Teilnahme an den Aus- und Fortbildungen des DSLV mit 2G möglich

15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung (gültig bis 09.02.2022)
DSLV Infektionsschutzkonzept 2021-22 (Version 1.1. vom 19.01.2022)
QR-Code Check der Impf- bzw. Genesenen-Nachweise zu Lehrgangsbeginn (Version 1.1. vom 17.01.2022)

Update am 17.01.2022 – Fachliche Vorgaben für Genesenennachweise
Ab dem 15.01.2022 gilt laut RKI, dass ein Genesenennachweis im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung aus fachlicher Sicht folgenden Vorgaben entsprechen muss:
a) Die Testung zum Nachweis der vorherigen Infektion muss durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt sein
UND
b) das Datum der Abnahme des positiven Tests muss mindestens 28 Tage zurückliegen
UND
c) das Datum der Abnahme des positiven Tests darf höchstens 90 Tage zurückliegen.
Die Dauer des Genesenenstatus wurde von 6 Monate auf 90 Tage reduziert, da die bisherige wissenschaftliche Evidenz darauf hindeutet, dass Ungeimpfte nach einer durchgemachten Infektion einen im Vergleich zur Deltavariante herabgesetzten und zeitlich noch stärker begrenzten Schutz vor einer erneuten Infektion mit der Omikronvariante haben.

Update am 19.12.2021 – Neue Vorgaben für die Einreise nach Österreich, Italien und in die Schweiz
Die Sorge vor einer Ausbreitung der Omikron-Variante bringt neue Einreisebestimmungen in unsere südlichen Nachbarstaaten.

Einreise nach Österreich:
Ab Montag, 20.12.2021 ist für die Einreise ein 2G-Nachweis erforderlich. Zusätzlich muss ein aktueller PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder eine Booster-Impfung vorliegen. Diese neue Regelung gilt für die Einreise aus allen Ländern mit Ausnahme der Virusvariantengebiete. Die Einreise ohne Impfung oder Genesung ist zu Urlaubszwecken de facto nicht möglich. Auch für die Einreise aus beruflichen Zwecken wird ein 2G-Nachweis benötigt. Bitte beachtet:
– Ausnahmen gelten für Kinder unter 12 Jahren, sie benötigen keinen 2-G-Nachweis und keinen PCR-Test
– Ausnahmen gelten auch für Kinder im schulpflichtigen Alter ab 12 Jahren, sie können mit einem negativen PCR-Test einreisen
– Achtung: Für allein reisende Minderjährige gilt grundsätzlich die Testpflicht

Als vollständig geimpft gilt:
– Doppelte Impfung: gültig für 270 Tage ab dem Zeitpunkt der Zweitimpfung
– Bei Johnson & Johnson beträgt die Gültigkeit 270 Tage ab dem 22. Tag nach der Impfung. Achtung, ab 3.1.2022 ist eine Einmalimpfung mit Johnson & Johnson nicht mehr ausreichend, es braucht eine Auffrischung
– Sind Genesene geimpft, gilt schon die erste Dosis für 270 Tage ab dem Zeitpunkt der Impfung

Als Genesen-Nachweis gilt:
– Eine überstandene Infektion mit Sars-Cov-2 berechtigt für 180 Tage ab Genesung zur Einreise

Als Test zusätzlich zu 2G gilt:
– PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist. Der Test muss von einer autorisierten Stelle bestätigt sein. Wenn ihr schon eure Booster-Impfung erhalten habt, benötigt ihr keinen zusätzlichen PCR-Test

Für Durchreisen ohne Zwischenstopp benötigt ihr keine Nachweise über Tests, Impfung oder Genesung. Bitte beachtet, dass ihr im Rahmen der Durchreise nur dringende Stopps einlegen dürft, zum Beispiel zum Tanken oder Toilettengang.

Für alle Reiserückkehrer von Österreich nach Deutschland, die das 12. Lebensjahr überschritten haben, gilt eine Nachweispflicht in Form eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (https://www.einreiseanmeldung.de/#/). Die Regelung gilt für die Rückreise mit allen Verkehrsmitteln und aus allen Ländern, unabhängig davon, ob es sich um Risikogebiete handelt oder nicht.

Einreise nach Italien:
Die Einreise nach Italien ist aus allen EU- oder Schengen-Staaten mit dem digitalen COVID-Zertifikat der EU (sog. EU-Green Pass) möglich. Bitte beachtet:
– Nachweispflicht: Nachweis einer vollständigen Corona-Schutzimpfung mit einem von der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) anerkannten Impfstoff, der nicht älter als 9 Monate sein darf, oder der Nachweis, in den letzten 6 Monaten von einer Covid-19-Infektion genesen zu sein.
– Testpflicht: Nachweis eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder eines negativen Antigentests, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
– Anmeldepflicht: Vor der Einreise ist das digitale Einreiseformular (Digital Passenger Locator Form – https://app.euplf.eu/#/form) auszufüllen.
– Minderjährige bis 17 Jahren (nicht vollendete 18 Jahre), die mit einem Elternteil reisen, das aufgrund einer Impfbescheinigung oder Genesungsbescheinigung von der Isolationspflicht befreit ist, sind ebenfalls von der Isolation befreit.
– Kinder über 6 Jahren müssen für die Einreise in jedem Fall den Nachweis eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder eines negativen Antigentests, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorweisen.
– Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Für alle Reiserückkehrer von Italien nach Deutschland, die das 12. Lebensjahr überschritten haben, gilt eine Nachweispflicht in Form eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (https://www.einreiseanmeldung.de/#/).  Die Regelung gilt für die Rückreise mit allen Verkehrsmitteln und aus allen Ländern, unabhängig davon, ob es sich um Risikogebiete handelt oder nicht.

Einreise in die Schweiz:
Für die Einreise in die Schweiz gelten besondere Bestimmungen. Mit wenigen Ausnahmen müssen alle Einreisenden ein Einreiseformular und ein negatives Testresultat vorweisen. Bitte beachte, falls Du aus Deutschland einreist:
– Ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 h) ist vorzuweisen. Vier bis sieben Tage nach der Einreise ist ein zweiter Test erforderlich. Dabei kann es sich um einen PCR-Test oder Antigen-Schnelltest handeln. Das Testergebnis muss der zuständigen kantonalen Stelle gemeldet werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 16 Jahren
– vor Grenzübertritt ist ein Einreiseformular auszufüllen (https://swissplf.admin.ch/formular)
– Kinder unter 18 Jahren, die sich aufgrund ihres Alters nicht impfen lassen können und die in Begleitung von vollständig geimpften Erwachsenen (Eltern, Geschwister, Großeltern oder anderen Betreuungspersonen) reisen, kann die Einreise ebenfalls gewährt werden.

Für alle Reiserückkehrer aus der Schweiz nach Deutschland, die das 12. Lebensjahr überschritten haben, gilt eine Nachweispflicht in Form eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (https://www.einreiseanmeldung.de/#/). Die Regelung gilt für die Rückreise mit allen Verkehrsmitteln und aus allen Ländern, unabhängig davon, ob es sich um Risikogebiete handelt oder nicht.

Update am 29.11.2021 – Deutscher Skilehrerverband plädiert für 2G in Skigebieten
Für die deutschen Ski- und Snowboardschulen, für die knapp 15.000 Lehrkräfte und nicht zuletzt für alle deutschen Wintersportler:innen ist es ein Schock, welche Corona-bedingten Einschränkungen nach einer Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung seit dem  24. November 2021 gelten. Nach dem Lockdown in der ersten Welle fiel bereits der Spätwinter 2020 aus, dann die komplette Schließung im Winter 2020-21 und nun wieder ein Vorgehen, das die Wintersportler:innen und die gesamte Branche rund um den Wintertourismus unverhältnismäßig hart trifft. „Frustration, Unverständnis und Enttäuschung machen sich in der gesamten Branche breit“, beschreibt Wolfgang Pohl, der Präsident des Deutschen Skilehrerverbandes (DSLV) die aktuelle Situation. Die Ski- und Snowboardschulen haben sich nach der Zwangspause wieder gewissenhaft auf den bevorstehenden Winter vorbereitet: Alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen im Rahmen des Ski- und Snowboardunterrichts wurden ergriffen und alle Lehrkräfte inhaltlich vorbereitet. Das Interesse der Gäste und die Buchungslage in den gewerblichen Schneesportschulen sowie in den Aus- und Fortbildungslehrgängen des DSLV war bisher sehr erfreulich. Und jetzt wieder eine Entscheidung und ein Vorgehen, das sehr an den vergangenen Winter erinnert und die gesamte Wintersport-Branche verunsichert und mit großen Sorgen zurücklässt: Rücktritte, Stornierungen und eine ungewisse Zukunft der betroffenen Unternehmen sind die unmittelbare Folge.

Der Deutsche Skilehrerverband und seine 200 gewerblichen Ski- und Snowboardschulen wehren sich klar und unmissverständlich gegen die neuerlichen Entscheidungen der Bayerischen Staatsregierung und bringen dafür kein Verständnis mehr auf. „Wir lassen uns dieses Vorgehen, die unverhältnismäßigen Entscheidungen und die unhaltbaren Vorverurteilungen des Wintersports als „Partytourismus“ durch die Regierung und insbesondere durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder nicht mehr gefallen“, kündigt Peter Hennekes, Hauptgeschäftsführer des Verbandes an: „Bevor in der Politik vorschnell geurteilt wird und pauschale Aussagen in der Öffentlichkeit kommuniziert werden, wäre es ratsam, sich mit denen zu beraten, die sich im Wintersport-Tourismus auskennen und über langjährige Erfahrungen verfügen. Das ist allerdings seit Ausbruch der Pandemie nie geschehen und die wenigen Volksvertreter, die versucht haben, in der Sache zu einer differenzierten Betrachtung zu kommen, sind schlicht nicht gehört worden. Wir sind sofort bereit für einen Dialog, um praxistaugliche Lösungen zu erarbeiten.“

Nun werden große Sportarenen hinsichtlich ihrer zugelassenen Kapazität mit Seilbahnen, Sesselliften und Schleppliften in einen Topf geworfen. Der Aufenthalt in geschlossenen Räumen der Gastronomie ohne Maske am Tisch über einen längeren Zeitraum und ohne Besucherbegrenzung bspw. wird toleriert, eine acht- bis zwölfminütige Fahrt mit einer Seilbahn bei geöffneten Fenstern und unter durchgehender FFP2-Maskenplicht unter 2G-Vorgaben soll dagegen nicht zugelassen sein. Dabei ist die sportliche Betätigung in der Natur unter freiem Himmel so wichtig für die Menschen, für ihren Ausgleich zum Alltag, für ihre Gesundheit und für das persönliche Wohlbefinden. Nicht zu vergessen unsere gesellschaftliche Verantwortung für Kinder und Jugendliche: Alleine in den gewerblichen Ski- und Snowboardschulen in Deutschland werden jeden Winter über 160.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 16 Jahren betreut und unterrichtet. Hinzu kommen noch die vielen tausend Kinder und Jugendlichen in den Skivereinen und Rennmannschaften. Der Schnee, die Bewegungserfahrungen, das Zusammensein mit anderen Kindern ist ein mit nichts zu vergleichendes Erlebnis, das Kinder für ihr ganzes Leben prägt. Genau das wird durch die aktuellen Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung massiv eingeschränkt, weil die Eltern, die Kindergärten und die Schulen sich vor lauter Unsicherheit und Restriktionen zurückziehen. „Genau das Gegenteil muss passieren: Ein verlässlicher und planbarer Rahmen für die Ski- und Snowboardschulen, die Skigebietsbetreiber, die Gastronomie am Berg und für die Verleihstationen, mit dem die Unternehmen gewissenhaft und verantwortungsvoll arbeiten und die Gäste sich im Gegenzug darauf verlassen können“, sagt Norbert Haslach, Vorstand im Deutschen Skilehrerverband.

Der Deutsche Skilehrerverband und die gewerblichen Ski- und Snowboardschulen in Bayern fordern von der Bayerischen Staatsregierung folgende Regelungen ab dem 15. Dezember 2021:

  • 2G-Nachweis für die Gäste von Bergbahnen, in Schneesportschulen und im Skiverleih
  • Kinder unter 12 Jahren sind von dem 2G-Nachweis befreit
  • Keine Kapazitätsbeschränkung für Seilbahnen, Sessellifte, Schlepplifte und andere Aufstiegshilfen
  • FFP2-Maskenpflicht für alle Gäste ab 7 Jahren außer auf der Piste und in der Loipe
  • Unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Entschädigung für die betroffenen Betriebe im gesamten Wintersport-Tourismus

Gerade die Kinder und Jugendlichen benötigen nicht nur in Schule und Kita unsere volle Aufmerksamkeit, sondern auch in ihrer Freizeit, in ihrer Entwicklung und in ihren Bewegungs-möglichkeiten. Der Sport und die Bewegung unserer Kinder muss viel mehr im Fokus unserer Initiativen stehen und bei den Entscheidungen berücksichtigt werden.

Unser Wunsch, stellvertretend für alle Wintersportler:innen und die gesamte Wintersport-Branche, ist, dass wir in unseren Ski- und Loipengebieten einen sicheren und gesunden Winter erleben können und die Wintersportler:innen sich verantwortungsbewusst und solidarisch zum Wohle der Gesellschaft verhalten.

Update am 15.11.2021 – Neue Regelungen
Seit 14.11.2021 gilt Österreich (mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee) als Hochrisikogebiet. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern. Auf Grundlage der seit 09.11.2021 geltenden Coronavirus-Einreiseverordnung gelten damit die folgenden Regelungen:

Wegen der zunehmenden weltweiten Verbreitung von leicht übertragbaren SARS-CoV-2-Varianten (insb. der Delta-Variante) gilt eine generelle Nachweispflicht. Die bedeutet, dass Personen ab 12 Jahren grundsätzlich bei Einreise nach Deutschland über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen müssen. Die generelle Nachweispflicht gilt unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten.

Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Risikogebiete (Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet) aufgehalten haben, gilt damit ab sofort:

  • Anmeldepflicht:
    Reisende nach Voraufenthalt in einem Risikogebiet sind verpflichtet die digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de auszufüllen und die erhaltene Bestätigung bei Einreise mit sich zu führen. Neue Risikogebiete erscheinen jeweils am Tag des Inkrafttretens um 0:00 Uhr in der digitalen Einreiseanmeldung. Die Bestätigung wird durch den Beförderer und gegebenenfalls zusätzlich durch die Bundespolizei im Rahmen grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung kontrolliert.
  • Spezielle Nachweispflicht:
    Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen einen Test-, Impf- oder Genesenennachweise mit sich führen und im Falle der Inanspruchnahme eines Beförderers diesem den Nachweis zum Zwecke der Beförderung vorlegen. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet ist ausschließlich ein Testnachweis möglich. Die Nachweise müssen über das Uploadportal der Digitalen Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de hochgeladen werden. Reisende sollten dafür den individuellen Link auf der Anmeldebestätigung (PDF-Dokument) nutzen.
  • Quarantänepflicht:
    Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause – oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort – begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage.
  • Beendigung der Quarantäne:
    Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Uploadportal der Digitalen Einreiseanmeldung übermittelt wird. Für den Upload der Nachweise sollte der individuelle Link auf der Anmeldebestätigung (PDF-Dokument) genutzt werden. Die Quarantäne kann jeweils ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Nach Voraufenthalt in Hochrisikogebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden („Freitestung“ ab Tag fünf nach Einreise möglich). Geimpfte und Genesene können die Quarantäne ab dem Zeitpunkt beenden, an dem der Impf- oder Genesenennachweis über das Einreiseprotal übermittelt wird. Erfolgt die Übermittlung vor Einreise (wird dringende empfohlen), muss die Quarantäne nicht angetreten werden.

Ferner gilt in Österreich seit 08.11.2021 in vielen Bereichen inklusive Wintertourismus die 2G-Regel. Das heißt, dass ihr in Beherbergungsbetrieben, in der Gastronomie und in Seilbahnen (ab 15.11.) geimpft oder genesen sein müsst. In Seilbahnen und einigen anderen Bereichen gilt zusätzlich FFP2-Maskenpflicht.

Wir weisen deshalb alle Ausbilderinnen und Ausbilder darauf hin, diese Regeln bei der Durchführung Lehrgangseinsätzen in Österreich zu beachten und einzuhalten. Aus aktueller Beurteilung ist nicht damit zu rechnen, dass sich diese Einstufung sowie die Regeln für den Tourismus kurzfristig ändern werden, da aus der Erfahrung es längere Zeit dauert, bis sich die Infektionslage in den jeweiligen Ländern wieder beruhigt und die Einstufung als Risikogebiet zurückgenommen wird.

Update am 01.09.2021 – Der Deutsche Skilehrerverband e.V. entscheidet sich für die risikoarme 2G-Variante bei der Durchführung seiner Lehrgänge in der Wintersaison 2021-22
Aktuell ist die Lage der Pandemie wohl noch nicht besorgniserregend, doch die Infektionszahlen steigen bundesweit wieder und die Experten sehen Deutschland bereits am Beginn der vierten Welle. Insgesamt eine ähnliche Situation wie am Ende des vergangenen Sommers, als viele schon das Ende der Pandemie gesehen haben und wir einen zuversichtlichen Blick auf den Winter 2020-21 hatten. Dass es dann ganz anders kam, haben wir Schneesportlehrer*innen in den vergangenen Monaten schmerzlich erfahren. Unsere Hygiene- und Schutzkonzepte für die Aus- und Fortbildungslehrgänge im DSLV blieben genauso ohne praktische Anwendung wie jene in den Schneesportschulen. Der Lockdown traf die wintertouristische Branche und den gesamten Wintersport extrem hart. Der Verband ergreift daher sämtliche zur Verfügung stehende Maßnahmen, dass sich diese Situation im kommenden Winter nicht wiederholt.

Der DSLV sehnt sich zusammen mit seinen 15.000 Mitgliedern danach, im Winter 2021-22 wieder Aus- und Fortbildungslehrgänge durchführen, wieder Kurse in den gewerblichen Schneesportschulen erleben und überhaupt wieder Wintersport in unseren Skigebieten ausüben zu können. Geleitet von dieser Zielsetzung und in Abwägung aller Argumente haben sich die verantwortlichen Gremien des Verbandes einstimmig entschieden, nur vollständig gegen Corona geimpfte Personen und von Corona genesenen Personen die Teilnahme an den Aus- und Fortbildungen des Verbandes zu ermöglichen. Wir starten also mit der 2G-Variante in den kommenden Winter und haben selbstverständlich die Hoffnung, dass sich im Laufe des Winters die Chance bietet, auf die 3G-Variante zu wechseln oder auf alle Einschränkungen verzichten zu können, sobald sich die allgemeine Lage der Pandemie wieder entspannt hat. Die 2G-Voraussetzung bei allen DSLV Lehrgängen gilt für Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie für Ausbilderinnen und Ausbilder gleichermaßen.

Wir müssen akzeptieren, dass wir hinsichtlich der Pandemie noch nicht „über den Berg“ sind und dass wir uns im kommenden Herbst und Winter zusammen mit allen anderen Leistungsträgern im Wintertourismus noch einmal gemeinsam anstrengen müssen, um unser Wissen und unsere Erfahrungen aus den vergangenen Monaten so zu nutzen, dass wir einer klaren Strategie folgen, die das Ausüben sowie das Unterrichten des Schneesports ermöglicht.

Update am 01.08.2021 – Aus- und Fortbildungstermine 2021-22
Diese konkreten Zielsetzungen und die Planungen des Winters 2021-22 in unserer täglichen Arbeit können auch in diesem Sommer nur eine Momentaufnahme bezogen auf die aktuelle Situation bzw. Entwicklung sein. Wir wissen aus dem vergangenen Sommer, dass wir letztendlich nie genau vorhersagen können, was im darauffolgenden Wochen passieren wird. Uns bleibt nichts anderes übrig, als alle Entscheidungen und Maßnahmen regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls je nach Impffortschritt, nach Pandemieentwicklung national und international oder nach Entwicklung von Escape-Varianten des Coronavirus auch immer wieder neu anzupassen. In diesem Prozess sind wir auf allen Ebenen aktiv, agieren stets umsichtig und verantwortungsbewusst. Bezogen auf die Durchführung unserer Aus- und Fortbildungslehrgänge im kommenden Winter gehen wir davon aus, dass die Skigebiete in Deutschland geöffnet sein werden, die Teilnahme möglich sein wird und wir uns bei der Durchführung an das geltende Infektionsschutzkonzept des DSLV halten. Für den DSLV macht es keinen Sinn, nur zu hoffen, dass im nächsten Winter die Pandemie vorbei sein wird und wieder alle Freizeitaktivitäten ohne Einschränkungen möglich sein werden. Wir bereiten uns auch auf andere Szenarien vor, beziehen dabei frühzeitig auch die politischen Entscheider und die Behörden mit ein, nutzen die vorliegenden Studien aus der Wissenschaft, prüfen rechtliche Fragestellungen und entwickeln gemeinsam mit den deutschen Wintersportverbänden Konzepte für eine angemessene Vorgehensweise. Wie im Sommer 2020 und im vergangenen Winter werden wir unsere Mitglieder auch heuer wieder regelmäßig über den Stand der Entwicklungen und Entscheidungen informieren.

Update am 30.06.2021 – Blick nach vorn
Die Wintersaison 2020-21, die für uns professionelle Schneesportlehrerinnen und Schneesportlehrer sowie für die gewerblichen Schneesportschulen nicht wirklich eine war, ist also Geschichte. Ab sofort richten wir unseren Blick nach vorne und bereiten uns auf eine hoffentlich andere Wintersaison 2021-22 vor.