 

Frage 50:
Welche Skikategorien haben den breitesten Anwendungsbereich auf roten und schwarzen Pisten? 
0  SL-CarverLänge 155 bis 165 cm
0  Freeride-Ski, über 90 mm Mittelbreite
x  sportliche Allmountain-Ski  oder Race-Carverin etwa körperlang  
0  Twintip-Freestyle-Ski, Radius ca. 30 m 

Frage 51:
Die DSLV-Fahrphilosophie beinhaltet hauptsächlich folgende Aspekte:
0  sportlich kontrolliertes Tempo
0  stark ausgesteuerte Kurven bzw. hoher Kurvenwinkel
x  optimale Steuerqualität, zweckmäßige und ökonomische Fahrweise  
0  Verwendung des Stockeinsatzes 

Frage 52:
Die DSLV-Fahrphilosophie beinhaltet hauptsächlich folgende Aspekte:
0  mittleres bis sportliches Tempo
0  geschnittene Kurvenqualität
x  sportlich elegantes, von Leichtigkeit geprägtes Erscheinungsbild
0  Beherrschung von schwarzen Pisten 

Frage 53:
Optimales Kurvenfahren: Dominanz einer Bewegung bedeutet unter anderen:
x  die jeweilige Bewegung wird mit einem größerem Umfang als andere Bewegungen ausgeführt
x  die jeweilige Bewegung wird länger ausgeführt, als andere Bewegungen  
0  die jeweilige Bewegung ist kaum zu erkennen
0  die jeweilige Bewegung hat keine Auswirkung auf die Kurvenqualität 

Frage 54:
Optimales Kurvenfahren: Dominanz einer Bewegung bedeutet unter anderen:
x  die jeweilige Bewegung hat die größte Auswirkung auf die Kurvenqualität
0  die jeweilige Bewegung ist der Stockeinsatz  
0  die jeweilige Bewegung ist den anderen Bewegungen untergeordnet 
0  Kanten ist wichtiger als Drehen 

Frage 55:
Optimales Kurvenfahren: Um die Dominanz von Bewegungen festzustellen, muss der Skilehrer folgende Abwägungen treffen:
x  Welche Bewegungen des DSLV-Bewegungsmodells werden ausgeführt?
x  Welche Bewegungen bzw. Teilbewegungen haben den größten Umfang?  
x  Welche Bewegungen bzw. Teilbewegungen werden wann und wie lange ausgeführt?  
x  Welche Auswirkung haben die jeweiligen Bewegungen auf die Kurvenqualität? 

Frage 56:
Gleichgewichtsregulation bedeutet:
x  resultierende Kräfte treffen möglichst die Mitte der Unterstützungsfläche
0  ermöglicht Richtungsänderungen über die Falllinie
x  soll Stabilität gewährleisten   
x  Steuereigenschaften der Ski werden nicht zur Gänze ausgenutzt 

Frage 57:
Belastungs- und Druckregulation bedeutet:
x  resultierende Kräfte werden bewusst zur Optimierung des Kurvenfahrens verwendet
x  Steuereigenschaften der Ski (z.B.: Flex, Radius) können voll ausgenutzt werden
0  Kurvenfahren wirkt dadurch eher statisch
0  Steuereigenschaften der Ski bleiben ungenutzt 

Frage 58:
Kantbewegung bedeutet:
x  Auflagefläche der Ski wird dadurch größer oder kleiner
0  Steuereigenschafen der Ski bleiben ungenutzt
x  ist eine der Hauptbewegungen für optimales Kurvenfahren
x  ermöglicht Richtungsänderungen über die Falllinie 

Frage 59:
Drehbewegung bedeutet:
x  Bremswirkung der Ski wird größer oder kleiner
0  Steuereigenschafen der Ski bleiben ungenutzt
x  ist eine der Hauptbewegungen für optimales Kurvenfahren
x  ermöglicht Richtungsänderungen über die Falllinie 

Frage 60:
„Hauptbewegung“ bedeutet unter anderen:
0  bei Ausführung heben sich Druck und Belastung auf 
x  sind Dreh- und Kantbewegungen
x  bewirken zusätzliche Belastungs- und Druckveränderungen
x  ermöglichen Richtungsänderungen über die Falllinie
 

 

Methodik

Frage 1:
Motivierung“ – Motive sind die Motoren des menschlichen HandelsDie im DSLV-Lehrplan genannten Motive sind unter anderen:
x  Bewegung, Gesundheit
0  Mittagspause 
x  Naturerlebnis, Freiheit
x  Spielerlebnis  

Frage 2: 
„Motivierung“ – Motive sind die Motoren des menschlichen Handels. Die im DSLV-Lehrplan genannten Motive sind unter anderen:
x  LeistungÄsthetik
0  Fahrt ins Skigebiet 
x  Geselligkeit
x  Führung, Macht 

Frage 3: 
Guter Schneesportunterricht“ – bedeutet unter anderen:
0  vom schweren zum schnellen Lernen
x  lernwirksames und nachhaltiges Lernen
x  erlebnisreiches Lernen
0  nur Spaß und Unterhaltung stehen an erster Stelle 

Frage 3: 
Guter Schneesportunterricht“ – Voraussetzungen dafür sind:
x  begründete methodische Maßnahmen
x  sinnvolle und sichere Organisation
x  positive Lehrer-Schüler-Interaktion
0  lustige Skilehrer 

Frage 4: 
„Lernmethodik“ – Methodik bedeutet 
x  planmäßiges Vorgehen in einem Lernprozess
x  nachvollziehbarer, sinnvoller Weg zu einem Lernziel
x  das „Wie?“ eine Technik vermittelt werden soll
0  das „Was?“ an Inhalten vermittelt werden soll 

Frage 5: 
Allgemeine methodische Grundsätze“ sind unter anderen
x  vom Wesentlichen zum Unwesentlichen
0  vom Feinen ins Grobe
x  von Einfach- zu Mehrfachanforderungen
0  vom Breiten zum Schmalen 

Frage 6: 
Allgemeine „methodische Grundsätze“ sind untern anderen
0  bei Level 2 von Ebene Grün bis Rot
x  vom Bekannten zum Unbekannten
0  von Lernziel zu Teillernziel
x  vom Leichten zum Schweren 

Frage 7:
Guter Schneesportunterricht“ lässt sich in seiner Durchführung auf folgende Schwerpunkte reduzieren:
0  BABS: Beobachten, Anwenden, Beraten und soziale Kompetenz
0  SBZ: SituationBewegungen-Ziel
x  AOV+Q: Aufgaben stellen, Organisieren, Vermitteln und Unterrichtsqualität
0  SBZSituation-Bewegungen-Ziel 

Frage 8: 
Spezifische „methodische Grundsätze“ des Skiunterrichts sind untern anderen
x  von kleinen zu großen Richtungsänderungen
x  von flachem zu steilem Gelände
x  von gedrifteter zu geschnittener Kurvenqualität
0  von kleinem zu großem Skiradius 

Frage 9: 
Spezifische „methodische Grundsätze“ des Skiunterrichts sind untern anderen
x  von geringer zu hoher Geschwindigkeit
x  von präpariertem zu unpräpariertem Gelände
x  von griffiger zu eisiger Piste
0  von Förderband zu Sessellift 

Frage 10:
Beim Stellen von Aufgaben ist folgendes zu berücksichtigen:
0  Aufgaben grundsätzlich ganz einfach, als schwerer anlegen
x  Aufgaben sollen neue Herausforderungen schaffen
x  Aufgabenniveau soll dem Lernniveau der Schüler entsprechen
x  das Nutzen verschiedener Aufgabentypen schafft Abwechslung 

Frage 11:
Beim Stellen von Aufgaben ist folgendes zu berücksichtigen:
x  Aufgaben sollen abwechslungsreich und vielfältig sein
x  für den Lernenden sollen Aufgaben eine Herausforderung darstellen
x  Aufgaben sollen nicht über-, aber auch nicht unterfordern
x  Angst und/oder Schmerz blockiert Lernen 

Frage 12:
Welche übergeordneten Variationsmöglichkeiten einer Aufgabe sind unter anderem möglich?
x  Hauptbewegungen und Bewegungsvariable
x  Spur, Tempo, Richtung 
0  Kursbeginn und Treffpunkt
0  Skilehrer und Gruppengröße 

Frage 13:
Welche übergeordneten Variationsmöglichkeiten einer Aufgabe sind unter anderen möglich?
x  Ausrüstung, Gelände, Schneebeschaffenheit
x  Organisation 
0  Pause und Verpflegung
0  Kurseinteilung in Einzelschüler und Kleingruppen 

Frage 14:
Welche Möglichkeiten gibt es, eine Aufgabe anhand der Bewegungsvariablen zu variieren?
x  Timing
x  Umfang
0  Fahrgeschwindigkeit 
x  Richtung 

Frage 15:
Welche Möglichkeiten gibt es, unter anderen, eine Aufgabe anhand der „Hauptbewegungen“ zu variieren?
x  Kantbewegungen: Fuß- oder Kniekippen
0  Körperschwerpunktverlagerungen: Vor- oder Rücklage
0  Ausgleichsbewegungen: Oberkörperausgleich talwärts oder Oberkörperausgleich seitlich
x  Drehbewegungen: Beine- oder Ganzkörperdrehen 

Frage 16:
Welche Möglichkeiten gibt es, unter anderen, eine Aufgabe anhand der „Hauptbewegungen“ zu variieren?
0  Belastungsregulation: Innen- oder Außenlage
0  Gleichgewicht: Mittellage und Mittelstellung
x  Kantbewegungen: Hüft- oder Ganzkörperkippen
x  Drehbewegungen: Ganzkörper- oder Gegendrehen 

Frage 17:
Welche Möglichkeiten gibt es, eine Aufgabe anhand der „Organisation“ zu variieren?
x  Schüler: alleine, zu zweit, zu dritt, , nebeneinander, hintereinander, …
x  Hilfsmittel: Markierungen (Hüte, Pilze, Stangen), Akustik, … 
0  Spuranlage und Frequenz
0  Tempo: langsam bis sportlich 

Frage 19:
„deduktive Methode“ – deduktives Vorgehen bedeutet unter anderen:
x  strukturierter Lernweg wird vom Lehrer vorgegeben
x  Lehrer greift korrigierend in die Erwerbs- und Übungsphase ein 
0  selbständiges Lösen der Aufgabe durch die Schüler
0  Lehrer begleitet nur beratend den Unterricht 

Frage 20:
„induktive Methode“ – induktives Vorgehen bedeutet:
x  Schüler versuchen Aufgabe selbstständig durch ausprobieren zu lösen
x  Lehrer begleitet beratend den Unterricht und gewährleistet Sicherheit
x  Lehrer stellt abschließend die beste bzw. richte Lösung dar, welche dann trainiert wird
0  Aufgabe muss dem Sollwert entsprechen 

Frage 21:
„Teillernmethode“ bedeutet:
x  Zielbewegung wird in Einzelbewegungen zergliedert und dadurch erleichtert
0  von Einfach- zu Mehrfachanforderungen
0  Schüler fügt selbstständig Einzelbewegungen zusammen = Puzzle-Prinzip
0  Zielbewegung wird nach dem Erarbeiten aufgeteilt 

Frage 22:
„Ganzheitsmethode“ bedeutet:
x  Rahmenbedingungen (passendes Gelände, Verfassung der Schüler) spielen große Rolle
0  von kleinen zu großen Bewegungen
x  Zielbewegung soll von Anfang an im „Ganzen“ ausprobiert werden
0  von geringem zu großem Umfang 

Frage 23:
Aufgaben stellen – lernzielorientiertes Vorgehen heißt:
x  ständige Orientierung am vorab definierten Lernziel („Start-Weg-Ziel“)
x  keine irritierende Vermischung von Lernzielen im „Start-Weg-Ziel“-Ablauf
0  möglichst schnelles Lernen 
0  scheinbar unnötige Bewegungen vermeiden 

Frage 24:
Aufgaben stellen – erlebnisreiches Vorgehen heißt:
x  Aufgaben abwechslungsreich stellen
x  Berücksichtigung der jeweiligen Motive (z.B.: Bewegung, Gesundheit, Wettkampf, …)
0  ausschließlich Märchen, Geschichten und Sagen erzählen
0  Aufgaben und Teillernziele sehr oft wechseln 

Frage 25:
Aufgaben stellen – Aufgaben sollten generell folgende Kriterien erfüllen:
0  schnell, ohne Umwege, leicht, direkt
0  unterhaltsam, einfach lösbar, lustig
x  lernzielorientiert, fordernd, langfristigen Erfolg sichern
0  schwer, aber am Thema orientiert, abwechselnd 

Frage 26:
Durch welche Schwerpunkte wird erfolgreiches Organisieren erreicht?
x  Sicherheit gewährleisten
x  optimale Lernsituationen schaffen
0  Pausen strikt einhalten
0  lieber blaue Pisten statt rote Pisten auswählen 

Frage 27:
Organisieren: „Sicherheit gewährleisten“ bedeutet:
x  der Lernende muss sich stets sicher fühlen
x  der Lernende muss vor objektiven Gefahren sicher sein
0  Unterforderung vor Überforderung
x  es dürfen keine Angstsituationen entstehen  

Frage 28:
Organisieren: „optimale Situationen schaffen“ bedeutet untern anderen:
x  Organisationsformen (z.B.: Umlauf, Vorfahren, Einzelübung, …) auf Schüler abstimmen
x  Gelände (Steilheit, Länge, Breite, …) auf Lernniveau auswählen
x  Schneebeschaffenheit (weich, hart, …) berücksichtigen
0  Geschwindigkeit schafft Sicherheit 

Frage 29:
Vermittlung und Unterrichtsqualität: Durch welche Schwerpunkte wird erfolgreiches Kommunizieren erreicht?
x  Echtheit und Gerechtigkeit
0  lange Geschichten und Märchen 
x  Empathie 
0  Reden und Schweigen 

Frage30:
Vermittlung und Unterrichtsqualität: „Echtheit“ bedeutet:
x  der Skilehrer ist authentisch
0  der Skilehrer schlüpft in eine Rolle
x  kein gespieltes oder aufgesetztes Verhalten
0  der Skilehrer ist immer der Chef und bestimmt 

Frage 31:
Vermittlung und Unterrichtsqualität: „Gerechtigkeit“ bedeutet:
0  undurchsichtiges Handeln
x  nachvollziehbares und transparentes Handeln
x  jeder Kursteilnehmer bekommt gleiches Maß an Aufmerksamkeit  
0  begabte Schüler müssen etwas zurückstecken 

Frage 32:
Vermittlung und Unterrichtsqualität: „Empathie“ bedeutet:
0  die Fähigkeit andere nachahmen zu können 
0  Gedankenlesen können
x  die Fähigkeit sich in die Lage der Schüler zu versetzen
0  die Teilnehmer gehen freundlich miteinander um

Frage 33:
Vermittlung und Unterrichtsqualität: „Motivieren“ bedeutet:
0  Anspornen durch laute Zurufe 
x  Erfolgserlebnisse gewährleisten
x  Motive berücksichtigen 
0  alle Kursteilnehmer müssen auch mal verlieren können 

Frage 34:
Regeln für einen „guten Unterricht“ können unter anderen sein:
0  alle Teilnehmer müssen die Selben Umläufe machen
x  die gesamte Situation berücksichtigen und nutzen
x  kurze und prägnante Anweisungen geben 
x  den Leistungsstand der Gruppe immer im Blick haben 

Frage 35:
Regeln für einen „guten Unterricht“ können unter anderen sein:
x  das Lernziel klar und deutlich bekannt geben
x  Unterricht mit Raum für eventuelle Improvisationen planen
x  Unterricht sorgfältig und sicher planen 
0  Teillernziele nicht mischen 

Frage 36:
Regeln für einen „guten Unterricht“ können unter anderen sein:
x  Aufgabenniveau und Lerntempo der Gruppe anpassen
0  Gruppenbetreuung ist wichtiger als Einzelbetreuung
x  Gruppe so platzieren, dass  sie sich auf die Informationen konzentrieren kann
x  alle mit den Skikursregeln von Beginn an vertraut machen  

Frage 37:
Schülerorientierung bedeutet unter anderen:
x  Ziele zusammen definieren und auf Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen eingehen
x  allen Schülern gleich, gerecht und mit Respekt begegnen 
0  in den Liftzeiten auch mal eine Zigarette rauchen
x  alle mit Namen ansprechen 

Frage 38:
Schülerorientierung bedeutet unter anderen:
x  echtes und angemessenes Interesse an den Belangen der Schüler zeigen
0  parallele Kursgruppen beobachten und ggf. Schüler austauschen
x  regelmäßiges und individuelles Feedback geben 
x  individuelle Leistungszustände berücksichtigen 

Frage 39:
Aktivierung – ist die Anregung zum vertieften Nachdenken und Auseinandersetzen mit dem Unterrichtsgegenstand. Das ist wie folgt möglich:
x  Schüler anregen, sich im Vorfeld einer Aufgabe die Lösung zu überlegen
x  Abgleich von Innen- und Außenansicht fördern
x  Rückmeldung über individuell erzielte Fortschritte geben 
0  aktive und passive Unterrichtsphasen müssen sich abwechseln 

Frage 40:
Aktivierung – ist die Anregung zum vertieften Nachdenken und Auseinandersetzen mit dem Unterrichtsgegenstand. Das ist wie folgt möglich:
x  adressatengerechtes Lernniveau und Lerntempo vorgeben
x  Aufgaben/Bewegungen anschaulich erklären und mehrfach demonstrieren
x  einfache Sätze für Ansagen und Erklärungen machen 
x  variable Aufgabenstellungen, Ablauf- und Sozialformen verwenden 

Frage 41:
Level 2: Lehrprobe – die Unterrichtsart „Erarbeiten“ für die Überprüfung der Unterrichtsfähigkeit ist unter andern durch folgende Schwerpunkte gekennzeichnet:
x  Lernstufen: Aneignen bis Vertiefen
x  Fertigkeitsstufen: von keiner Kenntnis, über Grobform  bis hin zur angehenden Feinform 
0  Lernzielfokus liegt auf optimaler Kurvenqualität
x  strikte Orientierung an den methodischen Grundsätzen  

Frage 42:
Level 2: Lehrprobe – die Unterrichtsart „Erarbeiten“ für die Überprüfung der Unterrichtsfähigkeit ist unter anderen durch folgende Schwerpunkte gekennzeichnet:
x  Praxis- und Fahranteil: > 60 %
0  Vermittlungsanteil: > 60 % 
x  Fokus liegt auf Lernziel bzw. auf der zu erlernenden Fertigkeit
x  überwiegend Gruppenbetreuung und Gruppenkorrekturen  

Frage 43:
DSLV-SchneesportphilosophieLernebenen und Lernziele. Welches Lernziel passt NICHT in die Lernebene Grün:
0  Ausrüstung kennen lernen
0  Bewegen in der Ebene
0  Gleiten und Bremsen im Pflug
x  erste Pflugkurven mit Belastungswechsel 

Frage 44:
DSLV-Schneesportphilosophie: Lernebenen und Lernziele. Welches Lernziel passt NICHT in die Lernebene Grün:
0  Ausrüstung kennen lernen, Bewegen in der Ebene
0  Aufsteigen im Treppen- und Grätenschritt
x  Springen auf kleiner Schanze
0  erste Pflugkurven  

Frage 45:
DSLV-Schneesportphilosophie: Lernebenen und Lernziele. Welches Lernziel passt NICHT in die Lernebene Blau:
0  Pflugkurven mit Belastungswechsel
0  rhythmische Pflugkurven
x  geradeausfahren in paralleler und stabiler Position
0  erstes Kurvenfahren in paralleler Skistellung 

Frage 46:
DSLV-Schneesportphilosophie: Lernebenen und Lernziele. Welches Lernziel passt NICHT in die Lernebene Blau:
x  Gleiten und Bremsen im Pflug
0  rhythmische Pflugkurven
0  Schrägfahren und Seitrutschen
x  paralleles Kurvenfahren mit variabler Spuranlage 

Frage 47:
DSLV-Schneesportphilosophie: Lernebenen und Lernziele. Welches Lernziel passt NICHT in die Lernebene Rot:
0  parallele Kurven mit variabler Spuranlage
0  Position stabilisieren und sichern
0  Kurvenwechsel und Kurvensteuern verbessern
X  erste Pistentricks, erstes Springen auf kleiner Schanze 

Frage 48:
DSLV-Schneesportphilosophie: Lernebenen und Lernziele. Welches Lernziel passt NICHT in die Lernebene Rot:
0  parallele Kurven mit variabler Spuranlage
0  Position stabilisieren und sichern
0  Kurvenwechsel  verbessern, mit Stockeinsatz
X  souverän sportlich fahren 

Frage 49:
Lernebene Blau, Lernziel „Pflugkurven mit Belastungswechsel“:  Welche LZ-Schwerpunkte sind zu schulen? 

0  Kantbewegungen
X  Gleichgewichtsregulation sicherstellen
X  Belastungs- und Druckregulation variieren
0  Belastung mit Drehen 

Frage 50:
Lernebene Blau, Lernziel „Rhythmische Pflugkurven“:  Warum ist Bewegungsrhythmus wichtig? 

0  um möglichst schnell fahren zu können
X  es entsteht eine ökonomische und harmonische Fahrweise
X  es erhöht sich dadurch die Präzision der Bewegungen
0  um möglichst langsam fahren zu können 

Frage 51:
Lernebene Blau, Lernziel „Schrägfahren und Seitrutschen“:  Warum ist dieses Lernziel wichtig? 

0  die gesamte Hangbreite wird besser ausgenutzt
X  steile Hangpassagen können dadurch sicher bewältigt  werden
0  die Fahrstrecke wird deutlich verlängert
X  Vorbereitung für das parallele Kurvenfahren  

Frage 52:
Lernebene Blau, Lernziel „Erstes Kurvenfahren in paralleler Skistellung“:  Welche LZ-Schwerpunkte sind notwendig? 

X  Pflugstellung abbauen
0  umfangreiche Vertikalbewegung
X  paralleles Umkanten beider Ski
0  Kurven mit langen Schrägfahrt verbinden 

Frage 53:
Lernebene Rot, Lernziel „Parallele Kurven mit variabler Spuranlage“:  Welche LZ-Schwerpunkte sind zu erarbeiten? 

X  Hauptbewegungen variieren
X  Bewegungsvariable nutzen
0  variabler Stockeinsatz
0  sehr starke Außenskibelastung forcieren   

Frage 54:
Lernebene Rot, Lernziel „Position stabilisieren und sichern“:  Durch welche Aufgaben kann man dieses Ziel unter anderen erarbeiten? 

X  Aufgaben, die eine bewegungsbereite Position erzeugen
0  Aufgaben für stabiles Gleiten
X  Aufgaben, die Bewegungen aus den Beinen fördern
0  Aufgaben, die den Körperschwerpunkt stabilisieren 

    

Frage 55:
Lernebene Rot, Lernziel „Kurvenwechsel verbessern – mit Stockeinsatz“:  Welche LZ-Schwerpunkte sind zu erarbeiten? 

0  Oberkörper gleicht aus
X  Wechselbewegungen variieren 
X  Körperschwerpunkt bewegt sich nach vorne und in die neue Kurvenrichtung
0  beide Ski gleichmäßig belasten  

 

Frage 56:
Lernebene Rot, Lernziel „Kurvensteuerung verbessern“:  Welche LZ-Schwerpunkte sind zu erarbeiten? 

X  Kantbewegungen variieren
X  Ausgleichsbewegungen variieren
0  Oberkörper nach vorne bewegen
0  die Ski maximal aufkanten  

Frage 57:
Lernebene Rot, Lernziel „Pistentricks – Wellen und Mulden fahren, Easy Fun Park“:  Was sind Voraussetzungen für dieses Lernziel? 

X  Helm und Protektoren tragen
X  Park-Regeln wissen und beachten
X  Fitnesszustand der Schüler berücksichtigen
0  nur für Schüler bis 16 Jahre geeignet
 

Frage 58:
Lernebene Blau, Lernziel „Springen auf kleiner Schanze, erste Pistentricks“:  Welche Motivationsgründe gibt es für dieses Lernziel? 

0  Skispringer werden 
X  Gleichgewichtregulation auf Ski wird verbessert
X  in schwierigeren Situationen stabil agieren können
0  nur so kann man in die nächste Lernebene aufsteigen 

Frage 59:
Welchem Lernziel kann die Aufgabe „Pflugkurven mit fließender Vertikalbewegung“ zugeordnet werden?  

0  erste Pflugkurven fahren
0  Pflugkurven mit Ganzkörperdrehen und Belastungswechsel
X  rhythmische Pflugkurven
0  erstes Kurvenfahren in paralleler Skistellung 

Frage 60:
Welchem Lernziel kann die Aufgabe „Oberarme verschränken und einbeinig Kurvenfahren“ zugeordnet werden? 

0  Schrägfahren und Seitrutschen
X  Position stabilisieren und sichern
X  Kurvensteuerung verbessern
0  parallele Kurven mit variabler Spuranlage
 

Frage 61:
Durch welche Maßnahmen kann ein Skilehrer das Verbesserungspotential „Rücklage“ schulen? 

 Aufgabenstellungen rückwärtsfahren
0  gut zureden bzw. argumentieren
X  flacheres Gelände wählen
0  schnelleres Fahrtempo wählen
 

Frage 62:
Durch welche Maßnahmen kann ein Skilehrer das Verbesserungspotential „mangelnde Tempokontrolle“ schulen? 

0  steileres Gelände wählen
X  Dreh- und Kantbewegungen verbessern
X  bewegungsbereite Position verbessern
0  Stockeinsatz verbessern

T12-4Wiki

Ausbildungs- und Prüfungsordnung

Skilehrer Level 2 – Ausbildungs- und Prüfungsordnung

§ 1 Art und Zweck der Prüfung, Berechtigung
(1) Die Prüfungen zum „Skilehrer Level 2“ werden vom Deutschen Skilehrerverband (DSLV) angeboten und durchgeführt.
(2) Der Skilehrer Level 2 darf durch einen Staatlich geprüften Schneesportlehrer zur eigenständigen Erteilung von Skiunterricht eingesetzt werden. Über die bestandene Prüfung wird den Ausbildungsteilnehmern ein Zeugnis ausgestellt.
(3) Mit dem Zeugnis über die bestandene Prüfung wird die Berechtigung zur Führung der Qualifikation „Skilehrer Level 2“ verliehen. Mit der Aufnahme als Mitglied im DSLV erhält der Absolvent einen entsprechenden Ausweis.

§ 2 Organisation der Ausbildungsrichtungen
(1) Die Ausbildung und Prüfung zum Skilehrer Level 2 ist wie folgt gegliedert:
• Ausbildung (§ 4);
• Prüfung (§ 6);
Die Ausbildungs- und Prüfungslehrgänge erstrecken sich über 10 Tage, wobei ein Tag mindestens 8 Unterrichtsstunden à 60 Minuten umfasst.
(2) Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) ist mit der Ausbildung und der Prüfung betraut.
(3) Ausbilder und Prüfer im Rahmen der Ausbildungs- und Prüfungslehrgänge kann nur sein, wer die staatliche Prüfung in der jeweiligen Ausbildungsrichtung erfolgreich abgelegt hat. Der DSLV kann den Einsatz eines Ausbilders im Hinblick auf Aufsicht und Verantwortung mit Auflagen verbinden. Insbesondere kann die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen sowie eine mehrjährige einschlägige Berufspraxis nach Ablegung der staatlichen Prüfung in der betreffenden Ausbildungsrichtung zur Auflage gemacht werden.

§ 3 Allgemeine Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung
(1) Für die Zulassung zur Ausbildung ist allgemein erforderlich:
• Vollendung des 18. Lebensjahres;
• Nachweis der Qualifikation Skilehrer Level 1;
• Theoretisches Selbststudium zur inhaltlichen Vorbereitung auf die Ausbildung über mindestens 16 UE (Unterrichtseinheiten);
• Nachweis über 48 Std. Praktikum. Zeitpunkt, Inhalte und Umfang des Praktikums werden in der Anlage 1 geregelt. Weiterbildungsveranstaltungen durch die Profi-Skischule können höchstens mit bis zu 8 Std. auf die Dauer des Praktikums angerechnet werden. Über das Praktikum ist ein Nachweis mit Angaben zum Zeitraum und Lehrinhalt sowie der Unterschrift des Skischulleiters der jeweiligen Profi-Skischule im DSLV vorzulegen. Der Nachweis des Praktikums ist eine Zulassungsvoraussetzung zur Teilnahme an der Ausbildung.
• ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift.
(2) Zur Ausbildung kann nicht zugelassen werden, wer
• nicht im Besitz der Fähigkeit ist, öffentliche Ämter zu bekleiden oder Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen (§ 45 Strafgesetzbuch);
• auf Grund einer rechtskräftigen Verurteilung wegen eines Verbrechens oder Vergehens für die Ausübung eines Lehrberufs ungeeignet erscheint;

§ 4 Ausbildung
(1) Inhalte, Verfahren und Ausbildungsmodalitäten der Ausbildung ergeben sich aus Anlage 1 zu dieser Verordnung.
(2) Ausbildungsgrundlage ist der offiziell gültige Skilehrplan des DSLV.

§ 5 Allgemeine Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
Für die Zulassung zur Prüfung ist allgemein erforderlich:
• Nachweis der vollumfänglichen Teilnahme an der Ausbildung Skilehrer Level 2

§ 6 Prüfung
(1) Inhalte, Verfahren und Prüfungsmodalitäten der Prüfung ergeben sich aus Anlage 1 zu dieser Verordnung.
(2) Die Prüfung Skilehrer Level 2 besteht aus Prüfungen der motorischen Fertigkeiten, der methodisch-didaktischen Fertigkeiten und des theoretischen Wissens.
(3) Die Prüfungsaufgaben in der Motorik werden grundsätzlich von zwei Prüfern bewertet. Die Zahl der Prüfer kann erhöht werden, wenn dies nach den besonderen Umständen zur besseren Beobachtung einzelner Teile der Prüfungsaufgabe zweckmäßig ist. Innerhalb einer Prüfungsaufgabe können Teilaufgaben auch nur von einem Prüfer bewertet werden. In diesem Fall ist die Note aus mindestens zwei von zwei verschiedenen Prüfern bewerteten Teilprüfungsaufgaben als Durchschnittsnote zu bilden.
(4) Die Prüfungsaufgabe in der Methodik erfolgt, soweit die Anlage 1 nichts anderes bestimmt, in einer Lehrprobe. Die Prüfungsaufgabe in der Methodik wird grundsätzlich von einem Prüfer bewertet.
(5) Prüfungsvorsitzender und Prüfer werden jeweils vom Deutschen Skilehrerverband eingesetzt. Der Prüfungsvorsitzende …
• überwacht den Ablauf der Prüfung im Ganzen;
• entscheidet über die Zulassung zur Prüfung und den Ausschluss von der Prüfung;
• stellt das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung fest und unterzeichnet die Prüfungszeugnisse.
(6) Als Prüfer können ausschließlich Mitglieder im Ausbilderteam des Deutschen Skilehrerverbandes eingesetzt werden.

§ 7 Ordnungsmaßnahmen, Ausschluss von Ausbildung und Prüfung
(1) Die Ausbildungs- und Prüfungsteilnehmer sind verpflichtet, den der Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit dienenden Anweisungen der Person, die den Lehrgang leitet (Lehrgangsleiter) nachzukommen.
(2) Ausbildungsteilnehmer, die ihren Verpflichtungen trotz Ermahnung nicht nachkommen, können mit folgenden Ordnungsmaßnahmen belegt werden:
• Verwarnung durch den Lehrgangsleiter oder den Ausbilder;
• Ausschluss von dem betreffenden Lehrgang durch den Lehrgangsleiter;
• Ausschluss von der gesamten Ausbildung oder Prüfung durch den Prüfungsvorsitzenden.
(3) Vor der Verhängung einer Ordnungsmaßnahme ist dem Ausbildungs- oder Prüfungsteilnehmer Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Ordnungsmaßnahmen sind schriftlich zu vollziehen und aktenkundig zu machen.
(4) Die Regelung des Abs. 2 findet entsprechend Anwendung in Fällen, in denen ein Ausbildungs- oder Prüfungsteilnehmer
• den ordnungsgemäßen Ablauf der Ausbildung oder Prüfung stört oder zu stören versucht;
• durch sein Verhalten eine Gefahr für sich oder andere darstellt;
• an einer Krankheit leidet, die die Gesundheit anderer ernstlich gefährden oder den ordnungsgemäßen Ablauf der Ausbildung oder Prüfung beeinträchtigen würde.

§ 8 Bekanntmachung der Lehrgänge, Versagung der Zulassung zu einem Lehrgang
(1) Der DSLV veröffentlicht Lehrgänge, die von ihm durchgeführt werden, im Magazin SnowSport und auf seiner Website.
(2) In der Bekanntmachung bzw. Ausschreibung sind festzulegen: Anmeldefrist, -anschrift, -unterlagen sowie die Ausbildungs- und Prüfungsgebühren.
(3) Können aus Kapazitätsgründen nicht alle Ausbildungsteilnehmer berücksichtigt werden, so ist der Zeitpunkt des Eingangs der Anmeldung maßgeblich. Darauf ist bei der Ausschreibung hinzuweisen.

§ 9 Prüfungsblätter
Die von den Prüfern festgesetzten Einzelnoten sind in die Prüfungsblätter einzutragen und von den Prüfern zu unterzeichnen. Diese Prüfungsblätter sind vom Deutschen Skilehrerverband zu den Prüfungsakten zu nehmen.

§ 10 Bewertung der Prüfungsleistungen, Notenbildung
(1) Bei der Bewertung der Prüfungsleistung durch den einzelnen Prüfer werden ausschließlich folgende Noten erteilt:
sehr gut, Note 1 = eine Leistung, die den Anforderungen in besonderem Maße entspricht,
gut, Note 2 = eine Leistung, die den Anforderungen voll entspricht,
befriedigend, Note 3 = eine Leistung, die im Allgemeinen den Anforderungen entspricht,
ausreichend, Note 4 = eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen entspricht,
mangelhaft, Note 5 = eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können,
ungenügend, Note 6 = eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.
Die Bewertung einer Prüfungsleistung mit einer Zwischennote ist nicht zulässig.
(2) Ist eine Note aus mehreren Einzelbewertungen oder aus voneinander abweichenden Bewertungen mehrerer Prüfer zu ermitteln, so ist die Notensumme durch die Zahl der Prüfungsleistungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Gewichtung zu teilen. Dabei zählt, soweit nicht im Einzelfall etwas anderes bestimmt ist, jede Note einfach. Die Note wird auf zwei Dezimalstellen berechnet; die dritte Dezimalstelle bleibt unberücksichtigt. Es ergibt sich so ein errechneter Zahlenwert; für diesen gilt:
sehr gut: bei einem Notenschnitt von 1,00 bis 1,50 einschließlich,
gut: bei einem Notenschnitt von 1,51 bis 2,50 einschließlich,
befriedigend: bei einem Notenschnitt von 2,51 bis 3,50 einschließlich,
ausreichend: bei einem Notenschnitt von 3,51 bis 4,50 einschließlich,
mangelhaft: bei einem Notenschnitt von 4,51 bis 5,50 einschließlich,
ungenügend: bei einem Notenschnitt über 5,51.

§ 11 Unterschleif und Beeinflussungsversuch
(1) Versuchen die Prüfungsteilnehmer das Ergebnis einer Prüfungsaufgabe durch Unterschleif, Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zum eigenen oder fremden Vorteil zu beeinflussen, so ist die betreffende Prüfungsleistung mit „ungenügend“ zu bewerten. In schweren Fällen erfolgt der Ausschluss von der Prüfung; die Prüfung ist nicht bestanden. Als Versuch einer Täuschung gilt schon das Bereithalten nicht zugelassener Hilfsmittel nach Ausgabe der Prüfungsaufgaben, es sei denn, die Ausbildungsteilnehmer weisen nach, dass der Besitz weder Vorsatz noch auf Fahrlässigkeit beruht.
(2) Wird ein Tatbestand nach Abs. 1 Satz 1 erst nach Aushändigung des Zeugnisses bzw. der Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang festgestellt, so ist die betreffende Prüfungsleistung nachträglich mit „ungenügend“ zu bewerten und das Gesamtprüfungsergebnis entsprechend zu berichtigen. In schweren Fällen ist die Gesamtprüfung als nicht bestanden zu erklären. Ein unrichtiges Prüfungszeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls in berichtigter Fassung neu auszustellen.

§ 12 Rücktritt und Abbruch
(1) Im Fall eines Rücktritts von der Teilnahme nach der Zulassung zu einem Lehrgang, aber vor dessen Beginn, gilt die Zulassung als nicht erfolgt. Bei einem Rücktritt nach Lehrgangseröffnung gilt der Lehrgang als nicht erfolgreich absolviert. Sofern für den Rücktritt Gründe maßgebend sind, die der Ausbildungsteilnehmer nicht zu vertreten hat, kann der bis zum Rücktritt regelmäßig und erfolgreich besuchte Lehrgangsteil anerkannt werden. Der Prüfungsvorsitzende kann das Nachholen des versäumten Lehrgangsteils zum nächstmöglichen Zeitpunkt in einer geeigneten Lehrgangsmaßnahme genehmigen.
(2) Vom Ausbildungsteilnehmer nicht zu vertretende Gründe für den Rücktritt sind unaufgefordert in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Eintreten des Rücktrittsgrunds nachzuweisen. Im Fall von Erkrankung oder Verletzung ist der Nachweis durch ärztliches Zeugnis zu erbringen; von diesem Erfordernis kann im Einzelfall nach Entscheidung des Prüfungsvorsitzenden abgewichen werden.
(3) Wird eine Teilprüfung nicht angetreten, so gilt sie als nicht bestanden.
(4) Kann ein Lehrgang oder die Prüfung aus unabwendbaren, insbesondere witterungsbedingten Gründen vom Veranstalter nicht zu Ende geführt werden, so müssen die nicht abgelegten Lehrgangsteile bzw. Prüfungsaufgaben zum nächstmöglichen Termin nachgeholt werden.

§ 13 Wiederholung der Prüfung
(1) Wer die gesamte Prüfung bzw. Prüfungsbereiche nicht bestanden hat, kann diese wiederholen. Die Wiederholung ist frühestens nach vier Wochen an einem der nächsten Prüfungstermine möglich.
(2) Das Verfahren bei einer Wiederholungsprüfung ist dasselbe wie bei der ersten Prüfung. Die Ergebnisse bestandener Prüfungsbereiche werden angerechnet.

§ 14 Anerkennung anderer Befähigungsnachweise
Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) entscheidet über die Anerkennung anderer Befähigungsnachweise.

§ 15 In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten, Anpassungen
(1) Diese Verordnung tritt am 01.07.2019 in Kraft.
(2) Die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Skilehrer Level 2 vom 23.07.2013 tritt am 30.06.2019 außer Kraft.
(3) Folgende Anpassungen wurden beschlossen: 04.06.2019: § 2 (1), § 3 (3), (4), § 4 (2), § 8 (1), § 15 und Anlage 1

Grainau, den 04.06.2019

gez. Wolfgang Pohl                                        gez. Max Holzmann
Präsident                                                        Vorstand/Ausbildung

Anlage 1 zur Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Skilehrer Level 2:

1. Praktikum
Der Umfang des Praktikums beträgt 48 Stunden und muss vor der Ausbildung in einer Profi-Ski-/Snowboardschule, die im DSLV gemeldet ist, absolviert und mit einer schriftlichen Bestätigung, vom jeweiligen Ski-/Snowboardschulleiter unterschrieben, nachgewiesen werden. Der Leiter verpflichtet sich, den Auszubildenden auf seinem Weg zum Skilehrer Level 2 zu begleiten und auf die Prüfung vorzubereiten. Zudem unterweist er ihn in allen Tätigkeitsfeldern des Skiunterrichts, beaufsichtigt das Praktikum und bestätigt es mit seiner Unterschrift auf der Praktikumsbestätigung.

2. Ausbildungsgrundlage
Die Grundlage der Ausbildung ist der offiziell gültige Skilehrplan des DSLV und die DSLV Schneesport Philosophie. Der fortgeschrittene Skilehrer analysiert das Unterrichtsgeschehen, er verfügt über variable Handlungspläne und damit über mehr Souveränität in seinem Unterricht, bis zur Lernebene Rot.

3. Ausbildung
Die Ausbildung Skilehrer Level 2 umfasst die Ausbildungsbereiche der motorischen und des methodisch-didaktischen Fertigkeiten sowie des theoretischen Wissens.

3.1 Ausbildungsbereich Motorische Fertigkeiten
Merkmale des optimalen Kurvenfahrens und deren Bewegungsvoraussetzungen, Hauptbewegungen und Bewegungsvariablen. Training der möglichen Prüfungsaufgaben. Schulung der Bewegungen für das optimale Kurvenfahren, der Freien Abfahrt sowie der Bewegungsanalyse.

3.2 Ausbildungsbereich methodisch-didaktische Fertigkeiten
Einführung in die DSLV Unterrichtsphilosophie, Lehren von motorischen und methodisch-didaktischen Fertigkeiten mit Schwerpunkt in den Lernebenen blau und rot sowie Unterrichtstraining bezogen auf die Themen der Prüfungslehrproben.

3.3 Ausbildungsbereich theoretisches Wissen
Theoretische Grundlagen im alpinen Skilauf insbesondere mit den Schwerpunkten Aufgaben (A) – Organisieren (O) – Vermitteln (V), der Bewegungsanalyse und der Merkmale des optimalen Kurvenfahrens, Lawinen- und Wetterkunde, Erste Hilfe/Unfallkunde/Versorgung/Abtransport von Verletzten, Organisation/Sorgfalts-/Aufsichtspflichten/Rechtsfragen, Materialkunde und Tourismuskunde.

4. Prüfung
Die Prüfung Skilehrer Level 2 umfasst eine Prüfung im Bereich des motorischen und des methodisch-didaktischen Könnens sowie des theoretischen Wissens. Die Entscheidung über die Auswahl der Prüfungsaufgaben trifft der Deutsche Skilehrerverband. Diese Entscheidungen werden den Prüfungsteilnehmern vor der Abnahme der einzelnen Prüfungsaufgaben bekanntgegeben. Die Prüfung untergliedert sich in folgende Prüfungsbereiche und Prüfungsaufgaben:

4.1 Prüfungsbereich methodisch-didaktische Fertigkeiten
Vorbereitete Lehrprobe (15 min.)

4.2 Prüfungsbereich motorische Fertigkeiten
Zwei Technikfahrten zur Überprüfung des motorischen Niveaus gemäß Niveauspiegel Ski Alpin des DSLV
Eine Freie Abfahrt gegebenenfalls mit Zusatzaufgaben und auf verschiedenen Teilstrecken möglich

4.3 Prüfungsbereich theoretisches Wissen
Klausur mit 50 Multiple Choice Fragen

5. Bewertung
(1) Die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 4.1 (methodisch-didaktische Fertigkeiten) entspricht der Note in der vorbereiteten Lehrprobe und die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 4.2 (motorische Fertigkeiten) errechnet sich als Durchschnitt aus den Noten der beiden Technikfahrten sowie der Prüfungsaufgabe Freie Abfahrt. Die Note im Prüfungsbereich mit der Nummer 4.3 (theoretisches Wissen) errechnet sich aus dem Ergebnis der Klausur.
(2) Die Prüfung ist bestanden, wenn alle Prüfungsbereiche wie folgt absolviert wurden:
• wenn die Prüfungsbereiche gemäß den Nummern 4.1 (methodisch-didaktische Fertigkeiten), 4.2 (motorische Fertigkeiten) und 4.3 (theoretisches Wissen) mit jeweils mindestens der Note „ausreichend“ absolviert wurden,
• wenn der Durchschnitt aus den Noten der beiden Technikfahrten mit mindestens der Note „ausreichend“ absolviert wurde und
• wenn die Prüfungsaufgabe Freie Abfahrt mit mindestens der Note „ausreichend“ absolviert wurde.

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