Neues Ausbildungszentrum

Eine neue Adresse schafft Raum für neuen Mut, neue Ideen, neue Möglichkeiten –
eine neue Adresse schafft Raum für eine neue Zeit.

Am 06. Oktober 2017 wird das Ausbildungszentrum des Deutschen Skilehrerverbands (DSLV), Am Kreuzeckbahnhof 11 in 82491 Grainau, direkt neben der Talstation der Alpspitzbahn eröffnet. In traumhafter Lage an der berühmten Kandahar-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen, wird zukünftig Theorie und Praxis des Schneesports vereint. „Mit großer Vorfreude haben wir auf die Fertigstellung gewartet, nach nur einem Jahr Bauzeit ist es jetzt so weit. Das Ausbildungszentrum ist ein Meilenstein für den Verband und gleichzeitig ein Signal für den Wintersport in Deutschland“, so Wolfgang Pohl, Präsident des DSLV. Neben den Ausbildungen des DSLV wird im neuen Gebäude auch die Geschäftsstelle des Verbands ihren neuen Sitz haben. Beim Bau wurde grundsätzlich auf in der Region ansässige Unternehmen gesetzt.

 

Wolfgang Pohl, Präsident DSLV:
„Das neue DSLV Ausbildungszentrum ist einer der wichtigsten Meilensteine im Verband in den vergangenen Jahren. Wir schaffen in Grainau nicht nur eine optimale Sichtbarkeit des DSLV, sondern können auch unseren Mitgliedern deutlich verbesserte Ausbildungsmöglichkeiten bieten. Nicht zuletzt setzt der DSLV mit seiner ersten eigenen Immobilie ein klares Zeichen für den deutschen Alpenraum als nach wie vor zukunftsträchtige Destination für den Wintersport. Ich bin froh und stolz zugleich, dass letztlich alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben und die Verwirklichung des Projekts unterstützt haben. Mein Dank geht an alle Beteiligten, insbesondere an die Bayerische Zugspitzbahn, die Gemeinde Grainau und das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen.“

Peter Hennekes, Hauptgeschäftsführer DSLV:
„Als Hauptgeschäftsführer des Verbandes spüre ich die besondere Verantwortung, die mit dem Bau des DSLV Ausbildungszentrums in Grainau zwischen den beiden Talstationen der Kreuzeck- und der Alpspitzbahn verbunden ist. Einerseits gegenüber den über 15.000 Mitgliedern im DSLV, für die der neue Standort das Herz des professionellen Schneesports in Deutschland sein soll und andererseits gegenüber der Region – unserer neuen Heimat – , der wir uns sehr verpflichtet fühlen und die uns bisher großartig unterstützt hat. Unser Grundsatz, beim Bau des DSLV Ausbildungszentrum ausschließlich auf in der Region ansässige Unternehmen und Handwerker zurückzugreifen, hat sich mehr als bewährt.“

Frank Reinhardt, Finanzvorstand DSLV:
„Neben den Vorteilen für unsere Mitglieder generiert das DSLV Ausbildungszentrum auch einen finanziellen Mehrwert für den Verband. Der Wert der Immobilie wird denjenigen des eingesetzten Kapitals deutlich übersteigen. Ein langfristiger Kredit der örtlichen Sparkasse konnte zu guten Konditionen aufgenommen werden. Besonders freut mich, dass das Projekt zu 100% im Zeit- und vor allem auch Budgetplan liegt.“

Ein Zeichen für die Wintersportnation Deutschland Jedes Jahr nehmen im DSLV mehr als 4.500 Schneesportlehrerinnen und Schneesportlehrer an Aus- und Fortbildung teil. Eine großer Teil wird im DSLV Ausbildunsgzentrum geschult. Das bringt neuen Schwung in die Tourismusregion Garmisch-Partenkirchen. Sowohl durch steigende Übernachtungszahlen als auch durch die Nutzung der wintersport-touristischen Infrastruktur. Aber nicht nur im Winter soll das Ausbildungszentrum ein Anlaufpunkt sein: Geplant ist eine erweiterte Nutzung im Sommer, um das Engagement des Skilehrerverbandes für saisonunabhängige Natursportarten auszuweiten.

Das DSLV Ausbildungszentrum bietet Seminar- und Verwaltungsräume mit direktem Anschluss an die Kreuzeck- und Alpspitzbahn. Ferner befindert sich eine Haltestelle der Bayerischen Zugspitzbahn in unmittelbarer Nähe unseres neuen Standortes. Besonders stolz zeigen sich die Verantwortlichen über die Auswirkungen auf die Region. „Durch die Unterstützung der Gemeinde Grainau konnte das ca. 1.265 m² große Grundstück direkt neben der Piste von der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG erworben werden“, so Pohl. Neben zahlreichen Mehreinnahmen profitiert die Gemeinde auch von sieben Arbeitsplätzen und einer Ausbildungsstelle im neuen Ausbildungszentrum.

Der Eröffnung gehen insgesamt vier Jahre Planungs- sowie etwas mehr als ein Jahr Bauzeit voraus. „Anfänglich stieß das Projekt, geplant an anderen Standorten, auf Skepsis, sowohl verbandsintern als auch bei einigen Behörden. „Nachdem der neue Standort zwingend einen direkten Anschluss an das Skigebiet von Garmisch-Partenkirchen haben sollte, war hier viel Vorbereitungs- und Überzeugungsarbeit nötig“, sagt Pohl. „Umso mehr freuen wir uns, dass alle Zweifel ausgeräumt werden konnten. Wir sind stolz auf unsere neue Heimat.“